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AG Molekulare Mechanismen der Depression

Leitung und Mitarbeiter

  

Leitung: Dr. Claus Normann

E-mail: claus.normann@uniklinik-freiburg.de
Tel: 0761 / 270 - 66340
Fax: 0761 / 270 - 66190
Postanschrift: Hauptstr. 5, 79104 Freiburg

Biographie
Publikationen

        

  

Dipl. Phys. Kristin Clark

E-mail: kristin.clark@uniklinik-freiburg.de
Tel: 0761 / 270 - 65440
Fax: 0761 / 270 - 65930


Biographie

Doktoranden

  

Cand. med. Hatem Ben Nasr

E-mail: Hatem.Ben.Nasr@uranus.uni-freiburg.de
Tel: 0761 / 270 - 65440
Fax: 0761 / 270 - 65930


Doktorarbeiten

Im Patch-Clamp Labor sind schon viele Doktorarbeiten erfolgreich abgeschlossen worden. Es werden regelmäßig neue Promotionsthemen vergeben. Doktoranden sollten für ein Semester mit dem Studium aussetzen. Eine intensive Betreuung ist vorhanden.
Über die aktuelle Stellensituation informieren Sie sich bitte auf www.doktorandenboerse.info


Ehemalige Doktoranden

Roman Holderbach, Gabriel Seifert, Gregor von Wolff, Pitt Niehusmann, Verena Haug, Daniela Schmitz, Andrea Fürmaier, Carsten Döing

Methoden

Folgende Methoden kommen in unserem Labor zum Einsatz:   
           

  

Patch Clamp

Mit der Patch-Clamp Methode können Eigenschaften einzelner Neurone, u.a. die synaptische Plastizität, ein zelluläres Modell für Lernen und Gedächtnis, untersucht werden.
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Fluoreszenz Imaging

Mit dieser Methode lassen sich Veränderungen der intrazellulären Calcium-Konzentration in hoher Zeitauflösung im ms-Bereich erfassen.
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Immunhistochemie

Durch Anfärbemethoden, die auf dem Einsatz von Antikörpern beruhen, können spezielle Zellpopulationen selektiv sichtbar gemacht werden. Einsatz finden diese Techniken z.B. in der Identifikation neugebildeter Neurone im adulten Hippocampus.
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Verhaltensneurobiologie

Stress ist eine der Hauptursachen psychiatrischer Erkrankungen. Wir arbeiten mit verschiedenen Stressmodellen, die akute oder chronische Belastungen simulieren können.
  
           

  

Visuell Evozierte Potentiale

Wir verwenden visuell evozierte Potentiale als Modell synaptischer Übertragung am Menschen und arbeiten bei diesem Projekt mit Prof. Bach, Universitätsaugenklinik, zusammen.
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Projekte

Synaptische Plastizität im Hippocampus

Hintergrund LTP und LTD sind Modelle für Lernen und Gedächtnis und spielen eine wichtige Rolle in der Neurobiologie von Stress. Wir untersuchen, wie synaptische Plastizität möglichs physiologisch induziert werden kann und welche Mechanismen dabei eine Rolle spielen. Insbesondere interessieren wir uns dabei für die Rolle von Calcium.
Fragestellung Wie werden Informationen in neuronalen Netzwerken gespeichert? Welche Rolle spielt Calcium für LTP und LTD?

Modulation der synaptischen Plastizität

Hintergrund Depressionen wurden in der Vergangenheit oft als Monoamin-Mangelerkrankung gesehen. Diese Theorie basiert darauf, dass so gut wie alle Antidepressiva Serotonin und/oder Noradrenalin im synaptischen Spalt erhöhen. Viele neuere Befunde sprechen jedoch dafür, dass es bei Depressionen zu einer Störung der Plastizität des zentralen Nervensystems kommt. Insbesondere Anpassungsvorgänge an Stress scheinen gestört zu sein. Wir untersuchen die Rolle der synaptischen Plastizität in der Pathophysiologie affektiver Erkrankungen.
Fragestellung Wie und über welche Mechanismen beeinflussen Monoamine die synaptische Plastizität? Welche Wirkung haben Antidepressiva und andere Psychopharmaka?

Stress und synaptische Plastizität

Hintergrund Stress ist Auslöser vieler psychiatrischer Erkrankungen. Die Neurobiologie von Stress ist in vielen Bereichen noch unerforscht. Stress hemmt im Tiermodell die synaptische Plastizität.
Fragestellung Wie beeinflusst Stress die synaptische Plastizität? Wie verhält sich die synaptische Plastizität in Tiermodellen psychiatrischer Erkrankungen (chronic mild stress, maternal separation)? Über welche Mechanismen beeinflussen Stresshormone die Plastizität? Können Psychopharmaka die Wirkungen von Stress rückgängig machen oder verhindern? Gibt es eine Verbindung zwischen Neuroplastizität und synaptischer Plastizität?

Synaptische Plastizität beim Menschen

Hintergrund Tausende von Arbeiten beschreiben die synaptische Plastizität in Hirnschnitten. Wir verwenden visuell evozierte Potentiale als Modell für synaptische Transmission und induzieren synaptische Langzeitplastizität beim lebenden Menschen.
Fragestellung Kann synaptische Plastizität im Menschen direkt gemessen werden? Hat die depressive Störung einen Einfluss auf die synaptische Plastizität? Welche Wirkung haben Antidepressiva?

Papers und Arbeiten

  • Associative Long-Term Depression in the Hippocampus Is Dependent on N-Type Ca Channels Claus Normann, Diana Peckys, Christian H. Schulze, Jo¨ rg Walden, Peter Jonas, and Josef Bischofberger
  • Selective Modulation of Ca2+ Influx Pathways by 5-HT Regulates Synaptic Long-Term Plasticity in the Hippocampus Claus Normann, Kristin Clark
  • Long-term Synaptic Plasticity-like Modulation of Visually Evoked Potentials is Altered in Major Depression
  • Gesamte Publikationsliste Dr. Claus Normann

Kooperationspartner

  • Physiologisches Institut der Universität Freiburg, Labor Prof. Jonas, Dr. J. Bischofberger
  • Universitäts-Augenklinik, Freiburg, Prof. Dr. Michael Bach
  • Hoffmann-La Roche, Basel, Dr. J.-L. Moreau
  • Neurochirurgische Universitätsklinik, Frau Prof. Carola Haas

Links

Physiologisches Institut Freiburg – Labor Prof. Jonas
http://jonas2.physiol.uni-freiburg.de/

Universitäts-Augenklinik Freiburg – Labor Prof. Bach http://www.uniklinik-freiburg.de/augenklinik/live/homede/elektor.html

Neurex – Neurobiologische Forschung im Dreiländereck
www.neurex.org

Society for Neuroscience
www.sfn.org

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde
www.dgppn.de

Kompetenznetz Depression
http://www.kompetenznetz-depression.de/


Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen
www.dgbs.de

Wir wollen forschen - in Deutschland
www.maintainbrains.de

Informationen für Patienten
www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de


unterer Abschluss
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