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Malaria Vorbeugung

Bei der Vorbeugung der Malaria unterscheidet man Expositions- und medikamentöse Prophylaxe.

Expositionsprophylaxe

Die wirksamste Vorbeugung gegenüber Malaria ist der Schutz vor Mückenstichen: KEIN STICH = KEINE INFEKTION. Dies gilt für alle  Krankheiten, die durch Stechmücken übertragen werden. Daher müssen Mückenstiche - auch tagsüber - vermieden werden durch angepasste Kleidung (lange Hosenbeine, Strümpfe, lange Ärmel, helle Farben), durch Schlaf unter (imprägnierten!) Moskitonetzen, durch Einreiben der Haut mit Mückenabwehrmitteln.

Medikamentöse Prophylaxe

Malariaprophylaxeempfehlungen müssen die aktuelle epidemiologische Situation auch von Resistenzentwicklungen beinhalten. Die WHO überwacht diese Entwicklungen und aktualisiert länderspezifisch die Prophylaxeempfehlungen. Diese bestehen je nach Land und Reisedauer entweder in der Empfehlung, Medikamente zur Selbstbehandlung mitzunehmen (Stand-by-Therapie) oder aber vor, während und nach der Reise regelmäßig einzunehmen. Empfohlene Malariamedikamente sollten genau nach Vorschrift und lange genug eingenommen werden (in Abhängigkeit von den Medikamenten bis 4 Wochen nach Verlassen des Malariagebietes, da durch verschiedene Medikamente die Leberformen nicht verhindert werden!). Bei jedem Fieber - auch noch nach Monaten nach einer Tropenreise!! - muß an eine Malaria gedacht werden. Wir folgen bei unseren Empfehlungen denen der Deutschen Tropenmedizinischen Gesellschaft (http://dtg.org/malaria.html). Welche medikamentöse Prophylaxe für die jeweilige Reise empfehlenswert ist, können Sie über die Malaria-Länderkarte erfahren. Dies ist in keinem Fall ein Ersatz für eine reisemedizinische Beratung durch einen ausgebildeten Tropen- oder Reisemediziner!

Kontakt

Abteilung Infektiologie
Klinik für Innere Medizin II
Department Innere Medizin

Universitätsklinikum Freiburg
Hugstetter Straße 55
79106 Freiburg im Breisgau

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