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Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen

Bei Sprachstörungen kommt es zu Einschränkungen in der Kommunikationsfähigkeit durch Wortfindungsstörungen. Das Wort „liegt auf der Zunge“, versehentlich wird ein Wort mit ähnlicher Bedeutung oder ähnlichen Buchstaben gesprochen. Das Sprachverständnis ist unsicher. Beim Lesen und Schreiben kommt es zu Fehlern.

Bei Sprechstörungen sind Kraft, Geschwindigkeit oder das Zusammenspiel der Sprechbewegungen eingeschränkt. Man fühlt sich, wie nach einer Spritze beim Zahnarzt. Das Sprechen ist mühsam, verwaschen, die Stimmfunktion ist gestört. Häufig wird man nicht gut verstanden.

Bei Schluckstörungen kommt es zu häufigem Verschlucken beim Essen, Trinken oder von Speichel. Husten, Räuspern, gurgelige Stimme, tränende Augen, Kratzen oder Globusgefühl im Hals, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme oder sogar Lungenentzündungen können die Folgen sein.

Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen treten meist nach einem Schlaganfall auf, können aber auch anderer Ursachen haben. Treten Störungen nur gelegentlich und vorübergehend im Alltag auf, so sind sie meist durch Stress oder Müdigkeit bedingt. Beurteilung und Behandlung dieser Störungen erfolgen in unserer Logopädie oder der neuro-geriatrischen Ambulanz.