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Musiktherapie

Leitung: Thomas Winkler (Tel. 0761 / 270 - 69540 | Email thomas.winkler@uniklinik-freiburg.de)
Mitarbeiter: B. Frey-Mishory, Dipl.-Musiktherapeutin
G. Hanusch, grad. Musiktherapeutin
E. Lehmann, Dipl. Musiktherapeut
J. Rombach, Dipl. Musiktherapeutin

Musik spricht Menschen an und berührt. Musik wird mit Gefühlen, Situationen und Erfahrungen verbunden, zunächst außerhalb von Sprache. Mit Musik können Gefühle wahrgenommen und hörbar gemacht werden. Dieses Potenzial nutzt die Musiktherapie. Aktives Musizieren und Musikhören fördern sowohl Wahrnehmung und Achtsamkeit, als auch kommunikative Fähigkeiten sowie den Ausdruck von Gefühlen. Dadurch werden Kompetenzen, Fertigkeiten und Ressourcen aktiviert. Ein vielfältiges, leicht spielbares Instrumentarium lädt zum Ausprobieren, kreativen Gestalten und gemeinsamen Erleben ein. Hierzu sind keine musikalischen Vorkenntnisse oder Notenlesen nötig.

Folgende nach Inhalt und Zielsetzung differenzierte Angebote stehen zur Verfügung:

Einzelmusiktherapie

Einzelmusiktherapie wird bei Bedarf auf allen Stationen angeboten. Hier sind die individuellen Anliegen und Verhaltensweisen des Patienten zentral. Eine spezifische, auf die einzelne Persönlichkeit abgestimmte Therapie bietet die Chance, den Umgang mit der Erkrankung zu erleichtern, die eigenen Themen und Verhaltensweisen in anderer Perspektive zu betrachten, indem sie „hörbar“ gemacht werden. Ressourcen und Kompetenzen werden individuell gefördert.

Gruppenangebote - Stationsgebunden

Auf Station 1, 2, 4 und 5 werden Gruppen angeboten, deren Inhalte und Ziele jeweils auf die Bedürfnisse und die Belastbarkeit der angesprochenen Patienten zugeschnitten und mit dem jeweiligen Stationskonzept koordiniert sind. Sich in der Gruppe mit Musik auszudrücken sowie sich und andere spielerisch zu erleben, regt Kreativität und Gestaltungskraft der Patienten an, soziale Kompetenzen werden durch aktives, konkretes Handeln in der Gruppe gefördert, die Selbst- und Fremdwahrnehmung v. a. im Bereich der Affekte und der Interaktion verbessert. Im wertungsfreien Raum des Spielens und im anschließenden reflektierenden Gespräch können neue Verhaltensweisen gefunden und ausprobiert werden, die für die Bewältigung von Problemen hilfreich und erleichternd sein können.

Gruppenangebote - Stationsübergreifend

Achtsam Hören: Achtsam Hören ist ein rezeptives Angebot zur Schulung der Aufmerksamkeit. Ein offenes, differenziertes und wertungsfreies Hinhören und Erspüren des Innen und Außen wird geübt, wodurch sich das Erleben vertiefen und die Handlungsmöglichkeiten erweitern können. Durch bewusstem Zuhören und Wahrnehmen der Musik, einschließlich der dabei evozierten Bilder und Emotionen werden Spannungen auf körperlicher und psychischer Ebene beeinflusst und abgebaut.

Singgruppe: Singen fördert die psychische und physische Gesundheit. Singen stärkt Lebensfreude und Lernfähigkeit und hilft Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Rhythmuswerkstatt: Rhythmus schafft Struktur und gibt Halt. Rhythmus fordert und fördert Konzentration, Aufmerksamkeit und Kreativität und ermöglicht so, den persönlichen Spielraum zu entdecken und auszuweiten.

Klinikkonzerte

Die Klinikkonzerte - Musik dargeboten von professionellen Ensembles - finden bis zu viermal jährlich statt. Sie verstehen sich als soziokulturelles Angebot, bei dem emotionale Erlebnisfähigkeit angeregt, Kontakte geknüpft und Kommunikation gefördert werden können.

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