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Im Menüpunkt "Übersicht" sind Einrichtungen unter verschiedenen Gesichtspunkten gruppiert: Kliniken, Abteilungen, Institute, Zentrale Einrichtungen und ähnliches.
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Vorteile, Risiken, Kontraindikation
Vorteile der EBS vs. homologer Transfusion
- Verminderung des transfusionsassoziierten Mortalitätsrisikos
- Vermeidung des Infektionsrisikos bzgl. HIV, HBV und HCV Risiko bakterieller Infektion durch Kontamination der Konserve wie bei homologer Transfusion.
- Vermeidung der immunologischen Komplikationen wie Alloimmunisierung gegen HLA- und erythrozytäre Antigene
- Verhinderung der transfusionsassoziierten Immunsuppression *)
- Verminderung der postoperativen Infektionsrate *)
- Verminderung postoperativer Metastasierung und Tumorprogression *)
- Verkürzung der postoperativen Verweildauer der Patienten im KH
- Bereits präoperative Stimulierung der Erythropoese
| *) wissenschaftlich gesicherte Daten stehen noch aus |
Risiken
- Die üblichen Risiken wie sie mit jeder Blutspende verbunden sind Bsp.: Vasovagale Synkope, jedoch häufig agraviert durch Morbidität und Alter der Eigenblutspender
- Entwicklung einer Anämie, insbesondere bei ungenügender Eisensubstitution, Unverträglichkeit der Eisensubstitution oder Resorptionsstörungen
- Bakterielle Kontamination des EK (höhere Prävalenz als bei homologer Transfusion)
- Verwechslung (trotz spezieller Kennzeichnung der Eigenblutkonserven höhere Prävalenz von Verwechslungen als bei homologer Transfusion)
- Übertransfusion
- Anreise, Wegeunfall, häufigere Arztbesuche
- Alter
- Begleiterkrankung
Etliche Erkrankungen stellen Kontraindikationen für die EBS dar:
Absolute Kontraindikationen
- Akute Infekte oder fokale Infektionen (Gefahr hämatogener Streuung)
- Andere akute Erkrankungen
- Frischer Herzinfarkt (innerhalb 3 Monate)
- Manifeste KHK, insbesondere Hauptstammstenose
- Instabile Angina pectoris
- Manifeste Herzinsuffizienz
- Klinisch wirksame Aortenstenose
- Synkopen unklarer Genese
- Unkontrollierte Hypertension
- Ausgeprägte obstruktive oder restriktive Lungenerkrankung
- Krampfleiden
- Gerinnungsstörungen
- Leberinsuffizienz
- Infektion, banale Infekte für 1 Woche
- Anämie
- Nachweis von HBsAg, HCV-Antikörpern oder HIV-Antikörpern beim Patienten (liegt die Infektserologie bei der Erstspende nicht vor und die Testergebnisse sind positiv, müssen die Produkte unverzüglich verworfen werden)
- Schlechte Venenverhältnisse
- Kinder mit einem Körpergewicht unter 10 kg
Relative Kontraindikationen
- Kinder mit einem Körpergewicht zw. 10 und 20 kg
- Schwangere (EBS nur bei sehr strenger Indikationsstellung)
- Alter über 70 Jahre
- Malignom (grundsätzlich keine Kontraindikation)
Der erforderliche Zeitaufwand für die EBS liegt bei ca. drei Stunden, wobei die üblichen Blutprodukte gewonnen werden können. Eigenblutspender erhalten grundsätzlich eine orale Eisensubstitution.
Im Rahmen der EBS wird ein Blutgruppenbefund (Blutgruppe mit AKS) erstellt und der Infektionsstatus für HIV, HBV und HCV erhoben, bei positiver Infektserologie muss die Konserve verworfen werden.
Die Haltbarkeit des Erythrozytenkonzentrates aus der EBS beträgt 42 Tage.
Die Lagerungsdauer für das Gefrierfrischplasma aus Eigenblutspenden beträgt 2 Monate.





