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Die Auszubildenden des Klinikums in WalesAuslandsprojekt des Universitätsklinikums Freiburg

I stay in Llangollen

05. Oktober 2017 - auslandsprojekt-2017

In meinen nun ersten 3 Wochen in Llangollen habe ich schon so viel erlebt, dass ich meine Erfahrungen unbedingt mit Euch teilen möchte. Hier ist der erste Teil über meinen Aufenthalt in Wales. 

Am 1. Tag hier in Llangollen wurde ich erstmal vom großen schwarzen Labrador meiner Landlady begrüßt und dabei komplett abgeschlabbert. Da es schon spät am Abend war, gab es Chicken Curry zum Dinner, was ich super fand. Bei meiner landlady habe ich ansonsten self-catering als eine der Wenigen hier d.h. selber kochen. Ich bin auch eine der Wenigen hier die während des Praktikums in Llangollen bleiben können. Was ich sehr praktisch und gut finde, da meine Landlady sehr lieb ist. Sie fragt mich immer wie mein Tag war und nimmt Rücksicht auf mein noch nicht so perfektes Englisch. Das war auch meine größte Sorge vor der Reise nach Wales. Aber ich habe überall nur gute Erfahrungen gemacht. Auf den Bildern seht Ihr uns beim Spaziergang mit ihrem Hund Jed. 

Llangollen ist eine hübsche Kleinstadt.  Wer die Natur liebt, ist hier richtig. Seit kurzem gibt es hier einen top modernen großen Aldi. Für Lebensmittel ist es der beste Laden in der Stadt. Da ich gerne lese war ich begeistert von "Cafe and Books ". Ein unscheinbares Cafe mit einer gigantischen Sammlung an gebrauchten Büchern im 2. Stockwerk (s. Fotos). Hab mir natürlich gleich eins gekauft und kann mir damit mein Englisch etwas aufbessern. Für andere Sachen wie Kleidung muss man in die nächste größere Stadt Wrexham fahren. Das ist aber kein Problem weil alle 20 Minuten ein Bus dorthin fährt - nicht vergessen, an Bushaltestellen und Kassen immer schön in der Reihe stehen :)

Dort bin ich dann am 1. Wochenende mit Constanze und Carolin shoppen gegangen. Das war auch nötig, denn ich habe dringend wärmere Kleidung gebraucht. Ende September ist es hier schon ziemlich kalt und viele Gastfamilien nehmen es hier nicht so genau mit dem Heizen. Geheizt wird hier, wenn überhaupt, erst ab Oktober. Die Häuser hier sind auch alle unisoliert und deswegen kalt und zugig. Daher empfehle ich jedem der ab September hierher kommt: 

Hausschuhe / warmen Pyjama / viele dicke Pullover/ Winterjacke / evtl. Wärmflasche ;)

Und am Besten noch wasserfeste Kleidung für den vielen Regen hier.

Bei unserem ersten Ausflug zur Burgruine und zum Aquädukt hatten wir zum Glück bestes Wetter - am Anfang ;) Die Hügel hier haben ein sattes Grün, auf denen von Weitem viele weiße Flecken zu sehen sind. Schafe gibt es hier mehr als Einwohner. 

In fremden Ländern probiere ich gerne die Nationalgerichte wie hier z.B. Fish' n Chips, Welsh Cakes, mit Fleisch gefüllte Teigtaschen (Oggies) oder Creamy Cheesy Noodles im Pub "The Corn Mill". Beim Bezahlen musste ich mich erstmal an das Kleingeld hier gewöhnen. Großer Wert - kleine Münze, kleiner Wert - große Münze.

Da es hier nicht viel Freizeitangebote wie etwa ein Kino gibt und spät abends keine Busse mehr fahren, verbringen wir unsere Abende gerne im Pub "The Sun Inn". Dort können wir Billiard spielen oder am Wochenende kleine Live-Bands spielen sehen. Egal wo wir hingehen, wir sind eine tolle Gruppe und passen gegenseitig auf uns auf und helfen uns bei kleinen und großen Problemen. 

 

See ya

 

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1 Kommentare

Elke Provazi

06. Oktober 2017

Tolle Eindrücke und tolle Bilder!!!! Vielen Dank! Macht mich ein bisschen neidisch :)

 

Es freut mich wirklich sehr, dass Sie gegenseitig aufeinander achten.

 

Schönes Wochenende zusammen!