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Station 3 (Schwerpunkt: Suchterkrankungen)

Die Station 3 ist eine offene, gemischt-geschlechtlich geführte Station, die je zur Hälfte von alkoholabhängigen Patienten (mit und ohne komorbide Störungen) und Patienten mit allgemein-psychiatrischen Erkrankungen belegt wird.

Der therapeutische Schwerpunkt der Station liegt auf dem qualifizierten Entzug alkoholabhängiger Patienten, wobei die verhaltenstherapeutisch orientierte Motivationsgruppe ein wesentlicher Bestandteil dieses Therapiekonzeptes ist. Flankierende Therapiemaßnahmen sind - neben der ärztlichen und pflegerischen Einzelbetreuung - Entspannungstherapie nach Jacobson, soziales Kompetenztraining, Gestaltungs- und Musiktherapie. Weiterhin sind die Informationsgruppe und die Selbsthilfegruppe Teile des Therapiekonzeptes.

Die Behandlungszeit für alkoholabhängige Patienten erstreckt sich über drei Wochen, wobei die Patienten möglichst frühzeitig nach dem medikamentenunterstützten körperlichen Entzug an der Motivationstherapie teilnehmen. Ziel ist eine Verzahnung von prästationärer Motivation, stationärem Entzug und poststationärer Entwöhnung.

Sowohl im Rahmen der prästationären, stationären und poststationären Phase erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, niedergelassenen Ärzten, Suchtfachkliniken und psychiatrischen und nicht-psychiatrischen Krankenhäusern im südbadischen Raum.

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