



Begriffe, Krankheiten, Einrichtungen u.v.m., verknüpft mit dem zuständigen Bereich.
Im Menüpunkt "Übersicht" sind Einrichtungen unter verschiedenen Gesichtspunkten gruppiert: Kliniken, Abteilungen, Institute, Zentrale Einrichtungen und ähnliches.
Spezialleistungen
Das Studienzentrum kooperiert mit einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Einrichtungen. Im Folgenden finden Sie eine Liste mit Kurzbeschreibung der wichtigsten Kooperationspartner.
Centrum für Chronische Immundefizienz (CCI)
Immunschwäche - Infektanfälligkeit - Immundefekt
Das CCI ist eine Einrichtung des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät, in der Patientinnen und Patienten mit Immundefizienz (Abwehrschwäche) untersucht und behandelt und Ursachen, Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen erforscht werden. Es wird als eines von sieben ausgezeichneten Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das Besondere am CCI ist das altersübergreifende Konzept und die Interdisziplinarität. Dies bedeutet, dass Kinderärzte und Internisten, Spezialisten für das Abwehrsystem, für Infektionserkrankungen und für Bluterkrankungen und Knochentransplantation sowie Mediziner und Biologen in einer eigenständigen Einrichtung zusammenarbeiten. Das gemeinsame Ziel ist es, durch Zusammenführung der Expertise das Problem Chronische Immundefizienz besser zu verstehen, zu erkennen und zu behandeln.
http://www.uniklinik-freiburg.de/cci/live/index.html
KKS-Netzwerk (KKSN)
2005 haben sich die einzelnen Koordinierungszentren Klinischer Studien, so auch das Studienzentrum, zu einem Konsortium zusammengeschlossen, um Wissenschaftsdienstleistungen mit lokalem Service in einem deutschlandweiten Netz durchführen zu können. Das KKS-Netzwerk leistet dabei einen substantiellen Beitrag zur Verbesserung der praxisnahen klinischen Forschung in Deutschland.
In Kooperation mit universitären Studieneinrichtungen, Versorgungszentren und mit der pharmazeutischen sowie medizintechnischen Industrie trägt das KKS-Netzwerk zur beschleunigten Umsetzung von Entwicklungen der Grundlagenforschung in die klinische Praxis bei. Das KKS-Netzwerk engagiert sich, zum Teil in Zusammenarbeit mit führende Gruppen und Forschungsnetzen, auf nationaler und internationaler Ebene für die Verbesserung der klinischen Studienkultur und ist offen für weitere Kooperationen und neue Netzwerkpartner.
TREAT-NMD
(Translational Research in Europe - Assessment and Treatment of Neuromuscular Diseases)
TREAT-NMD ist ein EU-finanziertes Netzwerk (network of excellence) mit Mitgliedern aus Klinik, Forschung, Industrie und Patientenorganisationen, die sich auf dem Gebiet neuromuskulärer Erkrankungen engagieren. Ein wichtiges Ziel des Projekts ist es, die klinische Entwicklung innovativer Therapieansätze zu unterstützen und zu beschleunigen. Im Mai 2007 wurde das Clinical Trial Coordination Centre (CTCC) als eine Aktivität des TREAT-NMD Netzwerkes in Zusammenarbeit zwischen der Klinik für Neuropädiatrie des Universitätsklinikums Freiburg und dem Studienzentrum gegründet. Ziel und Aufgabe des CTCC ist es, sowohl pharmazeutische Unternehmen als auch akademische Prüfärzte bei der Planung, praktischen Durchführung und Auswertung von meist multizentrischen und oft internationalen klinischen Studien auf dem Gebiet neuromuskulärer Erkrankungen mit der vorhandenen Expertise und den vorhandenen Servicestrukturen zu unterstützen.
Im Rahmen dieses Projektes wurde am Studienzentrum eine Rechtsdatenbank mit internationalen und nationalen Regularien zu klinischen Studien entwickelt. Diese soll die Planung und Durchführung internationaler, aber auch nationaler Studien erleichtern.
Seit Juni 2008 sind Informationen aus 11 europäischen Ländern verfügbar. Neben Gesetzestexten enthält die Datenbank auch externe Links und Kontaktdaten wichtiger Ansprechpartner in den Ländern. Die Datenbank ist online erreichbar und die Benutzung kostenlos.
http://www.treat-nmd.eu/regulatoryaffairs
ECRIN
(European Clinical Research Infrastructures Network)
Das europäische Netzwerk ECRIN besteht seit 2004 und wird durch das 6. EU-Forschungsrahmenprogramm finanziert. ECRIN bringt nationale Kompetenzzentren und Netzwerke für klinische Studien auf europäischer Ebene zusammen, um multinationale Forschung zu vereinfachen und zu fördern. Die Mitgliedsländer sind in einzelnen Arbeitsgruppen (working groups) vertreten, um Schwierigkeiten zu analysieren und gemeinsame Lösungsansätze zu erarbeiten. Regelmäßig nimmt ECRIN durch Erfahrungsberichte und Stellungnahmen auch auf politischer Ebene Einfluss.
ECRIN wird durch das 7. Forschungsrahmenprogramm bis 2011 weiter gefördert. Ziel ist es, eine nachhaltige Infrastruktur für multinationale klinische Forschung in Europa zu schaffen. Das Studienzentrum selbst ist in working group 2 (Regulatory Affairs) und working group 3 (Adverse event reporting) vertreten.
WHL – Wissenschaftliche Hochschule Lahr
Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und die WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr bieten seit dem 1.10.2007 einen gemeinsamen Aufbaustudiengang im Bereich „Clinical Research Management“ (Master of Science) an. Das berufsbegleitende Weiterbildungsstudium bereitet auf die Übernahme von Führungsaufgaben im Bereich der klinischen Forschung vor. Es richtet sich daher an Führungs- und Führungsnachwuchskräfte in der Pharmazeutischen Industrie und in forschenden akademischen Einrichtungen (Kliniken), insbesondere Biologen, Chemiker, Pharmazeuten und Mediziner. Das Studium wird in einer Kombination von Fernlehre, Präsenz und Onlineanteilen angeboten. Die Präsenzphasen finden an der WHL in Lahr statt.
Aktuelle Termine und Informationen über den Master-Studiengang Clinical Research Management finden Sie im Internet auf den Seiten der WHL Lahr oder des Studienzentrums. Gern steht Ihnen auch die Studienberaterin der WHL, Friederike Mutz, Tel. 07821 9238-55, jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.





