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Aktuelle Corona-Regeln für Ihren Besuch bei uns

Stand: 04.05.2022

Sehr geehrte Patient*innen, liebe Eltern oder Begleitpersonen,

Ihr Termin in der Kinderklinik kann stattfinden. Wir übernehmen Verantwortung und haben uns vorbereitet, um Sie und uns zu schützen. Bitte helfen Sie uns dabei und beachten Sie die unten stehenden Regeln für ambulante Termine und für Ihren stationären Aufenthalt bei uns.

Ausgenommen sind Notfallpatient*innen.

Ihr Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin

Ambulante Patient*innen des ZKJ sind von der 3G-Regel ausgenommen, es besteht keine Test-Pflicht.

Für Begleitpersonen (pro Kind ist eine Begleitperson zugelassen) gilt die 3G-Regelung. Es muss einer der folgenden Nachweise vorgelegt werden:

  1. eine Auffrisch-/Boosterimpfung ODER
  2. eine abgeschlossene Impfserie: Erst- und Zweitimpfung, die mindestens 14 Tage und maximal drei Monate zurückliegt ODER
  3. die Genesung von einer COVID-19-Erkrankung PLUS mindestens eine Impfung, die mindestens 14 Tage und maximal drei Monate zurückliegt ODER
  4. Nachweis über einen negativen Antigen-Schnelltest (kein Selbsttest, nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)

Alle stationären Patient*innen und ihre Begleitpersonen erhalten eine Abstrichuntersuchung auf SARS-CoV-2 (PCR), zur Sicherheit unserer Patient*innen. Zudem werden alle stationären Patient*innen täglich systematisch auf Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion kontrolliert und bei Verdacht per PCR getestet. Für Begleitpersonen, die mit aufgenommen werden, gelten die Regeln analog.

Das Tragen eines textilen Mund-Nasenschutzes ist am Klinikum nicht erlaubt. Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren benötigen für den Zutritt zum Klinikum eine FFP2-Maske. Bei Bedarf wird diese am Eingang vom Aufsichtspersonal ausgehändigt und über den Umgang damit informiert. Mitgebrachte FFP2-Masken dürfen weiter verwendet werden. Für die Altersgruppe 6 – 9 Jahre gilt die Pflicht zu einem medizinischen Mund-Nasen Schutz. Für Kinder ab 3 Jahren wird im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin ein MNS auf freiwilliger Basis angeboten.

Wichtig: Rufen Sie uns bitte an und kommen Sie nicht zu dem Termin, wenn Sie

- in den letzten vier Wochen positiv auf COVID-19 getestet wurden
- in Quarantäne sind
- Husten, Fieber oder sonstige Corona-assoziierte Beschwerden in den letzten 14 Tagen oder
- Kontakt zu einer Corona-positiven getesteten Person hatten oder haben

Wegen der konsequenten Umsetzung der Hygienemaßnahmen kann es bei der Anmeldung/ Aufnahme in die Kinderklinik zu Verzögerungen kommen: Bitte planen Sie für Ihren Besuch bei uns zusätzliche Zeit ein.

Fragen und Antworten

- Wie groß ist das COVID-19-Risiko bei Kindern?

Kinder erkranken mindestens so häufig an COVID-19 wie Erwachsene. Allerdings sind schwere Verläufe bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen selten. Auf der anderen Seite gibt es auch bei Kindern ohne Vorerkrankungen und ohne spezielle Risiken sehr schwere, z.T. lebensbedrohliche Verläufe. Zu diesen gehören das sogenannte PIMS (pädiatrisches inflammatorisches Multisystem-Syndrom) und lange anhaltende Beschwerden nach COVID-19, die als „long COVID“ bezeichnet werden. Das Risiko eines PIMS kann durch eine Impfung sehr stark reduziert werden, auch das Risiko einer Long-COVID-Erkrankung ist durch die Impfung mit hoher Wahrscheinlichkeit geringer.

- Für welche Kinder und Jugendlichen ist die COVID-19-Impfung empfohlen?

Für Kinder ab 12 Jahren und Jugendliche gelten bezüglich der primären Impfung die gleichen Bedingungen wie für Erwachsene, d.h. ab 12 Jahren sollen zwei Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff im Abstand von drei bis sechs Wochen plus eine Boosterimpfung nach weiteren drei Monaten erfolgen. Es ist allerdings ausschließlich Comirnaty von Biontech/Pfizer empfohlen. 

Im Alter von 5 -11 Jahren ist die COVID-19-Impfung primär für Kinder mit Vorerkrankungen empfohlen. Zusätzlich sollen Kinder mit Kontaktpersonen, die ein hohes Risiko für eine schwere COVID-19 haben oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden, geimpft werden. Bei ausdrücklichem Wunsch können auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden.

- Erhalten Kinder von 5 -11 Jahren einen anderen Impfstoff als Jugendliche und Erwachsene?

Es handelt sich um denselben Impfstoff (mRNA - Comirnaty von Biontech/Pfizer), allerdings in geringerer Dosis von 10 statt 30 Mikrogramm pro Impfung. Sonst ist der Ablauf wie bei Erwachsenen, es sind zwei Impfungen im Abstand von drei bis sechs Wochen notwendig. Ob eine Booster-Impfung nötig sein wird, ist gegenwärtig noch nicht klar.

- Wie gut wirkt der Impfstoff bei Kindern von 5 bis 11 Jahren?

Durch die Impfung kann das Risiko für die bei Kindern selten auftretenden schweren Erkrankungen durch SARS-CoV-2 – wie das Entzündungssyndrom PIMS – stark reduziert werden. Der Schutz vor einer milde verlaufenden oder symptomfreien SARS-CoV-2-Infektion, hat sich durch die Omikron-Variante aber stark reduziert, sodass sich auch geimpfte Kinder mit dem Virus anstecken können und andere Personen infizieren können.

- Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen?

Die häufigsten Nebenwirkungen der COVID-19-Impfung sind – wie bei anderen Impfungen auch – vorübergehende Beschwerden wie Fieber, Schmerzen am Einstich, Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Schwerere Nebenwirkungen, z.B. Herzmuskelentzündungen, können v.a. bei älteren Kindern ab 12 Jahren sehr selten auftreten, zeigen in der Regel aber einen sehr günstigen Verlauf.

- Wie können Kinder von 5 -11 Jahren eine Impfung erhalten?

In Freiburg finden sich aktuelle Informationen unter

https://www.uniklinik-freiburg.de/impfstuetzpunkt-freiburg.html

- Wo gibt es weiterführende Informationen?

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/

Für weitere Informationen zu COVID-19 Impfungen bei Kindern und Jugendlichen besuchen Sie die Webseite des Impfstützpunktes Freiburg:

https://www.uniklinik-freiburg.de/impfstuetzpunkt-freiburg/kinder.html

Video zum Thema COVID-Impfung bei Jugendlichen