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Klinik für Innere Medizin IHämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation

Klinische Programme - Studien

Die Indikation zur allogenen Stammzelltransplantation erfolgt nach den aktuellen Erkenntnissen im Rahmen nationaler Studiengruppen, u.a. zur Behandlung der akuten myeloischen Leukämie (AML-SG-Studie), der akuten lymphatischen Leukämie (GMALL), des multiplen Myeloms (GMMSG) (www.kompetenznetz-leukaemie.de)

In den letzten Jahren haben wir spezielle klinische Protokolle zur besseren Verträglichkeit als sog. toxizitätsreduzierte Konditionierung (reduced intensity conditioning, RIC) vor allogener Stammzelltransplantation entwickelt. Dies ermöglicht die Transplantation auch von Patienten, die älter als 60 Jahre sind, so dass keine festen oberen Altersgrenzen für die Transplantation mehr vorliegen. Insbesondere für Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) oder myelodysplastischem Syndrom (MDS) verfolgen wir die Strategie der schonenden Remissions-Induktionschemotherapie gefolgt von der toxizitätsreduzierten Konditionierung mit Fludarabin, BCNU, Melphalan (FBM) während des gleichen Krankenhausaufenthaltes.

Geriatrisches Assessment und Lebensqualität bei Patienten über 60 Jahren mit hämatologischen Neoplasien vor allogener Stammzelltransplantation.

Patienten mit schwerer aplastischer Anämie (SAA) werden nach Kondionierung mit Fludarabin, Cyclophosphamid und anti-T-Zell-Globulin transplantiert.

Patienten mit multiplem Myelom werden im Rahmen der DSMM cooperativen Studiengruppe behandelt mit Tandem autologer SZT bzw autologer SZT gefolgt von allogener SZT nach Konditionierung mit Fludarabin und Treosulfan (www.lymphome.de, DSMMXII).

Eine erneute allogene Stammzelltransplantation wird nach toxizitätsreduzierter Konditionierung mit dem Fludarabin/Thiotepa-Protokoll von einem anderen Spender durchgeführt.

Patienten mit schweren Immundefekten werden nach Konditionierung mit dem Fludarabin/BCNU/Melphalan toxizitätsreduzierten Konditionierungsprotokoll transplantiert.

Optimierung der Abstoßungsprophylaxe (Graft-versus-Host-Disease, GvHD-Prophylaxe) mit und ohne Antikörpern (ATG, Campath) mit Cyclosporin-A und Metrotrexat oder mit mTor-Inhibitoren.

Extrakorporale Photopherese (ECP) zur Therapie der akuten und chronischen GvHD.

Transplantation regulatorischer T-Lymphozyten zur schnellen Erholung des Immunsystems nach allogener SZT.

Hochdosis-Chemotherapie und autologe SZT für Patienten mit primären Lymphomen des Nervensystems PCNSL

Leitung der Sektion

Prof. Dr. Jürgen Finke

Stellvertretung

Prof. Dr. Hartmut Bertz

Sekretariat

Frau Petra Steuer
petra.steuer@uniklinik-freiburg.de

Telefon +49 (0) 761 270-33640
Telefax +49 (0) 761 270-36580

Anschrift

Department Innere Medizin
Klinik für Innere Medizin I
Hämatologie, Onkologie und
Stammzelltransplantation
Hugstetter Str. 55
79106 Freiburg

Joint Accrediation Committee ISH-EBMT