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Irongate

TCA an einer mesolithisch-neolithischen Population (Danube Gorges)

Kontakt: Ursula Wittwer-Backofen

Paläodemografische Untersuchungen dienen zum besseren Verständnis nicht-rezenter menschlicher Populationen und ihrer Bevölkerungsentwicklung. Kernstück des Projektes bildet die Analyse der Auswirkungen der Sesshaftwerdung auf eine mesolithisch-neolithische Population (Danube Gorges) zur Übergangsperiode (9500 bis 5500 BC). Dabei gilt es anhand einer Stichprobe über die Methode der Zahnzementannulation (TCA) das Sterbealter der jeweiligen Individuen zu bestimmen  bzw. insgesamt die Sterbealtersverteilung der Population zu beurteilen. Im Rahmen des Projektes  wurden 67 Zähne von 56 Individuen untersucht sowie das Sterbealter morphologisch bestimmt. Ziel ist es, die demografische Beschaffenheit einer mesolithisch-neolithischen Population auf Basis der Stichprobe zu  charakterisieren. Auch methodologische Aspekte wie der  Einfluss von Inter- und Intra-Observer Fehlern im Rahmen der Zahnzementannulation sollen Eingang in die Studie finden. Zudem ist in Folgestudien ein Vergleich zwischen Zahnzementannulation und morphologischer Altersbestimmung innerhalb der Stichprobe geplant.

Das Projekt läuft in enger Zusammenarbeit mit Dr. Sofija Stefanović  (Universität Belgrad ; Laboratory of Bioarchaeology).