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Erkrankungen des weiblichen Genitale

Adreno-Genitales-Syndrom
Unter dem Begriff Adrenogenitales Syndrom (AGS) wird eine Gruppe autosomal-rezessiv vererbter Stoffwechselkrankheiten verstanden, die durch eine Störung der Hormonsynthese in der Nebennierenrinde gekennzeichnet sind. Dabei ist die Bildung von Aldosteron und Kortisol gestört
Das Adrenogenitale Syndrom wird je nach betroffenem Enzym in 5 Typen unterteilt. Aufgrund der fehlenden negativen Rückkopplung und der dadurch vermehrten Ausschüttung von Hormonen des Hypothalamus und der Hypophyse ( = Hirnanhangsdrüse) wird die Synthesekaskade in der Nebennierenrinde bis zum Punkt des eigentlichen Enzymdefekts stark angeregt. Hierdurch kommt es zu einer vemehrten Bildung der Hormonvorstufen (Steroide) und zu einer Hyperplasie der Nebennierenrinde.
Die mit über 90 % der Fälle häufigste Form ist der Typ 3 - auch als Adrenogenitales Salzverlustsyndrom bezeichnet - mit Störung des Enyzyms 21-Hydroxylase.

Harninkontinenz

 

Harnröhrenkarunke
Auf Berührung leicht blutende, evtl. gestielte Schleimhautwucherung an der äußeren Harnröhrenöffnung der Frau

Harnröhrenenge

 

Labienhypertrophie  (= Schamlippenvergrößerung)
Vergrößerung der kleinen Schamlippen

Labiensynechie (= Schamlippenverklebung)
Verklebung der kleinen Labien. Dies kann bei vollständigem Verkleben zu eines starken Einschränkung des Wasserlassens führen

Rektozele
Aussackung der Enddarmwand nach vorn (zur Scheide hin bei Frauen und zur Harnröhre hin bei Männern)

Zystozele
Aussackung der Harnblase in die vordere Scheidenwand (evtl. mit Vorfall bis in den Scheideneingang und/oder bis vor den Scheidenausgang)

 

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