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» Sektionen » Klinische Psychologie und Psychophysiologie » Bereich Psychophysiologie/ Schlaflabor
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Bereich Psychophysiologie / Schlafmedizin

  Telefon
0761/270-
Mail
Sektionsleiter
Prof. Dr. rer. soc. Dipl.-Psych. Dieter Riemann
 
Oberarzt
PD Dr. med. Christoph Nissen

69800

christoph.nissen@uniklinik-freiburg.de
Stationsarzt
Dr. Anna Wellnitz

65810

anna.wellnitz@uniklinik-freiburg.de
Stationspsychologin
Dipl.-Psych. Verena Hirscher

69100

verena.hirscher@uniklinik-freiburg.de
PPiA
N.N.

69100

 
Patientenmanagement
Dipl.-Psych. Judith Kelbert

65800

judith.kelbert@uniklinik-freiburg.de
Pflegeteam
1. Leitung: Siegrid Berger
2. Mitarbeiter: Frau Franz, Herr Anjard,
Herr von Lucadou, Frau Grafmüller,
Frau Heinrich, Herr Schura

69400
65680

siegrid.berger@uniklinik-freiburg.de
schlaflabor@uniklinik-freiburg.de
MTA
Frau Frohn

65680

schlaflabor@uniklinik-freiburg.de
Wissenschaftliche Mitarbeiter
Dr. phil. Chiara Baglioni
Dr. rer. nat. Dipl.-Phys. Bernd Feige
Dipl.-Psych. Johannes Holz
Dipl.-Psych. Nina Landmann
Dipl.-Psych. Hannah Piosczyk
Dr. Dr. Kai Spiegelhalder
Dipl.-Psych. Thomas Unbehaun

65890
68240
69790
69750
69750
65890
69810

chiara.baglioni@uniklinik-freiburg.de
bernd.feige@uniklinik-freiburg.de
johannes.holz@uniklinik-freiburg.de
nina.landmann@uniklinik-freiburg.de
hannah.piosczyk@uniklinik-freiburg.de
kai.spiegelhalder@uniklinik-freiburg.de
thomas.unbehaun@uniklinik-freiburg.de


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Die schlafmedizinische Station wurde 1992 von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) akkreditiert. Zudem nahm die Station in den Jahren 2001, 2002, 2003, 2004 und 2006 erfolgreich an den Maßnahmen "Prozessqualität" und "Strukturqualität" der DGSM teil.

Bei der Mehrzahl der untersuchten Patienten im Rahmen der klinischen Diagnostik wurde in den vergangenen Jahren die Diagnose einer Insomnie gestellt, wobei am häufigsten eine primäre Insomnie diagnostiziert wurde. Darunter werden Patienten mit chronischen Ein- und Durchschlafstörungen verstanden, deren Schwierigkeiten mit dem Schlafen weder auf eine psychiatrische noch auf eine organische Ursache zurückgeführt werden können. Eine zweite Hauptgruppe stellen Patienten mit einem Restless Legs Syndrom dar. Des Weiteren werden häufig Patienten mit einer erhöhten Tagesmüdigkeit/Tagesschläfrigkeit (Hypersomnie, z.B. durch Schlaf-Apnoe-Syndrom und Narkolepsie) behandelt, während Patienten mit einer Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus oder mit Parasomnien nur einen geringen Anteil der untersuchten Patienten im Rahmen der klinischen Diagnostik darstellen.

Meßplätze und apparative Ausstattung:

Bereits seit 1995 stehen der schlafmedizinischen Station fünf Messplätze zur Verfügung. In der Diagnostik werden dabei nachts routinemäßig das Elektroenzephalogramm (EEG), das Elektrookulogramm (EOG), das Elektromyogramm der Beine und der submentalen Muskulatur (EMG) sowie Atmungsparameter (Sauerstoffsättigung, Atemfluss an Mund und Nase sowie thorakale und abdominelle Atemexkursion) erfasst. Je nach Fragestellung können diese Parameter bei wissenschaftlichen Untersuchungen modifiziert oder z.B. auch durch nächtliche Blutentnahmen zur Hormonbestimmung ergänzt werden. Bei jeder klinischen Untersuchung wird eine Videoüberwachung durchgeführt. Um den rhythmischen Wechsel zwischen Ruhe und körperlicher Aktivität von Patienten über längere Zeiträume unter häuslichen Bedingungen zu dokumentieren, werden bei einzelnen Patienten Aktometer eingesetzt, die wie eine Armbanduhr getragen werden können und über einen Zeitraum von maximal 4-6 Wochen motorische Aktivität registrieren. Diese Geräte werden z.B. zur Therapieverlaufsmessung bei Insomnie-Patienten eingesetzt. Momentan stehen zudem zwei ambulante Geräte (Vitaport, Quisi) zur ambulanten Registrierung des Schlaf-EEGs zur Verfügung. Routinemäßig kommen zudem folgende Fragebögen zur Anwendung: Schlaftagebücher, Pittsburgher Schlafqualitätsindex (PSQI), Schlaffragebogen-A (SFA), Fragebogen zur Erfassung allgemeiner und spezifischer Persönlichkeitsmerkmale Schlafgestörter (FEPS), Beck-Depressions-Inventar (BDI) und die Epworth-Schläfrigkeitsskala (ESS). Des Weiteren können neuropsychologische Untersuchungen (z.B. die Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung, TAP) durchgeführt werden.

Datenerfassungs- und Auswertungssoftware:

Zur Auswertung der anfallenden Daten steht im Schlaflabor eine selbstentwickelte Software zur Verfügung, die auf der Basis spektralanalytischer Methoden den Anteil bestimmter Frequenzen am Schlaf-EEG berechnet und so die visuelle allgemein übliche Schlafstadienbestimmung nach Rechtschaffen & Kales durch trainierte Auswerter erleichtert.

Patientenversorgung:

  • Schlafmedizinische Station
  • Spezialsprechstunde für Schlafstörungen
unterer Abschluss
Impressum