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Wir überwinden Grenzen

Formvariation der menschlichen Orbitaregion

© A. Rüdell

Kontakt: Alexandra Rüdell

Die menschliche Orbitaregion ist von großem Interesse, um evolutionäre Prozesse und die Variationsbreite des modernen Menschen nachzuvollziehen. Traditionell wird die Orbita mit Hilfe von linearen Messungen auf Unterschiede bezüglich verschiedener Faktoren, wie zum Beispiel Geschlecht oder Populationszugehörigkeit, untersucht. Mit der Verbreitung der Methoden der Geometrischen Morphometrie in der Anthropologie eröffneten sich neue Möglichkeiten, die Form der Orbita zu untersuchen. Wesentlich mehr geometrische Information als bei traditionellen Methoden wird hierbei analysiert und Größe und Form können getrennt voneinander betrachtet werden. In dieser Studie wird eine große Stichprobe von über 600 CT-Scans untersucht. Technisch bedingt ist die Orbitahöhle in Schädeln, welche aus CT-Scans extrahiert wurden, häufig mit großen Löchern repräsentiert. Dieses Problem wurde hier gelöst, indem ein Template durch elastisches Oberflächen-Matching auf alle Schädel angepasst wurde. So werden die Löcher interpoliert und eine Analyse der gesamten Orbitaregion inklusive der Orbitahöhle ermöglicht.

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