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Klinischer Schwerpunkt Psychotraumatologie

Forschung

Aktuell wird unter der Leitung der Forschergruppe eine multizentrische Studie in Zusammenarbeit mit 15 unfallchirurgischen Kliniken und Abteilungen in Deutschland durchgeführt (Freiburger Arbeitsunfallstudie-II - FAUST-II). Die auf 2 Jahre angelegte wissenschaftliche Anwendungsstudie wird durch Fördermittel der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unterstützt.

Die Studie untersucht, ob 1. durch ein systematisches Screening-Verfahren noch während der unfallchirurgischen Behandlung eine frühzeitige Erkennung von Risikopatienten ermöglicht wird und 2. durch eine weiterführende und spezielle Diagnostik und ggfs. Behandlung psychische Folgebeschwerden und Folgestörungen nach Arbeitsunfällen wirksam vermindert werden können.

Weitere Studien sind im Bereich grundlagenwissenschaftlicher Untersuchungen und Möglichkeiten einer pharmakologischen Frühintervention in Vorbereitung.


Aktuelle Publikationen

  • Angenendt J, Hecht H, Nowotny-Behrens U, Köstler W, Südkamp N, Stark B, Berger M. (2006) Freiburger Arbeitsunfallstudie (FAUST): Teil II: Wirksamkeit einer stationären psychologischen Frühintervention. Trauma und Berufskrankheit 8, (Supplement) 174-79
  • Südkamp N, Angenendt J, Hecht H, Nowotny-Behrens U, Köstler W, Niemeyer P , Stark B, Berger M (2006) Freiburger Arbeitsunfallstudie (FAUST).Teil I: Epidemiologie und Verlauf psychischer Folgestörungen nach Arbeitsunfällen. Trauma und Berufskrankheit 8 (Supplement 1) 67 -73
  • Nowotny-Behrens U, Röhrich, B, Angenendt, J. (im Druck). Akuttraumatisierung bei Unfallopfern. Psychosomatik und Konsiliarpsychiatrie.
  • Hecht, H, Angenendt, J, Nowotny-Behrens, U, Frommberger, U, Südkamp, N, Stark, GB, Badke, A, Drieling, T, Bühren , V, Köstler, W, Schramm, E, Berger M (zur Publikation eingereicht). A brief cognitive behavioral program as indicated for the preventive intervention for PTSD in hospitalized accident victims.


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