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Memory-Ambulanz
im Zentrum für Geriatrie und Gerontologie Freiburg (ZGGF)
Leitung: Prof. Dr. M. Hüll
In Deutschland leben 1,6 Millionen Menschen mit Gedächtnisstörungen, deren diagnostische Zuordnung und Therapie in den letzten Jahren eine Wandlung erfahren hat. Durch die vermehrte Aufmerksamkeit von Betroffenen, Angehörigen und niedergelassenen Ärzten ist ein Trend zu einer frühen und eingehenden Untersuchung bei Hirnleistungsstörungen zu beobachten. Neue Therapien werden in zunehmendem Maße erprobt und angeboten.
In den Räumen des ZGGF (Lehenerstr. 88) besteht in interdiziplinärer Zusammenarbeit zwischen Geriatrie, Neurologie und Psychiatrie eine Memory-Ambulanz. Die Anmeldung von Patienten kann durch Haus- oder Fachärzte unter der Tel. 270-7098 (nachmittags Anrufbeantworter), oder jederzeit über Fax 270-7089 erfolgen. Mit ca. 600 Erstuntersuchungen im Jahr ist die Memory-Ambulanz des ZGGFs das wesentliche Zentrum in Südwestdeutschland zur Klärung diagnostischer Unsicherheiten bei kognitiven Schwierigkeiten.
Neben den ambulanten Möglichkeiten der Untersuchung und Therapie stehen bei beginnenden unklaren Demenzerkrankungen auch die stationären Untersuchungs- und Therapiemöglichkeiten der Station 4 (Station für affektive und kognitive Störungen und Altern) zur Verfügung. Bei Notwendigkeit sind alle neuropsychologischen, laborchemischen (Liquordiagnostik) und bildgebenden Verfahren (Computertomographie, Kernspintomographie, Positronen-Emissions-Tomographie) verfügbar.
In der Memory-Ambulanz die Möglichkeit zur Teilnahme an Therapiestudien, die sich insbesonders an Menschen mit leichten Gedächtnisstörungen (Mild Cognitive Impairment, MCI) oder Sprachstörungen (progressive Aphasie) richten und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Fördergruppen für Demenzerkrankte und Informationsgruppen für Angehörige werden angeboten.
Anmeldung und weitere Information im ZGGF
Links
Demenz-Leitlinie
Kompetenznetz Demenzen
Deutsche Alzheimer-Gesellschaft
Alzheimerforum














