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Wir überwinden Grenzen

Mit kleinen Schnitten gegen Speiseröhrenkrebs

Chirurgie

Bei der Operation des Speiseröhrenkrebses wird zuerst das befallene Gewebe entfernt. Dann wird mit dem Magen eine Ersatzspeiseröhre geformt. Durch den Einsatz minimal-invasiver Operationstechniken ist die Operation heute relativ gut verträglich (Foto: Universitätsklinikum Freiburg)

Speiseröhrenkrebs wird oft erst sehr spät entdeckt, etwa aufgrund von Schluckbeschwerden und Brennen beim Essen. Doch Patienten können heute immer häufiger erfolgreich behandelt werden.

Speiseröhrenkrebs ist eine der am stärksten zunehmenden Tumorarten in der westlichen Welt. In den letzten 25 Jahren hat sich die Zahl der Betroffenen in Deutschland mehr als versiebenfacht. Grund sind die veränderteren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten. Bei der Behandlung von Speiseröhrenkrebs ist die operative Entfernung des Krebsgewebes der zentrale Schritt, der durch Chemotherapie und Bestrahlung unterstützt wird. Ziel der Operation ist es, die erkrankte Speiseröhre sowie die umliegenden Lymphknoten zu entfernen und aus dem Magen eine Ersatzspeiseröhre zu formen.

Das Universitätsklinikum Freiburg gehört zu den wenigen Zentren Deutschlands, die sich dafür auf die Kombination zweier Operationstechniken spezialisiert haben: die offene und die minimal-invasive oder ‚Schlüsselloch-Technik‘. "Dadurch nutzen wir die Vorteile beider Methoden optimal aus", erklärt Prof. Dr. Jens Höppner, Geschäftsführender Oberarzt in der Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum Freiburg. "Durch das minimal-invasive Hybrid-Verfahren verringern wir die postoperativen Schmerzen, belasten die Lunge weniger und behalten eine große Sicherheit der Verbindungsnähte der Ersatzspeiseröhre bei."

Die minimal-invasive OP-Technik ist mit einem geringeren Blutungsrisiko verbunden, die Patienten benötigen weniger Schmerzmittel und sie erholen sich schneller. „Vor allem die Hauptkomplikationen, nämlich Lungenentzündungen und Lungenversagen, treten bei der Verwendung der minimal-invasiven Technik nur halb so oft auf wie bei vollständig offen durchgeführten Operationen“, sagt Prof.  Höppner. In der Regel müssen die Patienten nach der Operation weniger als zwei Wochen im Krankenhaus bleiben – und das, obwohl der Eingriff vom Umfang mit einer Herz-Transplantation vergleichbar ist.

Speiseröhrenkrebs wird durch Rauchen, den Konsum von Alkohol, Übergewicht und langanhaltende Reflux-Erkrankung begünstigt. Durch die Kombination von der Operation und von Chemotherapie bzw. Bestrahlung kann heutzutage auch beim lokal fortgeschrittenen Speiseröhrenkrebs eine Heilungsrate von mehr als 50 Prozent erreicht werden.

Sehen Sie hier einen ZDF-Beitrag, der weitere Einblicke in die Vorgehensweise bei Speiseröhrenkrebs am Universitätsklinikum Freiburg gibt.

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