| Die Borderline-Störung kann zu einer erheblichen Beeinträchtigung von Alltag und Lebensqualität der Betroffenen und Angehörigen führen. Im Mittelpunkt der Symptomatik stehen Schwierigkeiten der Gefühlsregula- tion. Dabei treten Stimmungsschwankungen und Anspannungszustände auf, die durch Selbstverletzungen oder andere selbstschädigende Verhaltensweisen reguliert werden. Dazu zählen auch Verhaltensweisen wie Alkohol- oder Drogenkonsum. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind belastet durch Schwierigkeiten der Impulskontrolle (mit z.B. unkontrollierbaren Wutausbrüchen) sowie die Angst verlassen zu werden bei gleichzeitig bestehender Angst vor Nähe. |
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Oft beginnt die Symptomatik bereits in Jugendalter und geht mit anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Essstörungen oder ADHS einher. Unsere Abteilung hat sich auf die Behandlung von Patientinnen mit Borderline-Störungen spezialisiert und arbeitet nach einem störungsspezifischen Therapieansatz (Dialektisch Behaviorale Therapie, DBT), dessen Wirksamkeit in mehreren auch internationalen Studien gezeigt werden konnte. |
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Angebote für Betroffene
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Forschung
Die Forschungsgruppe „Borderline-Störungen“ befasst sich mit Therapieforschung, den neurobiologischen Ursachen, klinischen Fragestellungen und neuropsychologischen Beeinträchtigungen. [ mehr... ] |
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