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Wirksamkeit eines Elterntrainings bei Kindern mit ADHS in Abhängigkeit von der Behandlung ihrer ebenfalls betroffenen Mütter
Einfluss Wirksamkeit eines Elterntrainings zur Behandlung der ADHS bei Kindern in Abhängigkeit von der Behandlung ihrer ebenfalls betroffenen Mütter mit entweder kombiniert verhaltenstherapeutisch-medikamentöser Behandlung (Methylphenidat) oder unspezifisch-beratender Kontrollbehandlung. Projektnummer: BMBF-ADHD-C2, EudraCT Nummer: 2006-001353-96
Leiter der klinischen Prüfung:
Professor Dr. med. Dipl. Psych. Andreas Warnke, Würzburg.
Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, 01GV0605)
Die Studie wird in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie durchgeführt.
Mehr zur Studie
Neben der Behandlung mit Stimulanzien sind verhaltenstherapeutische Therapiemethoden, darunter Elterntrainings, evidenzbasierte wirksame Behandlungen der ADHS im Kindesalter. Elterntrainings verlangen kooperative und verlässliche Mitarbeit der Eltern in der Therapie. Konsequentes und konstantes Umsetzen der erarbeiteten Interventionen im familiären Umfeld sind von zentraler Bedeutung. Die hohe genetische Komponente im Entstehungsgefüge der ADHS bedingt, dass Kinder mit ADHS auch oft einen von dieser Störung selbst betroffenen Elternteil haben. Gerade betroffene Eltern dürften die in Elterntrainings vermittelten strukturgebenden Interventionen besonders nötig haben, gleichzeitig aber besondere Schwierigkeiten haben, diese auch konsequent umzusetzen. So gibt es vorläufige empirische Hinweise darauf, dass die Wirksamkeit von Elterntrainings dann vermindert ist, wenn die Eltern selbst von einer ADHS betroffen sind. Systematische Studien hierzu fehlen aber selbst auf internationaler Ebene. In der vorliegenden Studie soll geprüft werden, ob die Wirksamkeit eines Elterntrainings zur Therapie der ADHS beim Kind durch eine störungsspezifische Therapie der ADHS bei Müttern erhöht werden kann.
Studienzentren
Universitätsklinikum Freiburg:
Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter:
Dr. med. Klaus Hennighausen: Tel: 0761 / 270 – 68500
Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie:
Dr. med. Alexandra Philipsen, Tel: 0761 / 270 - 65010
Universitätsklinikum Würzburg:
Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter:
Dr. Jans Tel. (0931/201-77970), Fr. Löffler (201-76910) oder Fr. Werner (201-77941).
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim:
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters:
Dr. med. Katja Becker: Tel: 0621-1703-4522
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie:
Dr. med. Esther Sobanski: Tel: 0621/1703-2852
Universitätsklinikum des Saarlandes:
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie:
PD Dr. Christine M. Freitag: Tel: 06841-16-24388
Institut für Gerichtliche Psychologie und Psychotherapie:
Prof. Dr.med. Michael Rösler: Tel.: 06841/1626350





