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Testentwicklung
Zur Verbesserung der Diagnostik, Differentialdiagnose und Verlaufsbeurteilung von Demenzerkrankungen haben wir den Uhrenlesetest entwickelt. Es handelt sich um ein einfach zu handhabendes Instrument, das im Wesentlichen aus einem Bogen mit 12 Uhrzifferblättern besteht, auf denen verschiedene Uhrzeiten angezeigt sind. Die Uhrzifferblätter zeigen, ähnlich einer Bahnhofsuhr, Minuten- und Stundenzeiger sowie Unterteilungen für die vollen Stunden, aber keine Ziffern.
In einer neuropsychologischen Studie konnten wir zeigen, dass der Uhrenlesetest zufriedenstellend sensitiv und spezifisch für die Entdeckung von Demenzerkrankungen ist, und dass er – bei nicht dementen Personen mit Erkrankungen des Scheitellappens des Gehirns – Störungen des visuell-räumlichen Denkens nachweisen kann. Das Testverfahren ist darüber hinaus geeignet, unterschiedliche Demenzformen zu differenzieren.
Veröffentlichungen:
- K Schmidtke, M Hüll. Neuropsychological differentiation of Small Vessel Disease, Alzheimer’s Disease and Mixed Dementia. Journal of the Neurological Sciences 2002, 203-204: 17-22
- K. Schmidtke, S. Olbrich. The Clock Reading Test – validation of an instrument for the diagnosis of dementia and disorders of visuo-spatial cognition. International Psychogeriatrics 2007, 19: 307-321.




