Klinischer Schwerpunkt Borderline-Störungen

Die Borderline-Störung kann zu einer erheblichen Beeinträchtigung von Alltag und Lebensqualität der Betroffenen und Angehörigen führen. Im Mittelpunkt der Symptomatik stehen Schwierigkeiten der Gefühlsregula- tion. Dabei treten Stimmungsschwankungen und Anspannungszustände auf, die durch Selbstverletzungen oder andere selbstschädigende Verhaltensweisen reguliert werden. Dazu zählen auch Verhaltensweisen wie Alkohol- oder Drogenkonsum. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind belastet durch Schwierigkeiten der Impulskontrolle (mit z.B. unkontrollierbaren Wutausbrüchen) sowie die Angst verlassen zu werden bei gleichzeitig bestehender Angst vor Nähe.
Übersicht
Spezialsprechstunde
Station 8
Forschung
Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT)
Oft beginnt die Symptomatik bereits in Jugendalter und geht mit anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Essstörungen oder ADHS einher.
Unsere Abteilung hat sich auf die Behandlung von Patientinnen mit Borderline-Störungen spezialisiert und arbeitet nach einem störungsspezifischen Therapieansatz (Dialektisch Behaviorale Therapie, DBT), dessen Wirksamkeit in mehreren auch internationalen Studien gezeigt werden konnte.

Angebote für Betroffene
Seit Anfang der 90er Jahre hat sich die Station 8 unsere Abteilung auf die Behandlung von Patientinnen mit Borderline-Störung nach der Dialektisch Behavioralen Therapie (DBT) spezialisiert. [ mehr... ]

Forschung
Die Forschungsgruppe „Borderline-Störungen“ befasst sich mit Therapieforschung, den neurobiologischen Ursachen, klinischen Fragestellungen und neuropsychologischen Beeinträchtigungen. [ mehr... ]