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Gynäkologische Radiologie und Mammographie
Die gynäkologische Radiologie beschäftigt sich in erster Linie mit der Diagnostik von Erkrankungen der weiblichen Brust. Vier verschiedene Verfahren stehen zur Verfügung: die Untersuchung und Abtastung (Palpation), die Röntgenaufnahme der Brust (Mammographie), die Ultraschalluntersuchung (Mammasonographie) und schließlich die Kernspintomographie (MR Mammographie). Entscheidend auf dem sensibelen Gebiet der Mamma-Diagnostik ist neben großer Erfahrung der Untersucher, die in einem Zentrum mit solch hohen Untersuchungszahlen wie der Uniklinik Freiburg gewährleistet ist, die gerätetechnische Ausstattung.
Die Abteilung Röntgendiagnostik ist einer der Vorreiter auf dem Gebiet der digitalen Mammographie. Diese Technik ermöglicht eine optimale Bildqualität auch unter schwierigen Bedingungen mit einer minimalen Strahlungsdosis zu kombinieren. Assistierende Computerbefundungssysteme verschaffen zusätzliche Sicherheit.
Die Ultraschalluntersuchung wird zusammen mit der Palpation durchgeführt. Die Stärken des Ultraschall liegen bei der Erkennung von Zysten und der Untersuchung von dichtem Brustgewebe bei jungen Patientinnen. Mammographie, Palpation und Mammosonographie werden als Standard bei jeder Patientin, die unsere Abteilung besucht durchgeführt, denn erst die Kombination der Verfahren gibt hohe diagnostische Sicherheit.
Die MR Mammographie ist die Untersuchung mit der höchsten Empfindlichkeit und Genauigkeit für den Nachweis bereits invasiv wachsender Brusttumoren, die Kosten werden aber leider nicht in allen Fällen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wichtige Einsatzbereiche sind die Planung der Operation und die Nachsorge.
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| Digitale Mammographie einer gesunden Frau | |
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| Digitales Mammographiegerät | MR Mammographie mit deutlich sichtbarem Tumor und Darstellung der zuführenden Gefäße |





