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Station 1 (Geschlossene Akut-Aufnahmestation)
Die Station 1 ist eine geschlossene, gemischt-geschlechtlich geführte Station. Schwerpunktmäßig werden auf der Station Behandlungen schwerer, akuter psychischer Erkrankungen durchgeführt. Dabei handelt es sich um Kranke mit organischen Psychosen, mit schizophrenen Psychosen und mit affektiven Störungen. Darüber hinaus werden auch suizidgefährdete Patienten nach akuter Belastungsreaktion oder bei Persönlichkeitsstörungen behandelt.
Sobald die Remission der akuten Symptomatik eintritt, wird eine Weiterbehandlung auf einer offenen Station angestrebt (ca. 70 % der Patienten), ein kleinerer Teil der Patienten wird direkt in die ambulante Weiterbehandlung entlassen (30 %).
Die kontinuierliche ärztliche und pflegerische Einzelbetreuung umfaßt in der Regel eine psychopharmakologische Behandlung. Das stationäre Psychotherapiekonzept basiert, - je nach Krankheitsbild und -stadium -, auf stützenden oder konfliktzentrierten Gesprächen. Teil des therapeutischen Gesamtkonzeptes sind täglich stattfindende Ergotherapie, Bewegungstherapie und Musiktherapie.
Häufig besteht bei den Patienten akute Eigen- und/oder Fremdgefährdung. Gelegentlich muß in diesen Fällen eine richterliche Unterbringung nach dem Unterbringungsgesetz Baden-Württemberg bzw. nach dem Betreuungsgesetz durchgeführt werden, wenn die Patienten einer dringend notwendigen Behandlung selber nicht rechtsverbindlich zustimmen können.





