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Morbus Dupuytren

Chronische Vernarbungsprozesse spielen in zahlreichen klinischen Situationen eine wichtige und bisher nur mangelhaft verstandene Rolle. Im Bereich der plastischen Chirurgie ist hier vor allem der Morbus Dupuytren, eine fortschreitende Vernarbung der Hohlhandbindegewebsplatte mit zunehmender Beugekontraktur der Langfinger zu nennen. Ähnliche Probleme bestehen aber auch beim Verbrennungspatienten und bei überschiessender Narbenbildung. Eine kausale Therapie für diese Erkrankungen besteht nicht, es gibt lediglich die Möglichkeit das betroffene Gewebe chirurgisch zu entfernen, was häufig eine langwierige und komplikationsreiche Nachbehandlung erfordert und keine Garantie gegen Rückfälle bietet. Anhand von molekularbiologischen Verfahren werden in unserer Abteilung diese Prozesse auf abweichende Regulationsmechanismen untersucht. Ziel dieser Ansätze ist, eine kausale und konservative Therapie dieser Prozesse zu entwickeln.

Ansprechpartner:
Dr. N. Iblher

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Klinisches Erscheinungsbild beim Morbus Dupuytren