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Klinik für Augenheilkunde Spanisch

Für Patienten

Vortragsveranstaltung: “Laser statt Brille?”

Informationsveranstaltung zur Laserbehandlung von Fehlsichtigkeiten (u.a. LASIK)

Fast die Hälfte aller Deutschen trägt eine Brille oder Kontaktlinsen. Unterschiedliche Fehlsichtigkeiten können durch optische Hilfsmittel ausgeglichen werden: Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung.

Viele Betroffene würden gern auf Brille oder Kontaktlinsen verzichten. Fehlsichtigkeiten lassen sich durch moderne Laserverfahren operativ beheben. Doch nicht bei jedem ist eine Laseroperation zu empfehlen. Wer ist geeignet für eine Laseroperation? Gibt es Alternativen?

Laser statt Brille

  • Termine 2019:
    28.08. – 23.10. – 11.12.2019
  • immer Mittwochs um 19:30 Uhr
  • im “Hörsaal Killianstr.” (zwischen Augenklinik und Neurozentrum)
    Killianstraße 5, 79106 Freiburg

Prof. Dr. Philip Maier oder PD Dr. Sonja Heinzelmann, die die Laser-Behandlung in der Klinik für Augenheilkunde betreuen, informieren über die Laseroperation und beantworten Ihre Fragen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die Teilnahme ist kostenfrei.

Kontakt

Patiententelefon: 0761 270-40020
E-Mail: aug.patiententelefon@uniklinik-freiburg.de

Katarakt (Grauer Star)

Das Sehen ist unser wichtigstes Instrument, um unsere Umwelt zu erfassen. Die Entscheidung für oder gegen eine Operation des Grauen Stars (Kataraktoperation) sollte immer sorgfältig überlegt werden. Es muss sichergestellt sein, dass alle Fragen im Vorfeld eines Eingriffes beantwortet werden, so wie die Vor- und Nachteile der Operationstechniken und der benutzten Medizinprodukte, wie der einzusetzenden Kunstlinse, besprochen werden.

Heutzutage treten wirtschaftliche Aspekte im Gesundheitswesen immer mehr in den Vordergrund. Die Gesetzlichen Krankenkassen beschränken immer wieder Kostenübernahmen oder Vergütungen von neuen Behandlungsarten. In diesem Zusammenhang ist es für Patienten nicht einfach zu unterscheiden, ob bei einem Eingriff auch wirtschaftliche Interessen eines Operateurs bzw. eines Zentrum im Vordergrund bei der Entscheidungsfindung stehen. Grundsätzlich sollte man dies den ärztlichen Kollegen nicht pauschal unterstellen, aber der Patient sollte auf die folgenden Dinge achten – es geht schließlich um ein extrem hohes Gut, unser Sehvermögen.

Unabhängigkeit und Transparenz

Bitte achten Sie darauf, ob eine Augenärztin oder ein Augenarzt Sie unabhängig berät. Auch bei Zusammenschlüssen wie überörtlichen Praxisverbünden muss beachtet werden, dass der Patient eine freie Arztwahl hat und es dem Patienten überlassen wird, wann und wo eine Operation erfolgt. In der Regel ist vor geplanter Operation immer Zeit für eine ruhige Vorbesprechung oder – falls gewünscht – das Einholen einer zweiten Meinung.

Information statt Werbung

Information und Gespräche sind sinnvoll. Dies kann auch durch Flyer oder Broschüren unterstützt werden. Werbung und Werbemaßnahmen dagegen sind im Bereich der Medizin problematisch. Das individuelle Vertrauensverhältnis zu einem Operateur ist wichtig. Dies sollte eher im direkten Kontakt erworben werden und nicht auf Hochglanzwerbung in Printmedien und dem Internet beruhen.

Fragen Sie sich selbst, ob Sie eine Operation und vermeintliche Sonderwünsche wirklich benötigen. Beachten Sie selbst, ob Versprechungen wie „brillenfrei“, „höchste Standards“ oder „sanfte Behandlung“ in den Vordergrund gestellt werden oder nüchtern und differenziert über Risiken und Komplikationen informiert wird.

Zuzahlungen hinterfragen

Für die eigentliche Katarakt-Operation selbst werden die Kosten der wichtigsten Leistungen (Sachkosten) in der Regel von Ihrer Krankenkasse übernommen. Lassen Sie sich daher z.B. Belege für die Kostenvoranschläge für spezielle Materialkosten aushändigen, bevor Sie pauschal Zuzahlungsforderungen zustimmen. Verständlicherweise werden Sie von dem Wunsch geleitet, für Ihre Augen ein optimales Ergebnis zu erreichen. Eine hohe Zuzahlung bedeutet nicht notwendigerweise eine bessere Behandlung oder eine „Erfolgsgarantie“.

Insbesondere wenn sie zusätzliche Augenerkrankungen haben, wie Makuladegeneration, Grüner Star u.a. kann dies durch eine zuzahlungspflichtige teure Kunstlinse („aus den USA“) nicht kompensiert werden.

Individuelle Beratung entscheidend!

Eine individuelle Beratung und Spezialuntersuchen können notwendig sein, um für sie die optimale Versorgung mit einer Kunstlinse zu gewährleisten. Begriffe wie „Brillenfreiheit“ und „Premiumlinsen“ suggerieren eine bessere Qualität, sind aber oft nur Marketingwerkzeuge. Ein „teures Spezialimplantat“ ist nicht grundsätzlich eine höherwertigere Behandlung. Es gibt eine Vielzahl von Speziallinsen, über deren Vor- und Nachteile der Arzt individuell aufklären muss. Bei Speziallinsen müssen die Kosten transparent angegeben werden. Es werden in der Regel die Anschaffungskosten der Linse 1:1 weitergegeben. Sogenannte Gelbe Linsen mit einem Blaufilter ebenso wie asphärische Linsen sind heutzutage ohne Zuzahlung erhältlich.

Mit Multifokalen Linsen kann man eine gewisse „Brillenunabhängigkeit“ erreichen (nie ein komplett „brillenfreies Leben“). Diesen Vorteil erkauft man sich mit gewissen Nebenwirkungen, wie erhöhter Blendungsempfindlichkeit und Kontrastverlust. Bei beruflich noch eingespannten Menschen kann dies auch zu Problemen führen und z.B. die Fahrtauglichkeit einschränken.

Die Mehrheit der niedergelassenen Fachärzte ist wirtschaftlich unabhängig und informiert Sie auf Augenhöhe. Wirtschaftliche Verflechtungen sogenannter „Zentren“ können Sie z.B. an Briefköpfen oder im Internet erkennen.

Im Rahmen unserer täglichen Frühbesprechung (7:30-8:00 Uhr) werden jeden Freitag interessante Krankheitsfälle mit aktuellem Kenntnisstand von Diagnostik und Therapie präsentiert, davon einige aus dem Themenkreis „seltene Augenerkrankungen“. Bei Interesse richten Sie bitte eine Anfrage an Frau Diana Rehm (diana.rehm@uniklinik-freiburg.de), telefonische Kontaktaufnahme ist unter (0761) 270-40740 von Montag-Freitag von 8:00-13:00 Uhr möglich.

Terminvereinbarung

Wir bieten eine 24-Stunden-Notfallversorgung an. Die Behandlung erfolgt nach Dringlichkeit, daher kann es ohne Terminvereinbarung zu erheblichen Wartezeiten kommen. Lesen Sie bitte unser Informationsblatt (PDF) für Patienten.

Einen regulären Termin erhalten Sie folgendermaßen:

Online Terminanfrage

Bauarbeiten: Haupteingang geschlossen

Weitere Hinweise [PDF]


Kontakt

Klinik für Augenheilkunde
Killianstraße 5
79106 Freiburg

Haben Sie Fragen an uns, können Sie uns über das “Patiententelefon”
0761 270-40020
oder per E-Mail erreichen:
aug.patiententelefon@uniklinik-freiburg.de

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