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Gerontopsychiatrie
| Anmeldung | Angelika Kotz (8.00 -12.00 Uhr) Tel. 0761 270-70980 |
| Leitung | Prof. Dr. Michael Hüll |
| Team | Dr. Margrit Ott, Andrea Rühlemann, Dirk Schlennstedt, Ingrid Wüstner |
Depression, Angststörungen und Schlafstörungen betreffen ca. 10 bis 20% aller älteren Patienten in einer allgemeinmedizinischen Praxis und sind bis zum 80. Lebensjahr häufiger als Demenzerkrankungen. Eine Untersuchung in Südbaden stellte fest, dass auf Seiten des Patienten die anfängliche Ablehnung einer Diagnose einer psychischen Störung, die Skepsis gegenüber den Behandlungsmöglichkeiten sowie Vorbehalte gegenüber einer Überweisung zu einem Psychiater bzw. Nervenarzt zu den wesentlichen Barrieren in der ambulanten Versorgung gehören.
Psychische Erkrankungen im Alter sind jedoch therapierbar und nicht unbeeinflussbare Folge eines Verlustes sozialer Bindungen und somatischer Einschränkungen. Eine alleinige Behandlungen von Teilsymptomen, z. B. Schlafstörungen, reicht allerdings zumeist nicht aus. Klagen über somatische Beschwerden (Verdauungsstörungen, Schwindel, Schmerzen) können im Rahmen einer Depression zum Beschwerdebild gehören. Aufgrund der Häufigkeit psychischer Störungen im Alter und der Bedeutung für die Lebensqualität bietet das ZGGF eine Vorstellung Betroffener im Rahmen einer Verhaltensmedizinischen Sprechstunde an.
Interview mit Prof. Hüll zur Behandlung von Depression im Alter.














