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Tumorzentrum Freiburg - CCCF

START - Studie für ein rauchfreies Leben

Laufende Studie am Tumorzentrum Freiburg - CCCF

Die Rekrutierung von Studienteilnehmer*innen ist abgeschlossen!

Durchführung und Evaluation der Effektivität einer stationären Raucherentwöhnungstherapie durch ein mobil einsetzbares Therapeutenteam

Studienleitung: Dr. Jens Leifert

Gefördert wird die Studie durch die Deutsche Krebshilfe e.V. (Fördernummer 70112396).

 

Die gesundheitsschädigende Wirkung des Rauchens ist unstrittig. Doch der dauerhafte Verzicht auf die Zigarette ist für viele Raucher/innen ein schwieriger Prozess, der selten im ersten Anlauf gelingt ist. Professionelle Hilfe ist eine wichtige Unterstützung, um das Ziel der Rauchfreiheit zu erreichen.

Zu den nachgewiesen wirksamen Methoden, um eine langfristige Freiheit von der Zigarette zu erreichen, zählen neben Selbsthilfematerialien (wie Broschüren oder Bücher), Nikotinersatz (durch beispielsweise Pflaster oder Kaugummis) sowie medikamentöse Therapie die Gruppenkurse unter der Leitung ausgebildeter Therapeuten/innen.

Diese Therapien werden in der Regel ambulant, d.h. außerhalb der Krankenhausversorgung durchgeführt. Übliche ambulante Therapieverfahren orientieren sich an Programmen mit wöchentlichen ein- bis zweistündigen Gruppentherapien über einen Zeitraum von 6-8 Wochen. Darüber hinaus gibt es in spezialisierten Kliniken, wie z.B. Lungen- oder Herzkliniken für die Zeit eines Krankenhausaufenthalts Unterstützungsmöglichkeiten und -angebote, um rauchfrei zu werden.

Eine stationäre Krankenhausbehandlung ausschließlich mit dem Ziel des Rauchstopps ist für ansonsten gesunde Personen bisher regelhaft nicht vorgesehen.

Die stationäre Aufnahme ausschließlich zur Tabakentwöhnung ist eine bisher wenige bekannte Therapieform. Das Tumorzentrum Freiburg - CCCF konnte in vorherigen Studien zeigen, dass ein 9-tägiger Krankenhausaufenthalt zur Raucherentwöhnung erfolgreich ist. Momentan lässt sich sagen, dass sowohl die stationäre als auch die ambulante Raucherentwöhnung wirksam sind. Ein direkter Vergleich beider Methoden fehlt bisher. Mit dieser Studie, die von Januar 2019 bis Ende 2020 durchgeführt wird, soll deshalb geklärt werden, welche Wirkmechanismen der stationären und ambulanten Entwöhnung zugrunde liegen sowie welche Form für die dauerhafte Abstinenz geeigneter ist.

Die Studienteilnehmer*innen wurden per Los zufällig entweder der ambulanten oder der stationären Raucherentwöhnungstherapie zugewiesen.

Sowohl die ambulante als auch die stationäre Raucherentwöhnung werden auf Basis modernster wissenschaftlicher Erkenntnisse und ausschließlich von zertifizierten Experten/innen durchgeführt.

Die Raucherentwöhnung erfolgt entweder in wöchentlichen ambulanten wohnortnahen Gruppen (einmal pro Woche für 3 bis 6 Wochen) oder stationär in neun Tagen in der Breisgauklinik in Bad Krozingen. Die Studienteilnehmer*innen wurden zufällig per Los einer der beiden Formen (ambulant oder stationär) der Raucherentwöhnung zugeteilt.

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Präventionsteam Tumorzentrum Freiburg – CCCF
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Hugstetterstr. 55
Telefon 0761 270-36070
Telefax 0761 270-71730
cpmt@uniklinik-freiburg.de

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Das Studienteam im Januar 2019

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