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Klinik für Innere Medizin IHämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation

Multiples Myelom (Plasmozytom), Stammzellbiologie

SEKRETARIAT

Sandra Maria Dold

Sandra Maria Woerner
Doktorandin

sandra.maria.woerner@uniklinik-freiburg.de

Giulia Graziani

Giulia Graziani
cand. med.

giulia.graziani@uniklinik-freiburg.de

Simona Kaiser

Simona Kaiser
Pharmazeutin

simona.kaiser@uniklinik-freiburg.de

Stefan Müller

Stefan Müller
Pharmazeutischer Doktorand

stefan.mueller@uniklinik-freiburg.de

Masa Pandurevic

Masa Pandurevic
cand. med.

masa.pandurevic@uniklinik-freiburg.de

Inga Promny

Dr. med. Inga Promny
Ärztin

inga.promny@uniklinik-freiburg.de

Heike Reinhardt

Dr. Heike Reinhardt
Dr. Heike Reinhardt, Dip. Pharm. Pract.

heike.reinhardt@uniklinik-freiburg.de

Maximilian Schinke

Maximilian Schinke
cand. med.

maximilian.schinke@uniklinik-freiburg.de

Dr. med. Johannes M. Waldschmidt

Dr. med. Johannes M. Waldschmidt
Arzt

johannes.waldschmidt@uniklinik-freiburg.de

Dr. med. Alexander Zober

Dr. med. Alexander Zober
Arzt

alexander.zober@uniklinik-freiburg.de


Saskia Domm
cand. med.
saskia.domm@uniklinik-freiburg.de
Laura Gengenbach
cand. med.
laura.gengenbach@uniklinik-freiburg.de
Alexander Keller
Arzt
alexander.keller@uniklinik-freiburg.de
Sophia Scheubeck
cand. med.
sophia.scheubeck@uniklinik-freiburg.de
Anna Simon
cand. med.
anna.simon@uniklinik-freiburg.de
Magdalena Szymaniak-Vits
Pharmazeutin
magda.vits@uniklinik-freiburg.de
Dagmar Wider
MTA
dagmar.wider@uniklinik-freiburg.de
  1. In vitro und in vivo Analysen zur Relevanz des Knochenmarks für die Pathogenese des Multiplen Myeloms: Entwicklung von Ko-Kultur-Modellen und neuen Therapiestrategien basierend auf Stroma-Inhibition
  2. Analyse zirkulierender Tumorzellen (CTCs)
  3. Dosebanding bei der onkologischen Chemotherapie
  4. Chemotherapiesicherheit; Das Blaue Buch, Das Rote Buch; Organisation Klinischer Studien
  5. Komorbiditätsassessment beim Multiplen Myelom
  6. Niereninsuffizienz beim Multiplen Myelom
  7. Analyse Multiple Myelomkonferenz
  8. Amyloidose und Amyloidtumoren

 

In vitro und in vivo Analysen zur Relevanz des Knochenmarks für die Pathogenese des Multiplen Myeloms: Entwicklung von Ko-Kultur-Modellen und neuen Therapiestrategien basierend auf Stroma-InhibitionDas Knochenmark-Mikromilieu stellt eine einzigartige Umgebung für die Proliferation maligner Plasmazellen dar. Neue Erkenntnisse über seine Bedeutung für die Induktion von Therapieresistenzen und MRD (minimal residual disease) beim Multiplen Myelom, haben das Knochenmark in den letzten Jahren in den Fokus der Myelomforschung rücken lassen. Unsere Arbeitsgruppe untersucht die Relevanz von Adhäsionsmolekülen, Syk-Tyrosin-Kinasen, stromalen Zytokinen und Wachstumsfaktoren für die Proliferation und Therapieresistenz von monoklonalen Plasmazellen. Wir überprüfen, ob durch Kombination mit sogenannten Stroma-Inhibitoren, wie dem CXCR4-Inhibitor AMD3100 (Plerixafor®) und dem CXCL12-Antagonisten NOX-A12, eine erhöhte Wirksamkeit von anti-Myelom Substanzen (z.B. Bortezomib, Carfilzomib, Pomalidomid, Vorinostat) erreicht werden kann, und charakterisieren die exakten Mechanismen der CXCR4/CXCL12-vermittelten Adhäsion von malignen Plasmazellen an Komponenten des Knochenmark-Stromas. Neben diesen in vitro Untersuchungen, gilt unser Interesse der Etablierung von 2D- und 3D- Ko-Kultursystemen, sowie von in vivo Mausmodellen (NOD/SCID IL-2-Rezeptor gamma chain -/- (NSG) Mausmodell).

 

Analyse zirkulierender Tumorzellen (CTCs)

Wie bereits für andere Tumorentitäten beschrieben, könnte die Detektion zyrkulierender Tumorzellen (CTCs) im peripheren Blut von Bronchialkarzinom-Patienten zu einer frühzeitigen Diagnosestellung und somit Verbesserung der Prognose führen.

Dosebanding bei der onkologischen Chemotherapie
In Zusammenarbeit mit der zentralen Zytostatikaherstellung und Analytikabteilung der Klinikumsapotheke, dem Institut für pharmazeutische Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie dem Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg untersuchen wir derzeit die Machbarkeit von Dosebanding bei der Chemotherapie sowie die Vorteile, die ein solches Konzept für unser Universitätsklinikum mit sich bringen würde.

Chemotherapiesicherheit
Das Freiburger System stellt ein effektives Kontrollsystem für höchste Therapiesicherheit bei Tumorpatienten dar. Es basiert auf den folgenden essentiellen Bausteinen: 1. Detaillierte Chemotherapie(CTx)-Protokolle inkl. Komedikation, 2. SOPs/Clinical Pathways, 3. Multidisziplinäres Team für Fehler/CTx-Kontrolle inkl. Apotheken-Kontrollsystem, 4. CTx-Datenbank mit elektronischem Anforderungssystem.

Komorbiditäts-Assessment beim Multiplen Myelom
Die Bedeutung von Komorbiditäten auch bei Tumorpatienten systematisch zu erfassen wird zunehmend erkannt. Internationale Studien zeigen bei malignen Grunderkrankungen einen deutlichen Einfluss von Nebenerkrankungen auf das Therapieansprechen, die Therapieverträglichkeit und das Überleben. Bei der Therapieentscheidung von älteren oder fragilen Patienten werden bis dato vorwiegend das Alter und die generelle Beurteilung des Allgemeinzustandes des Patienten und weniger Art oder Ausprägung von Komorbiditäten, Organ- oder Funktionseinschränkungen, hinzugezogen.

Niereninsuffizienz beim Multiplen Myelom
Bei einer substantiellen Anzahl von Multiplen Myelom-Patienten liegt bereits bei Diagnosestellung eine Nierenfuntionseinschränkung vor. Neben einer asymptomatische und meist reversiblen Erhöhung der Retentionsparameter, ist aber auch das akute Nierenversagen möglicher und bedeutsamer prognostischer Faktor bzgl. des klinischen Verlaufs der Myelomerkrankung. Wir konnten die Relevanz der Organfunktionserfassung, wie der Nierenfunktion mittels eGFR (berechneter glomerulären Filtrationsrate), als wesentlichen Komorbiditätsfaktor bei Tumor- und Myelompatienten nachweisen und zeigen, dass eine sensitive und frühzeitige Erfassung der Nierenfunktion essentiell ist.

Auswertungen der etablierten Multiplen Myelomkonferenz
Ziel der MM-Konferenz ist die multi- und interdisziplinäre Betreuung von Myelompatienten, um eine individuelle Therapieentscheidung interdisziplinär bestmöglich für das Patientenwohl treffen zu können. Die MM-Konferenz als etabliertes Forum von Ärzten verschiedener Abteilungen, u.a. Hämatologie und Onkologie, Orthopädie und Strahlentherapie, diskutiert wöchentlich aktuelle Fragen zur bestmöglichen Versorgung von Multiplen Myelompatienten.

Amyloidose und Amyloidtumoren
Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich ebenso mit dem Auftreten von Amyloidtumoren (Amyloidomen) bei Amyloidose-Patienten als auch der AL-Amyloidose bei Myelompatienten. Wenngleich bei Myelompatienten selten vorkommend, sind Amyloidtumoren mit einem schlechten Ansprechen auf eine systemische Therapie und somit meist ungünstigen Prognose assoziiert.

INTERN:

  • Prof. Dr. Ralph Wäsch, Klinik für Innere Medizin I, Universitätsklinik Freiburg
  • PD Dr. Katja Zirlik, Klinik für Innere Medizin I, Universitätsklinik Freiburg
  • Prof. Dr. Meike Burger, Klinik für Innere Medizin I, Universitätsklinik Freiburg
  • Dr. Marie Follo, Core facility, Universitätsklinik Freiburg
  • Hr. Bredenkamp, Dr. O. Grichina, Dr. G. Dreier, Studienzentrum
  • Prof. Dr. Martin Schumacher, Prof. Dr. Werner Vach, Institut für Medizinische Biometrie und Statistik
  • Dr. Gabriele Ihorst, Zentrum Klinische Studien, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Stefanie Hieke, Medizinische Biometrie und Statistik, Universitätsklinik Freiburg
  • Prof. Dr. Gerd Antes, Medizin Cochrane Zentrum
  • Prof. Dr. med. Anca Ligia Grosu, OA Dr. Karl Henne, Dr. Andreas Thomsen,
    Klinik für Strahlenheilkunde Radiologische Klinik, Universitätsklinikum Freiburg
  • Dr. T. Baumann, Radiologie
  • Prof. Dr. E. Stickeler, Prof. Dr. Hasenburg, Universitätsfrauenklinik
  • Klinikumsapotheke: PD Dr. Hug, Drs. Lubrich, Groß
  • Prof. Dr. Norbert Südkamp, PD Dr. Georg Herget, PD Dr. Oliver Hauschild,
    Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Freiburg
  • Prof. Dr. Manfred Jung, Institut für Pharmazeutische Wissenschaften
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Prof. Dr. M. Werner, OÄ Dr. A. May, Pathologie, Universitätsklinik Freiburg
  • Dr. M. Panic, Zytogenetik Freiburg
  • Prof. Dr. Pollak, Prof. Dr. Illhardt, Ethikkommission Freiburg

EXTERN:

  • Dr. Julia Schüler, Veterinärmedizinerin, Oncotest GmbH, Freiburg
  • Prof. Dr. Einsele, DSMM-Studienleiter, Department of Internal Medicine II, University Hospital Würzburg, Würzburg, Germany
  • Prof. Dr. H. Goldschmidt, Universitätsklinik Heidelberg
  • Prof. Dr. M. Gramatzki, Division of Stem Cell Transplantation and Immunotherapy, University of Kiel
  • Prof. Dr. Ola Landgren, Multiple Myeloma Section, Metabolism Branch, National Cancer Institute, National Institutes of Health, Bethesda, MD, USA
  • Prof. Dr. P. Moreau, Hematology, CHU Nantes, Nantes, France
  • Prof. Dr. A. Palumbo, GIMEMA, Division of Hematology, S. Giovanni Battista Hospital, University of Turin, Turin, Italy
  • Prof. Dr. P. Sonneveld, Department of Hematology, Rotterdam, Netherlands
  • Prof. Dr. Tassone, Universty of Catanzaro
  • Prof. Dr. Malcolm Moore, MSKCC, NY
  • Dr. Mihaela Zlei (Dipl. Biol.), Laboratory of Immunology and Genetics, Iasi, Romania

Publikationen

⇒    PubMed

Projektleitung
Prof. Dr. Monika Engelhardt

Prof. Dr. Monika Engelhardt

UNIVERSITAETSKLINIKUM FREIBURG
Klinik für Innere Medizin I
Schwerpunkt Haematologie, Onkologie und Stammzelltransplantation

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