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Die Auszubildenden des Klinikums in WalesAuslandsprojekt des Universitätsklinikums Freiburg

"Bear right after passing...

22. September 2016 - auslandsprojekt-2016

...the tearoom and join Wharf Hill at the bridge. Turn right (or left if you fancy the signposted 45-minute climb to Castell Dinas Brân."

Tja, hätten wir den Ratschlag unseres quasi-Reiseführers mal besser beherzigt.

Während unserer Zeit in der Schule (in der wir unter anderem "Die Höhle der Löwen" gespielt haben) beratschlagten wir uns darüber, was wir anschließend als Gruppe unternehmen könnten. So fiel die Wahl schließlich auf einen Besuch des Castell Dinas Brân, sicher auch beeinflusst durch die schönen Berichte von Philipp und Fiona am Mittwoch.

Also einigten wir uns darauf, den Aufstieg in zwei Gruppen zu wagen, eine um 16 Uhr und die andere etwas später. Durch unseren Treffpunkt am örtlichen Spar-Markt konnten wir uns noch etwas mit Proviant eindecken und dann ging die Reise auch schon los. Unglücklicherweise sind wir an der Llangollen-Wharf eben nicht wie empfohlen links abgebogen, sondern rechts am Kanal entlang. Dort fragten wir zwar die erstbersten Personen denen wir begegneten, die uns jedoch nur ihre Unkenntnis mitteilten, aber vermuteten, dass man auf diesem Weg irgendwann den Aufstieg erreichen würde. Nachdem wir nun eine ganze Weile dem Kanal gefolgt sind, sprachen wir eine der Kanalboot-Steuerfrauen an, die uns bestätigte was wir alle vermuteten: Wir waren die ganze völlig umsonst in die falsche Richtung gelaufen.

Das gute Stück Weg erneut hinter uns gebracht machten wir uns schließlich an den doch sehr mühsamen und langen Aufstieg (die 45 Minuten sind abermals erstaunlich präzise). Immerhin konnten wir uns jedoch an der vielfältigen Tierwelt erfreuen und entdeckten so zahlreiche Schafe und Rinder, ein graues Eichhörnchen, zwei Fasanenhennen sowie diverse Dohlen und Krähen. Endlich oben angekommen und völlig außer Puste ließen wir uns erst einmal nieder und genossen die Aussicht und unseren Proviant. Bedingt durch unseren Moment der Orientierungslosigkeit schloss sich uns auch bald der Rest der Gruppe an und wir erkundeten die Burgruinen. Glücklicherweise hatte ich daran gedacht, mein Fernglas einzupacken und konnte so noch mehr von unserem erhöhten Standort profitieren (vom sehr kühlen Wind vielleicht einmal abgesehen).

Der Abstieg gestaltete sich übrigens deutlich einfacher.

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