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Hochschulambulanz

Leitung: Prof. Dr. Dieter Ebert

In die allgemeine Hochschulambulanz werden Patienten von niedergelassenen Ärzten, insbesondere von Nervenärzten, oder von sozialpsychiatrischen Diensten/teilstationären Institutionen zur Diagnostik, Differentialdiagnostik und/oder Behandlung überwiesen. Zweitens versorgt die Ambulanz Notfälle, die von den verschiedenen Rettungsdiensten, der Polizei etc. vorgestellt werden oder die selbst kommen. Außerhalb der Ambulanzdienstzeiten übernehmen der Arzt vom Dienst und der Oberarzt im Hintergrund die Notfallversorgung, die dadurch lückenlos gewährleistet ist.

Die konsiliarische Diagnostik, Behandlung und Weiterversorgung von psychisch erkrankten Patienten im Universitätsklinikum findet entweder in der Ambulanz statt oder wird im Klinikum durch die Konsiliaroberärzte durchgeführt. Patienten, für die eine akute stationäre Behandlungsindikation vorliegt, jedoch aus Kapazitätsgründen in unserer Abteilung nicht aufgenommen werden können, werden in der Regel in das Zentrum für Psychiatrie, Emmendingen, überwiesen.

Eine der wesentlichsten Funktionen der Hochschulambulanz ist die des Aufnahmearztes, der die stationären Aufnahmen des Hauses koordiniert. Alle Anfragen bezüglich stationärer Diagnostik und Behandlung werden an ihn gerichtet. Er stellt die Indikation zur Zuteilung auf die vom Stationskonzept her geeignetste Station. Die Einrichtung eines Aufnahmearztes hat sich für die Kommunikation mit den niedergelassenen Ärzten, den teilstationären Einrichtungen und dem Zentrum für Psychiatrie, Emmendingen, bewährt und hat sich als sinnvoll für eine effektive klinikinterne Koordination erwiesen.

Wenn eine stationäre Aufnahme eines Patienten indiziert ist, aber noch nicht unmittelbar erfolgen kann, wird nach Rücksprache mit dem überweisenden Arzt eine überbrückende ambulante Versorgung angeboten. Nach Entlassung aus stationärer Behandlung kann die Ambulanz bis zur Einleitung einer gesicherten ambulanten Weiterversorgung ebenfalls für eine überbrückende Versorgung einspringen.

Der Konsiliardienst sieht im Klinikum selber pro Jahr ca. 500 Patienten zur diagnostischen und therapeutischen Abklärung. Die im Klinikum gesehenen Patienten sind im allgemeinen bettlägerig oder so schwer krank, daß sie nicht in der Ambulanz untersucht werden können. Wie in den Vorjahren bezog sich der größte Teil der konsiliarischen Fragestellungen auf Abklärung und Therapie akuter Suizidalität und organische Psychosyndrome sowie auf die Beurteilung und Neueinstellung von Patienten, die bereits mit Psychopharmaka behandelt werden. Außerdem werden Patienten vor Herz- und Lebertransplantationen im Rahmen eines Screenings untersucht. Aufgrund des Schwerpunktes Posttraumatische Belastungsstörungen und der Zusammenarbeit mit den unfallchirurgischen Abteilungen ergeben sich auch hier zunehmend Konsiliaranforderungen.

Der ärztliche Konsiliardienst erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Pflegedienst, welcher im Klinikum pflegekonsiliarisch tätig ist.

Anmeldung Ambulanz und Konsiliardienst:
Telefon    0761 / 270 - 65500
Fax          0761 / 270 - 65260

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Impressum