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Die WHEDA-Studie - gut leben mit Demenz
Wirksamkeit häuslicher Ergotherapie bei Demenzerkrankten und ihren Angehörigen - eine vom Bundesgesundheitsministerium geförderte multizentrische randomisiert kontrollierte Studie
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Die Studie untersucht die Wirksamkeit häuslicher Ergotherapie an 140 Paaren von demenzerkrankten Menschen und ihren Angehörigen. Ziele sind die Verbesserung der Alltagstätigkeiten, des Umgangs der Angehörigen mit dem erkrankten Partner und der Lebensqualität von Patienten und Angehörigen.
Die eine Behandlungsalternative beinhaltet die ärztliche Routinebetreuung und eine ergotherapeutische Beratung im Haushalt des Erkrankten mithilfe einer Informationsbroschüre. Diese Broschüre basiert auf dem „Ratgeber Häusliche Versorgung Demenzerkrankter“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.
Die zweite Behandlungsalternative umfasst die ärztliche Routinebetreuung und 10 ergotherapeutische Hausbesuche. Das Besuchsprogramm basiert auf einem manualisierten Programm nach M. Graff. Die Angehörigen werden darin angeleitet, sinnvolle Hilfestellung anzubieten und den Alltag so zu gestalten, dass selbständiges Handeln und Teilnahme am sozialen Leben möglich ist. Die Therapeuten optimieren gemeinsam mit Patienten und Angehörige ausgewählte Alltagstätigkeiten so, dass die Patienten diese auch mit ihren kognitiven Einschränkungen noch durchführen können.
Folgende Daten werden erhoben: (1) Schwere der Demenzerkrankung und weitere Erkrankungen der Patienten vor Beginn der Behandlung; (2) Alltagsfertigkeiten der Patienten, der Umgang der Angehörigen mit den Patienten sowie Lebensqualität und Stimmung vor der Intervention, direkt danach, nach vier und nach sechs Monaten; (3) mögliche Heimaufnahmen nach sechs und zwölf Monaten sowie (4) Kosten und Akzeptanz der Maßnahme und Abbruchraten und -gründe.




