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Transfusion von Rh-inkompatiblen Blutkomponenenten
Transfusion von Rh-inkompatiblen Blutkomponenten
Besteht in Notfallsituationen und bei Massivtransfusionen ein akutes Versorgungsproblem, ist es gerechtfertigt, Patienten mit der Blutgruppe Rh(D)-negativ von Beginn an ABO-kompatible und Rh(D)-positive Erythrozytenkonzentrate zu transfundieren.
Die Umstellung erfolgt nur nach Absprache mit
- dem transfundierenden Arzt und
- dem Dienstarzt der Blutbank Tel. 34770 / Funk 12-3477
Voraussetzung ist, daß
- soweit möglich, vor Transfusion ein Antikörperstatus vorliegt, der das Vorhandensein eines Antikörpers der Spezifität D ausschließt
- anamnestische Befunde, soweit vorhanden, keinen Hinweis auf ein Immunisierungsereignis oder auf das Vorliegen eines Anti-D geben
- die Umstellung mit Angabe des Grundes in der Patientenakte dokumentiert wird
- eine Antikörperkontrolle nach 2 und 4 Monaten empfohlen wird.
Frauen vor der Menopause und Kinder sind von dieser Regel ausgeschlossen!
Ausgenommen ist der "rechtfertigende Notstand"
Definition - Risiken - Indikation - Transport und Transportgarantie im Notfall - Anforderung und Durchführung - Positive Kreuzprobe - Checkliste Notfalltransfusion - Blutabnahme durch den Notarzt - Transfusion von Rh-inkompatiblen Blutkomponenten - Gesamtdokument





