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Allgemeine Hinweise

Probenkennzeichnung

Probengefäße (nicht die Hüllen oder Verpackungen) mit Namen, Vornamen, Geburtsdatum beschriften.

Anforderungsscheine

  • Für den Untersuchungsauftrag verwenden Sie bitte die laboreigenen Anforderungsscheine. Diese können im Probeneingangslabor angefordert oder auf dieser Homepage unter Probenmanagement > Anforderungsschein heruntergeladen werden.
  • Auf dem Anforderungsschein sollte der Entnahmezeitpunkt und ggf. Ort der Probe, die Verdachtsdiagnose bzw. Symptomatik, der Name des einsendenden Arztes sowie eine Telefon- und soweit vorhanden Faxnummer notiert sein.
  • Bei ambulanten Kassenpatienten auf dem Überweisungsschein sämtliche gewünschten Untersuchungen eintragen!
  • Bei Privatpatienten bitte vollständige Postanschrift für die Rechnungsstellung eintragen!

Untersuchungsmaterial und Versand/Transport

Untersuchungsmaterial für Infektionsserologie

  • Vollblut ohne Zusätze abnehmen, in Originalröhrchen belassen. Nicht einfrieren! Transport kann auf dem üblichen Postweg erfolgen.

Untersuchungsmaterial für Virusnachweis (Antigentest/Anzuchtverfahren)

  • Für Bronchiallavage, Trachealsekret, Nasopharyngealsekret, Rachenspülwasser, Biopsiematerial, Bläscheninhalt, Urin, Stuhl etc. sterile Probengefäße verwenden.
  • Für Biopsieproben sterile Röhrchen mit Zusatz von wenigen Tropfen 0,9%iger NaCl verwenden.
  • Für Genital-, Augen- und Rachenabstriche am besten Transportmedium verwenden, das hierfür angefordert werden kann. Sollte kein Transportmedium vorhanden sein, ist auch der Zusatz von wenig 0,9%iger NaCl möglich. Das Material sollte auf keinen Fall austrocknen.
    • Proben bis zum Versand bei +4°C lagern und wenn möglich gekühlt versenden (Kühlkissen; Styroporbehälter).
    • Stuhl kann auch ungekühlt versandt werden.

Untersuchungsmaterial für Molekularbiologie (PCR/bDNA/Viruslast)

Die PCR ist ein hoch sensitives Untersuchungsverfahren. Um falsch positive Untersuchungsergebnisse zu vermeiden, sollten Proben für die PCR (Liquor, Fruchtwasser, EDTA-Blut, Serum) in getrennter Umverpackung und gut verschlossen eingesandt werden. Das Wiederöffnen der Gefäße und Umfüllen ist strikt zu vermeiden, ebenso der Gebrauch von Heparinröhrchen. Heparin hemmt die PCR.

  • Für PCR von DNA-Viren mit Ausnahme von CMV (Herpes-simplex 1 und 2, Varicella-Zoster, Hepatitis-B-Virus, Parvovirus B19) kann das jeweilige Material auf normalem Postweg versandt werden.
  • Für die CMV-PCR benötigen wir ca. 6ml EDTA-Blut. Das Blut sollte nicht länger als 24 Stunden unterwegs sein.
  • Für RT-PCR von labilen RNA-Viren (z.B. HCV) muß das Material möglichst schnell und gekühlt transportiert werden, da die RNA von ubiquitär vorkommenden RNAsen inaktiviert wird und damit falsch negative Ergebnisse zu erwarten sind.
  • Für HIV-Viruslastbestimmungen muß EDTA-Blut gekühlt und mit Zusätzen, die die virale RNA stabilisieren, versandt werden. Spezielle Röhrchen können von unserem Probeneingangslabor angefordert werden. Das Material sollte so zur Post gebracht werden, daß es innerhalb von 24 Stunden in unserem Labor eintrifft.
  • Für die HBV-Viruslast-Bestimmung (HBV-DNA) wird Vollblut ohne Zuätze (Serumröhrchen) verwendet. Ein normaler Postversand ist möglich.

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