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Thorakale Endoskopie

Als Thorakale Endoskopie versteht sich die Bronchoskopie und die Thorakoskopie. Zur Bronchoskopie möchten wir Sie gerne auf eine spezielle Seite führen: Bronchoskopie . Im folgenden Abschnitt gehen wir ausschließlich auf die Thorakoskopie ein.


Thorakoskopie

Bei der Thorakoskopie wird der Brustkorb von innen und die Lunge von außen über eine Optik inspiziert. Diese je nach Ausführung zwischen 5 und 10 mm dicke Optik wird über einen kleinen Hautschnitt zwischen den Rippen hindurch in Vollnarkose in die Rippenfellhöhle eingeführt. Zur besseren Übersicht wird durch den Narkosearzt die zu operierende Lunge von der Luftzufuhr entkoppelt, so dass die Lunge zusammenfällt und der freie Raum in der Rippenfellhöhle größer wird. Die Beatmung des in Narkose liegenden Patienten erfolgt dann über die andere Lungenhälfte.

Die Thorakoskopie wird häufig für diagnostische Zwecke verwendet, zum Beispiel zur Entnahme von Gewebeproben an Lunge, Lymphknoten oder Rippenfell. Während des Eingriffs können auch Behandlungsmaßnahmen durchgeführt werden (z.B. Abtragen und Verschorfen krankhafter Veränderungen, Absaugen eines Ergusses oder Verkleben der Rippenfellblätter). Hierbei handelt es sich dann bereits um minimal invasive thoraxchirurgische Operationen. Diese Operationsmethode wird auch Schlüsselloch-Chirurgie genannt. Nach der Untersuchung wird eine Saugdrainage eingelegt, damit die Lunge sich wieder entfalten kann. Die Drainage wird in der Regel für wenige Tage belassen. Die Einstichstelle wird mit einem Tupfer verschlossen und es wird ein Verband angelegt. Anschließend werden Röntgenkontrollaufnahmen der Lunge angefertigt.








Abb. 1: Schemazeichnung eines dünnen Thorakoskops (gelb markiert), welches über einen kleinen Hautschnitt zwischen den Rippen hindurch in die Rippenfellhöhle eingeführt wurde. Über das Thorakoskop können Lunge, Lungenfell und Rippenfell untersucht werden.



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Letzte Aktualisierung: 7. Dezember 2011 / webmaster
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