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Zentrum für Kinder- und JugendmedizinKinderklinik

Lehre und Lehrforschung

Die Arbeitsgruppe Lehre und Lehrforschung / Lehrentwicklung am ZKJ beschäftigt sich wissenschaftlich und praxisorientiert mit Prüfungen, Evaluationen und mit interprofessionellem Lernen und Lehren.

Team

Prof. Dr. Andrea Heinzmann, Oberärztin, Lehrbeauftragte ZKJ

Dr. Sebastian Bode, Facharzt, Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin

Christine Straub M.A., Sozialwissenschaftlerin, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegefachkraft

PD Dr. Thorsten Langer, Facharzt, Klinik für Neuropädiatrie und Muskelerkrankungen

Prof. Dr. Barbara Zieger, Sektionsleiterin, Oberärztin, PJ-Beauftragte ZKJ

Prof. Dr. Marcus Krüger, Medizinische Fakultät Freiburg

Stephanie Peters, M.A., Gesundheitspädagogin, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegefachkraft

Bernadette Bächle-Helde, Diplom-Pflegepädagogin (FH), Pflegeexpertin MScN, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegefachkraft

Dr. Marco Spehl, Arzt, Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin

Franziska Krampe, cand. med., Wissenschaftliche Hilfskraft

 

Kooperationspartner

  • Studiendekanat Medizinische Fakultät Freiburg: Longitudinaler Strang Inter-professionalität
  • Studiendekanat Medizinische Fakultät Freiburg: Kompetenzzentrum Evaluation
  • Medizinische Fakultät Freiburg: Studiengang Pflegewissenschaft
  • Akademie für Medizinische Berufe, Universitätsklinikum Freiburg
  • St. Josefskrankenhaus Freiburg: Klinik für Kinder- und Jugendmedizin St. Hedwig
  • St. Josefskrankenhaus Freiburg: Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflegeschule
  • Universität Freiburg: Institut für Psychologie
  • Evangelische Hochschule Freiburg
  • Katholische Hochschule Freiburg
  • Eucor – The European Campus
  • Fachhochschule Nordwestschweiz
  • Universität Basel: Studiengang Pflegewissenschaft

Förderungen

Longitudinaler Strang Interprofessionalität
Seit dem Wintersemester 2013/14 konnten über den Projektwettbewerb „Innovatives Studium“, den „Longitudinalen Strang Interprofessionalität“ des Studiendekanats der Medizinischen Fakultät und im Rahmen der „Sonderlinie Medizin – Förderlinie Lehre des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg“ wiederholt Drittmittel für die Konzeption und Durchführung interprofessioneller Lehrveranstaltungen am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin eingeworben werden (https://www.medstudek.uni-freiburg.de/studienganguebergreifende-bereiche/kompetenzzentrum/bmbf-verbundprojekt-merlin/longitudinale-straenge/longitudinale-straenge).

„Operation Team“ der Robert Bosch Stiftung
Seit Januar 2017 fördert die Robert Bosch Stiftung im Rahmen ihres Förderprogramms „Operation Team - Interprofessionelles Lernen“ das innovative Lehrforschungsprojekt „Interprofessionelle Ausbildungsstation in der Pädiatrie: Grenzen überwinden – Zusammen lernen und arbeiten (IPAPÄD)“, als eines von derzeit 17 geförderten Projekten in Deutschland, über drei Jahre (https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/operation-team-interprofessionelles-lernen).

Seit 2018 unterstützt die Robert-Bosch-Stiftung das interprofessionelle Fortbildungsprojekt "TeamInterpret - Zuverlässiges Erkennen von Sprachbarrieren und verbesserte Zusammenarbeit von Ärzten und Vertretern anderer Gesundheitsberufe mit Dolmetschenden". Die Fortbildungsveranstaltungen werden gemeinsam mit dem Dolmetscherpool des Deutschen Roten Kreuzes Freiburg entwickelt, durchgeführt und evaluiert.
https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/operation-team-interprofessionelle-fortbildungen/projekte

Darüber hinaus wird die Lehrforschung aus Eigenmitteln des ZKJ unterstützt.

Preise

Universitätslehrpreis
Prof. Dr. Marcus Krüger, Christine Straub M.A. und Dr. Sebastian Bode wurden 2014 für das Lehr-Lern-Projekt „Zusammen hilft man besser?! – Interprofessionelles Lernen am Beispiel der Frühen Hilfen und des Kinderschutzes in der Pädiatrie“ mit dem Lehrpreis der Universität Freiburg ausgezeichnet.

https://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2014/akajahr1415_universitaetslehrpreise.pdf

Preis der Medizinischen Fakultät für herausragende Lehrveranstaltungen
Für die Konzeption und Durchführung des Lern- / Lehrforschungsprojekt „Interprofessionelle Ausbildungsstation in der Pädiatrie: Grenzen überwinden – Zusammen lernen und arbeiten (IPAPÄD)“, das in Kooperation mit dem St. Josefskrankenhaus Freiburg stattfindet, wurden Dr. Sebastian Bode, Christine Straub M.A., Prof. Dr. Andrea Heinzmann und Prof. Dr. Ute Spiekerkötter 2018 mit dem Preis für herausragende Lehrveranstaltungen an der Medizinischen Fakultät Freiburg im Studiengange Humanmedizin ausgezeichnet.

https://www.medstudek.uni-freiburg.de/preise

Instructional Development Award der Universität
Den Instructional Development Award (IDA) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 2018/19 erhielt die Arbeitsgruppe Lehre und Lehrforschung (Dr. Sebastian Bode, Prof. Dr. Andrea Heinzmann und Prof. Dr. Ute Spiekerkötter) für das in seiner Art deutschlandweit in der Pädiatrie einmalige Projekt „Interprofessionelle Ausbildungsstation in der Pädiatrie“. Mit diesem Preis werden die Weiterentwicklung und Implementierung einer interprofessionellen Ausbildungsstation (IPAPÄD) am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikum Freiburg über einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert.

http://www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/LE/instructional-development-award-ida/ida-preistraegerinnen-2/ida-2018-19

Förderpreis Transkulturelle Pädiatrie
Frau cand. med. Franziska Krampe wurde beim diesjährigen Kongress für Kinder- und Jugendmedizin mit dem Förderpreis Transkulturelle Pädiatrie der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ) ausgezeichnet. Prämiert wurde ihre Arbeit "Erkennen von Sprachdifferenzen und kompetente Zusammenarbeit mit Dolmetschenden im interprofessionellen Team- Interpret2Improve". In der interprofessionellen Lehrveranstaltung lernen Medizinstudierende und Auszubildende der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege gemeinsam Sprachbarrieren zu erkennen und kompetent mit Dolmetschenden zusammenzuarbeiten.
https://www.dgspj.de/forschung/preis-transkulturelle-paediatrie/

Projekte

Interprofessionelle Ausbildungsstation

Abbildung 1: Interprofessionelle Visite am Krankenbett. © Universitätsklinikum Freiburg

Abbildung 2: Interprofessionelles Lernen im pädiatrischen Klinikalltag. © Universitätsklinikum Freiburg

Die Zusammenarbeit von Fachkräften aus unterschiedlichen Gesundheitsberufen ist eine Notwendigkeit in der klinischen Versorgung von PatientInnen - zunehmend finden in Deutschland interprofessionelle Ausbildungsprogramme und Lerneinheiten für die klinisch tätigen Berufsgruppen statt. Im Rahmen des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekts „Interprofessionelle Ausbildungsstation in der Pädiatrie: Grenzen überwinden – Zusammen lernen und arbeiten (IPAPÄD)“ werden die interprofessionelle und die praktische Ausbildung verknüpft. Medizin-Studierende im Praktischen Jahr aus dem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin (ZKJ) und dem St. Josefskrankenhaus (SJK) Freiburg sowie Auszubildende der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege des SJK und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege der Akademie für Medizinische Berufe der Uniklinik Freiburg lernen und arbeiten seit November 2017 situationsbezogen und kontextorientiert interprofessionell auf einer allgemeinpädiatrischen (Ausbildungs-)Station im SJK. Unter Anleitung und Supervision erfahrener Fachkräfte aus Medizin und Pflege, erleben und erfahren sie so bereits in der Ausbildung unmittelbar die notwendigen Kompetenzen und Voraussetzungen für eine interprofessionelle und patientInnenorientierte klinische Versorgung. Mit der Durchführung und Implementierung dieses Lern-/Lehrformats möchten wir einen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit in der PatientInnenversorgung, der Effektivität und Effizienz in der klinischen Versorgung sowie darüber hinaus zur Stärkung der Arbeitszufriedenheit der beteiligten Berufsgruppen leisten.

Links und Veröffentlichungen zum Projekt:

Implementierung einer interprofessionellen Ausbildungsstation (IPAPÄD) am ZKJ

Ab dem Wintersemester 2018/2019 startet am ZKJ die Implementierung einer Interprofessionellen Ausbildungsstation für Medizin-Studierende im Praktischen Jahr mit Wahlfach Pädiatrie und für Auszubildende der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege der Akademie für Medizinische Berufe des Universitätsklinikums Freiburg. Für weitere Informationen stehen Christine Straub M.A. (christine.straub@uniklinik-freiburg.de) und Dr. Sebastian Bode (sebastian.bode@uniklinik-feiburg.de) gerne zur Verfügung.

Interprofessionelle Zusammenarbeit

Interprofessionelle Zusammenarbeit ist im klinischen Arbeitsalltag unerlässlich. Insbesondere in der Pädiatrie sind neben ärztlichen und pflegerischen Fachkräften weitere Berufsgruppen (z.B. PsychologInnen, PhysiotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen) unabdingbar für eine adäquate Behandlung und Betreuung der PatientInnen und deren Familien. Bisher wurde die interprofessionelle Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen in der Pädiatrie kaum untersucht. Mittels eines Fragebogens haben wir die Einstellungen verschiedener Berufsgruppen zum interprofessionellen Lernen und Arbeiten in der Pädiatrie erhoben.

Hierbei hat sich gezeigt, dass alle beteiligten Berufsgruppen eine hohe Motivation zur interprofessionellen Zusammenarbeit zeigen. Die hierfür benötigten Fertigkeiten und Kompetenzen werden bisher jedoch nicht in ausreichendem Maß im Studium gelernt und gelehrt, sondern erst im Arbeitsalltag erworben.

Bode SF, Giesler M, Heinzmann A, Krüger M, Straub C. Self-perceived attitudes toward interprofessional collaboration and interprofessional education among different health care professionals in pediatrics. GMSJ Med Educ. 2016;33(2): Doc17. [Link zur Publikation: http://www.egms.de/en/journals/zma/2016-33/zma001016.shtml]

Interprofessionelle Ausbildung

Interprofessionelles Lernen ist definiert als das gemeinsame Lernen Studierender/Auszubildender aus zwei oder mehr Berufsgruppen von-, über- und miteinander. Dieses gemeinsame Lernen Studierender/Auszubildender unterschiedlicher Professionen/Disziplinen/Berufsgruppen in geeigneten Lehr-Lern-Formaten wird als unabdingbar für die spätere interprofessionelle Zusammenarbeit angesehen – es findet jedoch im Studium der Humanmedizin und in der Ausbildung von Pflegefachkräften und weiteren Berufsgruppen der Gesundheitsversorgung in Deutschland noch nicht ausreichend statt.

Interprofessionelle Lehrveranstaltungen am ZKJ im Rahmen des „Longitudinalen Stranges Interprofessionalität (LongStI)“ der Medizinischen Fakultät Freiburg:

Seit dem Wintersemester 2013/2014 findet regelmäßig die Lehrveranstaltung „Interprofessionelle Zusammenarbeit in der Pädiatrie am Beispiel der Frühe Hilfen und des Kinderschutzes“ für Studierende der Universität Freiburg (Humanmedizin, Master Psychologie), der Evangelischen Hochschule Freiburg (Master Soziale Arbeit und Master Bildung und Erziehung im Kindesalter) und der Katholischen Hochschule Freiburg (Master Klinische Heilpädagogik, Bachelor Angewandte Pflegewissenschaft) statt.

Seit dem Sommersemester 2017 wird die grenzüberschreitende interprofessionelle Lehrveranstaltung „Zusammen hilft man besser?!“ Kinderschutz interprofessionell in der Pädiatrie im internationalen Kontext – Deutschland / Frankreich / Schweiz (KiPÄDiK) angeboten. Sie richtet sich an Studierende der Medizin, der Pflegewissenschaft und der Sozialen Arbeit aus oberrheinischen Hochschulen und Universitäten (Basel, Straßburg, Freiburg).

Die Universität Freiburg ist Teil der Europäischen Konföderation der oberrheinischen Universitäten (EUCOR), für dieses Lehrprojekt wurde das Label von "Eucor - The European Campus" verliehen.

Den Studierenden wird in der Lehrveranstaltung die Möglichkeit eröffnet, international über Landesgrenzen hinweg interprofessionell zusammen zu lernen und dabei die länderspezifischen Gegebenheiten aus den Bereichen des Kinderschutzes und der Frühen Hilfen im pädiatrischen Setting kennen zu lernen.

Weitere Informationen unter: https://www.medstudek.uni-freiburg.de/studienganguebergreifende-bereiche/kompetenzzentrum/bmbf-verbundprojekt-merlin/longitudinale-straenge

Vorlesungsevaluation

Die „klassische“ papierbasierte Vorlesungsevaluation ist seit Jahren am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Freiburg etabliert und die Rückmeldungen der Studierenden haben zu einer Verbesserung der Lehre beigetragen. Die Auswertung der papierbasierten Evaluation ist jedoch zeitintensiv und findet erst am Ende des Semesters statt. Mittels eines „Audience Response Systems“ (ARS) können Vorlesungen direkt nach deren Durchführung von den Studierenden evaluiert werden und die Ergebnisse stehen den Lehrenden innerhalb von Sekunden zur Verfügung. Verbesserungsbedürftige Vorlesungen können somit rasch identifiziert und adaptiert werden. Wir konnten nachweisen, dass die Evaluation per ARS mit der onlinebasierten Endsemesterevaluation des Studiendekanats Freiburg vergleichbar ist. Vor allem die Vorlesungsgestaltung beeinflusste die Evaluationsergebnisse deutlich.

Bode SF, Straub C, Giesler M, Biller S, Forster J, Krüger M. Audience-response systems for evaluation of pediatric lectures – comparison with a classic end-of-term online-based evaluation. GMSZ Med. Ausbildung 2015;32(2):Doc18. [Link zur Publikation: http://www.egms.de/en/journals/zma/2015-32/zma000960.shtml]

Praktische Prüfung mit Fallvignetten

Die Überprüfung praktischer Fähigkeiten und Kompetenzen ist schwieriger zu standardisieren als die Überprüfung von Wissen. Mit dem Mini-Clinical-Examination-Exercise (Mini-CEX) wird am Ende des zweiwöchigen Blockpraktikums Pädiatrie die praktische Ausbildung am Krankenbett geprüft. Wichtige pädiatrische Krankheits-bilder, wie z.B. die mit Exanthemen einhergehenden Kinderkrankheiten, finden sich selten bei stationär betreuten Kindern. Deshalb wird die Prüfung durch „clinical-reasoning Fall-Vignetten“ ergänzt, die computerbasiert in Bild- oder Videoform typische pädiatrische Krankheits-bilder zeigen. Die Ergebnisse der beiden Prüfungsteile Mini-CEX und Vignette korrelieren signifikant miteinander. Die Möglichkeit in einem zusätzlichen praktischen Teil geprüft zu werden, wurde von den Studierenden gut angenommen. Auch der Hybridcharakter der Prüfung mit einem PC-basierten Teil führte zu keinen Problemen oder Negativbewertung in der Evaluation.

Krüger M, Zieger B, Walter K, Forster J. Computer-basierte „clinical-reasoning Fall-Vignetten“ als Ergänzung zur praktischen Prüfung im Pädiatriekurs. In: Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Freiburg im Breisgau, 08.-10.10.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. [Link zur Publikation: http://www.egms.de/static/en/meetings/gma2009/09gma084.shtml]

Bosse HM, Gaedicke G, Gross M, Forster J, Hoffmann GF, Krüger M, Muntau AC, Reinhardt D, Schatz UA, Sostmann K, Superti-Furga A 4 innovative pädiatrische Curricula. Umsetzung der Approbationsordnung 2002 Monatsschr Kinderheilkd 2008 · 156:436–445.
[Link zur Publikation: http://link.springer.com/article/10.1007/s00112-008-1741-8]

Kontakt

Dr. Sebastian Bode (sebastian.bode@uniklinik-freiburg.de)
Christine Straub M.A. (christine.straub@uniklinik-freiburg.de)

D i e   K i n d e r k l i n i k
Department / Zentrum für
Kinder- und Jugendmedizin

Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin

Klinik für Neuropädiatrie und Muskelerkrankungen

Klinik für Angeborene Herzfehler/Pädiatrische Kardiologie

Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie

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D - 79106 Freiburg

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