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Die Auszubildenden des Klinikums in WalesAuslandsprojekt des Universitätsklinikums Freiburg

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The Countess of Chester Hospital

28. September 2016, auslandsprojekt-2016

Schoenen guten Abend zusammen,

die Mitte der ersten Arbeitswoche in Chester ist erreicht.

Milena und ich arbeiten im Chester Hospital, welches hier in Chester das groesste ist, fuer uns jedoch, im Vergleich zur Uniklinik, um einiges kleiner scheint. Insgesamt arbeiten hier 4 000 Mitarbeiter.

Milena und ich arbeiten in unterschiedlichen Abteilungen, welche jedoch beide in der Administration liegen. Wir haben bereits unterschiedliche Aufgaben kennengelernt. Von der Terminvergabe bis hin zu Telefongespraechen, bei denen die Patienten an Ihre Termin erinnert werden, wie auch Terminumbuchungen und selbstverstaendlich die Patientenaufnahme auf die verschiedenen Ambulanzen.

Die Aufregung und Nervositaet gehen langsam vorrueber und wir sind jeden Tag auf's Neue gespannt, was auf uns zukommt.

 

Heute war zu dem noch ein ganz besonderer Tag, da unsere Lena Geburtstag hat! :-)

 


Arbeiten in Llangollen

27. September 2016, auslandsprojekt-2016

Hallo allerseits :-)

Die ersten beiden Arbeitstage wären geschafft und ich wollte euch kurz über meinen Arbeitsplatz berichten. Ich arbeite im Llangollen Health Centre und unterstütze die Leute dort in administrativen Aufgaben. Das Health Centre wurde erst letztes Jahr neu gebaut, somit ist es eines der modernsten in ganz Wales.

Das Team besteht aus 23 Personen, davon sind 7 Ärzte und Ärztinnen, 3 Krankenschwestern, 2 Medizinische Fachangestellte und 13 Sachbearbeiter in der Verwaltung. Meine Hauptaufgabe in den ersten beiden Tagen war es Arztbriefe aus Krankenhäusern oder von Spezialisten zu lesen und diese anschließend zu scannen und mit Hilfe des Computers den elektronischen Patientenakten hinzuzufügen. Bei 160 Arztbriefen pro Tag nimmt diese Aufgabe schon etwas Zeit in Anspruch. Alles in allem habe ich einen sehr positiven Eindruck von meinen Mitarbeitern bekommen, da sie sehr freundlich und hilfsbereit sind, was mich sehr zuversichtlich auf die restliche Zeit meines Praktikums stimmt :-)


Der erste Arbeitstag

26. September 2016, auslandsprojekt-2016

Heute ist es endlich soweit. Der erste Arbeitstag in Wales beginnt.

Ich, Lukas Ehret, bin wie Sie schon in einem der vergangenen Blogeinträge lesen konnten, in Wrexham untergebracht worden. Ich werde mein vier wöchiges Praktikum in einem kleinen Computershop in Wrexham absolvieren. Arrowe Computers wird er genannt und gehört zu der Taurus Group, welche aus verschiedenen Teilkonzernen besteht. Arrowe Computers ist auf den Einzelhandel spezialisiert. Sie verkaufen alles rund um den Computer und sind für den Kundensupport zuständig.

Der Tag startete heute Morgen mit einem Regenschauer, welcher sich über den ganzen Tag erstreckte, was für Wales natürlich nicht unüblich ist. Als ich fertig mit Frühstücken war, machte ich mich auf den Weg zur Arbeit. Dort angekommen wurde ich von Steve, einem Mitarbeiter und zugleich meinem Ansprechpartner in allen Belangen, empfangen. Zu Beginn wurde mir erst der Shop und dann die Büroräumlichkeiten gezeigt. Dann begann ich mit der Arbeit. Steve wies mich in einen Auftrag ein, mit welchem er letzte Woche schon begonnen hatte. Dabei ging es um ein defektes Notebook, welches er schon repariert hatte. Meine Aufgabe war es nun, ein neues Betriebssystem aufzuspielen, alle Treiber und gewünschten Programme zu installieren und alle notwendigen Einstellungen vorzunehmen. Am Ende des Arbeitstages wird der ganze Shop auf Vordermann gebracht.

Der heutige Tag war alles in allem sehr schön. Ich habe heute schon viel mitnehmen können und freue mich auf die weitere Zeit hier in Wrexham.


Auf Wiedersehen Llangollen

25. September 2016, auslandsprojekt-2016

Heute ist der Tag, an dem wir Llangollen verlassen haben und zu unserer zweiten Gastfamilie gezogen sind. Dort werden wir die nächsten vier Wochen verbringen, während wir bei unseren jeweiligen Kurzzeit-Arbeitgebern arbeiten.

Da ich gemeinsam mit dem großen Rest der Gruppe erst um 13:30 Uhr abgeholt werden sollte, verbrachte ich meinen Morgen damit, auszuschlafen und gemeinsam mit Michael und Nelson in Ruhe zu frühstücken. Währenddessen habe ich Michael noch verabschiedet, der bereits um 12:30 Uhr nach Ruthin aufgebrochen ist. Nelson hat mir dann noch dabei geholfen, meine Sachen zu packen und die Bettbezüge abzuziehen. Um 13:50 stand dann endlich das Auto vor dem Haus (dahingehend jedoch nachvollziehbar, dass wir alle um 13:30 abgeholt werden sollten und ich der letzte war) und ich habe mich noch von meiner Gastmutter Sue verabschiedet.

Nach ca. einer halben Stunde Fahrt wurde ich auch bereits als erster in Chester bei meiner neuen Gastfamilie abgesetzt und von Marie, ihrer Tochter Lauren und ihren beiden Hunden Tupps und Champs (die sich scheinbar sehr über meine Ankunft freuten) begrüßt. Über mein Gastgeschenkt zeigte sie sich äußerst erfreut (was mich doch recht glücklich stimmte, nachdem ich einige Tage zuvor festgestellt hatte dass ich nur ein Gastgeschenk besorgt hatte und kurzfristig Nachschub organisieren musste). Marie zeigte mir sodann mein Zimmer und alle sonstigen Einrichtungen, die ich nach Belieben nutzen dürfte. Außerdem fuhr sie mich ein wenig herum und zeigte mir alle für mich wichtigen Plätze wie Bushaltestellen und einen Laden der bis 11 Uhr aufhat. Um kurz vor 8 Uhr gab es dann Abendessen und ich bekam meinen eigenen Haustürschlüssel. Sichtlich erfreut über die Tatsache, dass ich aufgrund meines Alters heimkommen konnte wann immer ich wolle, machte ich mich auf den Weg in die Innenstadt von Chester, um nach dem stundenlangen Herumsitzen mal einen erholsamen Spaziergang zu unternehmen. Die Chance nutzte auch gleich, um noch einen kleinen Einkauf zu tätigen. Dabei versuchte ich auch mein Glück, den Supermarkt über einen eigenen Weg zu finden - was sich als Fehler entpuppte.

Mein Gastgeschenk, Äppler aus der Heimat - Abbildung ähnlich


Bücherstunde

24. September 2016, auslandsprojekt-2016

Den heutigen Tag verbrachten Michael und ich hauptsächlich in Wrexham (oder auch Wrecsam in Welsh), das südwestlich von meiner zukünftigen Unterkunft in Chester liegt.

Währenddessen verließen uns bereits drei Gruppenmitglieder, die um 16 Uhr zu ihrer zweiten Unterkunft gefahren wurden. Darunter waren Evita, Marc, Lukas und Fiona aus Bochum. Bis auf Lukas kamen diese alle in Oswestry unter, der wie Michael morgen nach Rhosddu gefahren wurde.

Unser Interesse galt vor allem der Innenstadt von Chester und dem dortigen Einkaufszentrum, auch wenn ich die Stadt zu einem späteren Zeitpunkt gerne noch einmal genauer erkunden möchte. Nach der etwa halbstündigen Fahrt beschlossen wir, erst einmal zu Mittag zu essen und begaben uns somit ins Nando's im Einkaufszentrum, wo wir jeweils eine gute Mahlzeit verspeisten. Anschließend suchten wir in freudiger Erwartung das dortige Kino auf, nur um festzustellen, dass zwar interessante Filme liefen (auch wenn wir uns dahingehend nicht einig waren), diese jedoch jeweils länger liefen, als der späteste Bus nach Llangollen fuhr.

Also machten wir uns auf den Rückweg und suchten unterwegs noch zwei Buchläden auf, die mir auf dem Hinweg aufgefallen waren. Diese entpuppten sich als absolute Volltreffer und ich deckte mich mit diversen Büchern ein, mit der Absicht die Läden noch einmal aufzusuchen. Auf meine Bemerkungen, dass ich damit das maximale Gepäckgewicht von 20 Kg gefährdet sah entgegnete Michael sichtlich genervt "Ist mir egal". Nun, er hat ja auch nur ein interessantes Buch gefunden.

Deutlich glücklicher machten wir uns also auf den Heimweg und ich traf mich abends noch mit Tobias und Denis im Pub Sun Inn. Allerdings verließ ich die beiden recht bald aufgrund des allgemeinen Geräuschpegels wieder. Durch die Abfahrt am Sonntag vermutlich ohnehin eine gute Entscheidung.


Weltverbesserer

23. September 2016, auslandsprojekt-2016

Gemeinsam mit Karen (bedingt durch ihr Auto und ihr Interesse an meinem Arbeitsplatz) bin ich nach Hawarden gefahren und habe das dortige Labor besichtigt, in dem ich die nächsten vier Wochen arbeiten werde. Wir waren beide ziemlich beeindruckt von den Ausmaßen des Komplexes. Nach unserer Rückkehr dürfte ich noch einen kurzen Vortrag über meinen Arbeitsplatz halten.

Da heute der letzte Arbeits-/Schultag war, somit das Wochenende bevorstand und das Wetter bemerkenswert schön war, gestattete unserer Lehrerin Helena uns, etwas früher zu gehen als üblich (also ausnahmsweise einmal nicht von 9:00 bis 15:30 Uhr, was verglichen mit der Berufsschule zumindest zeitlich allerdings ohnehin ein Witz ist). Außerdem haben wir einen Preis für das Gewinnen der Rallye und des vorherigen Zuordnungs-Spiels erhalten.

Michael und ich begaben uns also nach Hause, wo unser Gastvater Steve bereits auf uns wartete. Dieser hatte Michael, Nelson und mir angeboten, eine Autotour zu machen und uns die Gegend etwas näher zu bringen. Also zeigte er uns diverse Sehenswürdigkeiten, vom bemerkenswerten Pontcysyllte-Aquäduct (das mittlerweile Weltkulturerbe ist, was sich auch im Besucheraufkommen niederschlägt) über Valle Crucis Abbey bis hin zu den Horseshoe Falls. Anschließend entspannten wir ein wenig auf der Terrasse, während Steve uns Essen zubereitete.

Am Abend gingen wir Drei noch gemeinsam in den Pub Sun Inn, wo wir auf die anderen Mitglieder der Gruppe warteten. Währenddessen gesellte sich eine bereits etwas stärker alkoholisierte Frau zu uns, die mir am laufenden Band versicherte, dass ich die Welt verbessere und ich die Zukunft sei und diesen Weg weitergehen soll. Zunehmend alkoholisiert besuchte sie unseren Tisch noch einige Male. Schließlich erschienen auch die Anderen noch und wir genossen den Abend zusammen bei einer Runde Billard und ein paar Erfrischungen. Bedingt durch den Ladenschluss suchten wir noch unseren Stammplatz am River Dee auf, wo wir den Abend friedlich ausklingen ließen. So zog jeder seiner Wege.


"Bear right after passing...

22. September 2016, auslandsprojekt-2016

...the tearoom and join Wharf Hill at the bridge. Turn right (or left if you fancy the signposted 45-minute climb to Castell Dinas Brân."

Tja, hätten wir den Ratschlag unseres quasi-Reiseführers mal besser beherzigt.

Während unserer Zeit in der Schule (in der wir unter anderem "Die Höhle der Löwen" gespielt haben) beratschlagten wir uns darüber, was wir anschließend als Gruppe unternehmen könnten. So fiel die Wahl schließlich auf einen Besuch des Castell Dinas Brân, sicher auch beeinflusst durch die schönen Berichte von Philipp und Fiona am Mittwoch.

Also einigten wir uns darauf, den Aufstieg in zwei Gruppen zu wagen, eine um 16 Uhr und die andere etwas später. Durch unseren Treffpunkt am örtlichen Spar-Markt konnten wir uns noch etwas mit Proviant eindecken und dann ging die Reise auch schon los. Unglücklicherweise sind wir an der Llangollen-Wharf eben nicht wie empfohlen links abgebogen, sondern rechts am Kanal entlang. Dort fragten wir zwar die erstbersten Personen denen wir begegneten, die uns jedoch nur ihre Unkenntnis mitteilten, aber vermuteten, dass man auf diesem Weg irgendwann den Aufstieg erreichen würde. Nachdem wir nun eine ganze Weile dem Kanal gefolgt sind, sprachen wir eine der Kanalboot-Steuerfrauen an, die uns bestätigte was wir alle vermuteten: Wir waren die ganze völlig umsonst in die falsche Richtung gelaufen.

Das gute Stück Weg erneut hinter uns gebracht machten wir uns schließlich an den doch sehr mühsamen und langen Aufstieg (die 45 Minuten sind abermals erstaunlich präzise). Immerhin konnten wir uns jedoch an der vielfältigen Tierwelt erfreuen und entdeckten so zahlreiche Schafe und Rinder, ein graues Eichhörnchen, zwei Fasanenhennen sowie diverse Dohlen und Krähen. Endlich oben angekommen und völlig außer Puste ließen wir uns erst einmal nieder und genossen die Aussicht und unseren Proviant. Bedingt durch unseren Moment der Orientierungslosigkeit schloss sich uns auch bald der Rest der Gruppe an und wir erkundeten die Burgruinen. Glücklicherweise hatte ich daran gedacht, mein Fernglas einzupacken und konnte so noch mehr von unserem erhöhten Standort profitieren (vom sehr kühlen Wind vielleicht einmal abgesehen).

Der Abstieg gestaltete sich übrigens deutlich einfacher.


Wanderung zum "Castell Dinas Bran"

21. September 2016, auslandsprojekt-2016

Heute morgen nach dem Frühstück, haben wir eine kleine Wanderung zum Castell Dinas Bran gemacht. So leicht es von unten aussah, war es dann leider doch nicht ... Mitten durch die Schafsfelder kämpften wir uns in knapp 45 Minuten an die Spitze. Oben angekommen haben wir uns dann mit einem kleinen Snack und Getränken gestärkt. Zu unserem Glück, schien sogar etwas die Sonne und wir hatten einen freien Blick über Llangollen. Nach knapp einer Stunde machten wir uns wieder auf den Weg zurück in unser "Dörfchen". Der Weg nach unten war um einiges angenehmer als der Weg nach oben :-D Unten angekommen, tranken wir traditionell einen schwarzen Tee mit Milch und aßen eine Portion Fish and Chips. Wie man man auf den Fotos erkennen kann, hat sich jede Anstrengung gelohnt :-)


Hallo Llangollen! :)

20. September 2016, auslandsprojekt-2016

Hallo alle zusammen,

am Sonntag sind wir, mit etwas Verspätung, gut in Llangollen angekommen. Wir waren zwar sehr gespannt darauf wie unsere Gastfamilien sind, wurden dann aber auch sehr herzlich empfangen. 
Selina, Milena und ich wurde von unserer Gastfamilie sehr süß mit Küsschen rechts und Küsschen links empfangen, obwohl das hier eher untypisch ist.

Am Abend haben wir mit unserer Familie noch eine kurze Tour mit unserer Familie gemacht und haben trotz Dunkelheit schöne Einblicke von Llangollen bekommen. Am Montag ging es dann los mit der Schule. 
Dort haben wir auch endlich die Teilnehmer aus Bochum kennengelernt. In der Schule wurde uns viel erklärt und gezeigt. In unserer Klasse waren auch noch spanische und italienische Mitschüler mit denen wir in Gruppen eine Really gemacht haben um dieses niedliche Städtchen näher kennen zulernen. 
Hier gibt es viele süße Läden, Cafés und Restaurants, und eine wunderschöne Landschaft, die von vielen offenen und netten Menschen umgeben ist. 

Nach der Schule haben wir in unserer Gruppe noch ein wenig Llangollen erkundet, und haben uns dann alle gemeinsam in den River Dee gesetzt. 

Aber natürlich nicht in Wasser :). Sondern auf Steine.

Und jetzt stellt euch bitte vor: Wir frierten total, waren warm angezogen und neben uns sind ein paar jüngere Jungs einfach vom Felsen in den Fluss gesprungen !!
Wir dachten wirklich, dass sie wahnsinnig sind. Und dann dachten wir daran, dass sie diese eisigen Temperaturen hier sicher gewöhnt sind.    -------> TOTALLY CRAZY!!!! :D

Auf den folgenden Bildern seht ihr den Flug, wie viel Spaß Denis hat, und wie Selina unserer Gastfamilie hilft, das Holz zu hacken.

Außerdem hat unsere Gastfamilie uns noch auf eine kleine Tour mit genommen, die Bilder zeige ich euch auch noch.

Wir werden weiterhin von unserer aufregenden und schönen Zeit hier in Groß Britannien berichten, also bleibt gespannt.

 

 

 


Die ersten Tage

20. September 2016, auslandsprojekt-2016

Hallo zusammen,

Unsere ersten Eindrücke von unseren Gastfamilien und der Schule sind sehr positiv. Nachdem wir heute den Ablauf unseres Examen besprochen haben, freuen wir uns auf den morgigen freien Tag,wo wir mehr Zeit haben die Stadt und die Umgebung etwas genauer zu erkunden.

 

Auf dem Foto sieht man uns mit unserer Lehrerin Helena :-)