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Klinischer Schwerpunkt Zwangserkrankungen
Angebote für Betroffene
... Den aktuellen Leitlinien zufolge ist die kognitive Verhaltenstherapie die wirksamste Behandlungsmethode für Zwangserkrankungen. Je nach Schweregrad, Dauer und Form der Erkrankung ist eine medikamentöse Unterstützung durch Psychopharmaka ebenfalls sinnvoll. Grundlegendes Element dieser Behandlung ist die Konfrontation („Exposition“) mit den Zwangsinhalten, welche von einem professionellen Team aus Ärzten, Psychotherapeuten und Pflegepersonal begleitet wird. Schritt für Schritt wird dadurch eine Desensibilisierung erreicht. Die Patienten lernen, den Zwängen auf funktionale Weise zu widerstehen, mit Ängsten und Anspannung umzugehen und erarbeiten zusammen mit den Therapeuten Auslöser und aufrechterhaltende Bedingungen der Erkrankung.
Eine stationäre Aufnahme erfolgt nach einem ambulanten Vorgespräch in der Spezialsprechstunde für Zwangserkrankungen. Hier findet eine ausführliche Diagnostik und Beratung statt, wo sich die Patienten über die Behandlung und weitere Perspektiven informieren können. Ambulante Therapieplätze werden über die Institutsambulanz vermittelt.
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