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Wir vertreten die Psychosomatische Medizin und die Psychotherapie in der Kranken- versorgung, der Forschung und der Lehre, gemäß den neuesten Erkenntnissen und Richtlinien der Wissenschaft und der Praxis. Als eine der traditionsreichsten Abteilungen Deutschlands (seit 1949) verfügen wir über langjährige Erfahrungen. Unsere Grundorientierung ist tiefenpsychologisch/psychodynamisch und psycho- analytisch. Die Systemische Paar- und Familientherapie ist ein weiterer Schwerpunkt. Verhaltenstherapeutische Konzepte und Methoden werden störungsabhängig eingesetzt. Unsere Abteilung ist nach DIN EN ISO 9001:2000 qualitätszertifiziert.
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In der Krankenversorgung behandeln wir das ganze Spektrum psychischer und psycho- somatischer Gesundheitsstörungen. Dies sind Depressionen, Ängste, Traumatisierungen, Zwänge, somatoforme Störungen (z. B. Schmerz, Schwindel, Tinnitus), Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Adipositas) und psychische Belastungen bei körperlichen Krankheiten wie z. B. Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma oder nach Krisensituationen (z.B. Trennung, Todesfall). Erste Anlaufstellen sind unsere Ambulanz und unser klinikumsweiter Konsiliar- und Liaisondienst. Deren Schwerpunkte sind Diagnostik, Beratung, spezielle therapeutische Angebote und Weitervermittlung. Die Tagesklinik und die Station Krehl bieten intensive und umfassende Hilfen. Im südbadischen Psychosomatik-Verbund arbeiten wir mit der Freiburger Thure-von-Uexküll-Klinik (Chefarzt: Prof. Dr. Scheidt, zugleich Leitender Oberarzt unserer Abteilung) und den Psychosomatischen Abteilungen der Kreiskrankenhäuser Offenburg und Lahr (Chefarzt Dr. Dr. Niemann) zusammen. Die Aufnahme, auch in diese Kliniken, ist über unsere Ambulanz möglich. Durch die Zugehörigkeit zum Freiburger Universitätsklinikum stehen uns alle Leistungen einer der herausragenden, nach KTQ qualitätszertifizierten Hochschulkliniken mit Spezialisten für alle medizinischen Fragen offen. |
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| In der Lehre unterrichten wir Studenten der Medizin und der Psychologie. Wir bieten die staatliche Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und zum Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an. Fachärzte für Psychosomatische Medizin oder für Psychiatrie können bei uns berufsbegleitend die Zusatzbezeichnung Psychoanalyse erwerben. Der Erwerb der Zusatzbezeichnung fachgebundene Psychotherapie für Ärzte ist mit der Psychosomatischen Grundversorgung (als Eingangsstufe) abgestimmt. Für Angehörige aller sozialen Berufe (Ärzte, Psychologen, Krankenschwestern, - Pfleger, Sozialarbeiter etc.) ist die Fort- und Weiterbildung in der Systemischen Paar- und Familientherapie möglich. Unsere Dienstagskolloquien und Psychotherapie-Foren wenden sich an Fachkollegen und eine interessierte Öffentlichkeit. | |
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In der Forschung wird die Abteilung von den großen Forschungsträgern (DFG, Europäische Union, Bund und Länder) gefördert. Die interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit ist selbstverständlich. Besonders intensiv ist die Kooperation mit der Inneren Medizin, den Neurowissenschaften und der Herzchirurgie. Forschungskooperationen gibt es auch mit Geisteswissenschaftlern (vor allem Linguisten, Soziologen, Germanisten) und der Psychologie. Besonders eng ist die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern in Österreich, der Schweiz, Großbritannien, USA und China. |
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Die über 20 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung sind Ärzte, Psychologen und Angehörige anderer humanwissenschaftlicher Berufe. Sie arbeiten in den Vorständen vieler Fachgesellschaften, Fachgremien und bei wissenschaftlichen Fachzeitschriften mit. Drei Mal wurde in den vergangenen Jahren der Römerpreis des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin von Abteilungsmitarbeitern gewonnen |
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