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Plastische Chirurgie der Brust
Als festes Mitglied des zertifizierten Brustzentrums der Universitätsklinik bietet unsere Abteilung das gesamte Spektrum der Plastisch-rekonstruktiven und plastisch-ästhetischen Chirurgie der Brust mit Operationen bei:
• Tumoroperationen
• wiederaufgetretenen Tumoren
• entstellenden Voroperationen bzw. Komplikationen
• angeborenen Fehlbildungen
Ästhetisch-plastische Brustchirurgie
• Brustverkleinerung bei Frau und Mann (Gynäkomastie)
• Bruststraffung (narbensparend)
• Brustvergrößerung (Implantate)
Brustrekonstruktion nach Krebs
Ziel der Brustrekonstruktion (Wiederaufbau-Plastik) ist es, die Brust nach ihrer Entfernung wegen Brustkrebs hinsichtlich Form und Größe wiederherzustellen um damit die auch immer psychisch stark belastende Situation der Patientin nach oft entstellender Brustkrebsoperation zu verbessern und die Lebensqualität langfristig deutlich zu erhöhen.
Zeitpunkt des Wiederaufbaus
• sofort im Anschluss an die Entfernung des Brusttumors (primär)
• als Folge-Operation nach Brustamputation (sekundär)
Möglichkeiten des Wiederaufbaus
• körpereigenes Gewebe
• körperfremdes Material (Implantate) Wiederaufbau durch Eigengewebe
Nur wenige Kliniken in Deutschland bieten den Eigengewebsbrustaufbau durch mikrochirurgische Techniken an, den wir seit 1991 routinemäßig durchführen. Hierzu stehen verschiedene Operationsverfahren zur Verfügung, die entsprechend den unterschiedlichen Voraussetzungen bei jeder Patientin individuell gewählt werden müssen. Die Verwendung körpereigenen Gewebes bietet vor allem hinsichtlich Natürlichkeit und langfristig ästhetisch ansprechender Ergebnisse hervorragende Möglichkeiten.
Nur wenige Kliniken in Deutschland bieten den Eigengewebsbrustaufbau durch mikrochirurgische Techniken an, den wir seit 1991 routinemäßig durchführen. Hierzu stehen verschiedene Operationsverfahren zur Verfügung, die entsprechend den unterschiedlichen Voraussetzungen bei jeder Patientin individuell gewählt werden müssen. Die Verwendung körpereigenen Gewebes bietet vor allem hinsichtlich Natürlichkeit und langfristig ästhetisch ansprechender Ergebnisse hervorragende Möglichkeiten.
Eigengewebs-Lappenplastiken (mikrochirurgisch)
• DIEP/SIEA/TRAM-Lappenplastik (vom Unterbauch)
• Gracilis-Lappenplastik (von der Oberschenkelinnenseite)
• S-GAP/I-GAP-Lappenplastik (vom Gesäß)
Gestielte Lappenplastiken
Neben den mikrochirurgischen Verfahren kommen auch im Einzelfall Lappenplastiken zur Anwendung, die am versorgenden Gefäß verbleibend ohne mikrochirurgische Technik zum Wiederaufbau eingesetzt werden.
• M. latissimus-dorsi-Lappenplastik (vom Rücken/ mit Implantaten kombinierbar)
• gestielte TRAM-Plastik (vom Unterbauch)
Wiederaufbau durch Implantate
Auch die Verwendung von Silikonimplantaten bietet bei Patienten mit eher kleinen Brüsten die Möglichkeit, eine ansprechende Brustform zu erreichen. Je nach Vorbedingung muss die Haut ggf. durch einen vorher einzubringenden Expander vorgedehnt werden, um so ein ausreichendes Lager für das dann endgültig zu verbleibende Implantat zu schaffen. Der Einsatz von Implantaten nach vorausgegangener Bestrahlung wird wegen erhöht zu erwartender Komplikationen (verstärkte Kapselbildung, Wundheilungsstörungen, etc.) bei uns im Interesse der Patientin nicht durchgeführt. Zur Verbesserung der Weichteilsituation können die Implantate mit einer M. latissimus-dorsi-Lappenplastik kombiniert werden.uch die Verwendung von Silikonimplantaten bietet bei Patienten mit eher kleinen Brüsten die Möglichkeit, eine ansprechende Brustform zu erreichen. Je nach Vorbedingung muss die Haut ggf. durch einen vorher einzubringenden Expander vorgedehnt werden, um so ein ausreichendes Lager für das dann endgültig zu verbleibende Implantat zu schaffen. Der Einsatz von Implantaten nach vorausgegangener Bestrahlung wird wegen erhöht zu erwartender Komplikationen (verstärkte Kapselbildung, Wundheilungsstörungen, etc.) bei uns im Interesse der Patientin nicht durchgeführt. Zur Verbesserung der Weichteilsituation können die Implantate mit einer M. latissimus-dorsi-Lappenplastik kombiniert werden.
Wiederherstellung der Brustwarze
Auch für die Wiederherstellung des Brustwarzen-Komplexes mit Warzenhof bieten sich verschiedene hervorragende Techniken an, die eine äußerst naturgetreue Nachbildung erlauben durch
• Transplantation körpereigenen Gewebes
• Tätowierung
Angleichung der gegenseitigen Brust
Nach erfolgter Wiederherstellung der betroffenen Brust ist nach 4-6 Monaten im Bedarfsfall eine angleichende Straffung/Verkleinerung der gesunden Gegenseite sehr gut möglich, um aus medizinisch-ästhetischen Gründen eine harmonische Symmetrie zu erreichen.
Lymphgefäßchirurgie
Im Falle eines aufgetretenen Lymphödemes am Arm kann durch mikrochirurgische Transplantation körpereigener Lymphgefäße der Lymphabfluss und damit die Stauung verbessert werden
(s.a. Spezialgebiet Lymphgefäßchirurgie Oberarzt Dr. G. Felmerer).
Kontakt:
Oberarzt Prof. Dr. J. Borges














