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Posteriore Kortikale Atrophie
Die Posteriore Kortikale Atrophie (PCA) ist wahrscheinlich eine Sonderform der Alzheimer-Krankheit. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Erkrankten in erster Linie unter Störungen des räumlichen Denkens und des Erkennens von Dingen leiden, während, zumindest im früheren und mittleren Krankheitsstadium – das Gedächtnis vergleichsweise weniger betroffen ist. Charaktieristisch für die PCA ist das deutlich jüngere Erkrankungsalter (im Mittel knapp 60 Jahre). Im Verlauf mündet die PCA in der Regel in ein Alzheimer-ähnliches Krankheitsbild ein. Typische frühe Symptome bei PCA sind Störungen des Zeichnens, Schreibens, Rechnens, des Ablesens von Uhren, des Zusammensetzens, des Ein- und Ausräumens und des Erkennens von Schrift und Symbolen.
Wir haben in Zusammenarbeit mit der Abt. Nuklearmedizin der UKL Freiburg eine größere Fallserie von PCA-Patienten, davon sechs mit Positronenemissionstomogrammen des Gehirns, zusammengestellt. Aktuell bearbeiten wir einen ungewöhnlichen Fall einer Erkrankten im Alter von unter 40 Jahren.
Veröffentlichungen:
- K Schmidtke, M Hüll, J Talazko: Posterior Cortical Atrophy: variant of Alzheimer’s Disease? A case series with PET findings. Journal of Neurology 2005, 252: 27-35.














