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Historie

Im Jahr 1991 wurde das Zentrum für Geriatrie und Gerontologie Freiburg (ZGGF) auf Grundlage des Geriatriekonzeptes des Landes Baden-Württemberg als eine zentrale Einrichtung des Universitätsklinikums Freiburg gegründet.

  Zu Beginn stand insbesondere die Frührehabilitation geriatrischer Patienten im Vordergrund. Je nach Anforderung und Bedarf des Patienten wurden Therapien nur in einem Therapiebereich (Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie) oder eine interdisziplinäre Komplexbehandlung unter Kombination dieser Therapiebereiche durchgeführt.
Im Jahr 1995 folgte die Einführung und Entwicklung von Assessmentverfahren mit regionalen Feldstudien und bundesweiten Validierungsstudien sowie die Aufnahme in den Modellversuch „Ambulante Geriatrische Rehabilitation“ des Landes Baden-Württemberg. Der Modellversuch „Ambulante Geriatrische Rehabilitation“ wurde 1998 als gleichnamiges Modellprojekt verlängert. Die Ergebnisse der Langzeituntersuchungen des zweijährigen Modellversuches zeigten eindrucksvoll, dass die ambulante geriatrische Rehabilitation eine sehr effiziente und nachhaltige Behandlungsmethode ist. Die ambulante geriatrische Rehabilitation ist mittlerweile dem Modellstadium entwachsen und gehört seit 2007 zu den Regelleistungen der Krankenkassen.  
  Seit dem Jahr 2000 wird für Patienten mit Gedächtnis-, Verhaltens-, Stimmungs- oder Antriebsstörungen eine psychologische und neuropsychiatrische Differentialdiagnostik erstellt und ein Therapieplan zur haus- oder fachärztlichen Weiterbehandlung verfasst. Ferner werden Gruppen- und Einzeltherapien für Patienten mit entsprechenden Erkrankungen (Demenzen, Depressionen) angeboten. Seit 2001 wird das ZGGF als Kompetenzzentrum des Netzwerks Demenzen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und ist seither als Zentrum für die Diagnose- und Therapieforschung im Bereich der Demenzerkrankungen (Alzheimer Demenz, Frontallappendemenz, Lewy-Körperchen-Demenz) in nationale und internationale Studien eingebunden (http://www.kompetenznetz-demenzen.de).

Aus-, Fort- und Weiterbildung ist für das ZGGF ein wichtiger Auftrag, um geriatrisches Wissen für die Anforderungen der kommenden Bevölkerungsentwicklung bereitzustellen. Neben Referententätigkeiten für die Bundes-, Landes-, und Bezirksärztekammer gestalten Mitarbeiter des ZGGFs seit 2004 den Querschnittsbereichs 7 „Medizin des Alterns und des alternden Menschen“ des Medizinstudiums.

unterer Abschluss
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