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Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene

Exosomen und Tumorbiologie

Exosomen sind von verschiedenen Zellen produzierte natürliche Membranvesikel in Nanogröße, die den sogenannten „horizontalen Transfer“ von Molekülen, wie z. B. RNS, DNS und Proteinen in unserem Körper ermöglichen. Die-Regulierung der Exosomenfunktion wird mit verschiedenen Erkrankungen, wie z.B. entzündlichen Reaktionen, Allergien, kardiovaskulären Erkrankungen und Tumoren assoziiert.

Wir erforschen molekulare Mechanismen der Exosomen-Zusammensetzung, die Rückschlüsse auf die Exosomenfunktion ermöglichen. Diese Kenntnisse setzen wir in unseren translationalen Projekten ein. Hier liegt unser Fokus in der Anwendung von Exosomen aus Körperflüssigkeiten (Blut, Urin oder Speichel) als Biomarker-Quelle. Besonders bedeutend ist der Einsatz des Verfahrens für die Untersuchungen der Auswirkung von Umweltschadenstoffen, wie z. B. Ultrafeinstäuben, auf die Gesundheit. So können potentielle tumorigene Wirkungen aufgedeckt werden. In Zusammenarbeit mit unseren klinischen Partnern setzen wir das Verfahren für die Suche nach neuen diagnostischen, prognostischen und prädikativen Tumorbiomarkern ein.

Die Website der AG Exosomen und Tumorbiologie

Umwelt- / Nano-Toxikologie

Die AG  Umwelt- und Nano-Toxikologie (UTOX) besteht derzeit aus den eng miteinander verzahnten Bereichen Zellbiologie, Gentoxikologie und Signaltransduktion. Arbeitsschwerpunkte sind die Aufdeckung zellbiologischer Wirkungen der (inhalativen) Expositionen gegenüber flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und nanoskaligen Partikeln sowie die generelle Risikobewertung von Schadstoffexpositionen. Dabei geht es um die Etablierung und Anwendung neuer Testverfahren sowie und um molekularbiologische Methoden, die das bisherige Spektrum erweitern.

Die Website der AG Umwelt- /Nano-Toxikologie

Arbeitsgruppe „Naturstoff-basierte Arzneimittelentwicklung“

Rund 70 Prozent aller Wirkstoffe unserer heutigen Arzneimittel sind von Naturstoffen abgeleitet. Sie stammen aus Mikroorganismen, Pflanzen und Tieren. Auch in Zukunft wird die moderne Arzneimittelentwicklung  darauf angewiesen sein, neue Wirkstoffe aus Naturprodukten  zu gewinnen.  Die biologische Artenvielfalt stellt mit 8,7 Millionen Arten von Pflanzen und Tieren eine umfangreiche, aber wenig erforschte Ressource dar.  Viel zu selten werden neuartige, aussichtsreiche Wirkstoffe entdeckt, wie z.B. das Artemisinin aus der Pflanze Beifuß (Artemisia annua), welches gegen Malaria eingesetzt wird.  

Allgemeines Forschungsziel:

Hauptziel der Arbeitsgruppe „Naturstoff-basierte Arzneimittelentwicklung“ ist es, neuartige Naturstoffe zu identifizieren, die zur Entwicklung neuartiger Arzneimittel mit anti-infektiver Wirkung führen. 

Spezielle Forschungsschwerpunkte:

  • Identifizierung und Entwicklung von pflanzen-basierten Arzneimitteln, die in der Medizin speziell als sog. „Anti-Infektiva“ eingesetzt werden können
  • Neue Ansätze und molekulare Angriffspunkte für die Therapie und Prävention von multi-resistenten Erregern.
  • Identifizierung und Entwicklung von naturstoff-basierten Arzneimitteln, die in der Humanmedizin als sog. „Immunologika“ eingesetzt werden können

Die Website der Arbeitsgruppe Naturstoff-basierte Arzneimittelentwicklung finden Sie hier

Grundlagenforschung AG Naturheilkunde

Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe ist es, immunologische und antitumorale Effekte pflanzlicher Präparate und Medikamente der Naturheilkunde und anthroposophischen Medizin zu untersuchen.

Die Website der AG Grundlagenforschung - Naturheilkunde

Bereich Anthroposophisch Medizinische Forschung (BAMF)

Die Anthroposophische Medizin (AM) ist ein multimodales System, das insbesondere in Deutschland, Schweiz und Österreich verbreitet ist. Zur Anwendung kommen Gespräch, künstlerische Therapien, Heileurythmie (eine konzentrative Bewegungstherapie), äußere Anwendungen und >1000 verschiedene Medikamente. Ziel des Bereiches Anthroposophisch Medizinische Forschung ist die Evaluation der Wirksamkeit von Einzelmaßnahmen und Konzepten der AM. Der Bereich wurde im Oktober 2015 eingerichtet.

Die Website des Bereiches Anthroposophisch Medizinische Forschung (BAMF)

IBF Balneologie

Der Forschungsschwerpunkt der Gruppe ist die Kurortmedizin (Kurorte als Lernorte) und die Anwendung ortsansässiger heilmittel, insbesondere Heilwasser. Dazu werden Literatur-Recherchen und Studien durchgeführt.

 

Forschungsgruppe Mineral- und Heilwasser (FGMH)

Der Forschungsschwerpunkt der Gruppe ist die Anwendung von Mineral- und Heilwasser. Dazu werden insbesondere Literatur-Recherchen durchgeführt.

 

Die Website des IBF Balneologie und der Forschungsgruppe Mineral- und Heilwasser (FGMH)

Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene

Breisacher Straße 115 b
79106 Freiburg

Sekretariat
Annette Keldermann
Telefon: 0761 270-82070
Telefax: 0761 270-82030
annette.keldermann
@uniklinik-freiburg.de

Deborah Lawrie-Blum
Telefon: 0761 270-82060
Telefax: 0761 270-82030
deborah.lawrie-blum
@uniklinik-freiburg.de

komm. Ärztlicher Direktor

Prof. Dr. med. Georg Häcker