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Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin

Station Eckstein

Herzlich Willkommen auf Station Eckstein!

Die Neonatologische Intensivstation des Zentrum Kinder- und Jugendmedizin (Standort Frauenklinik), ist Teil des Perinatalzentrums (Level 1) der Universitätsklinik Freiburg.

Derzeit verfügt die Einheit über acht Beatmungs- und drei  IMC- Plätze, sowie fünf Überwachungs- betten. Außerdem wurde 2015 eine neue Mutter- Kind- Einheit mit drei Betten eröffnet. Betreut werden alle Früh- und Neugeborenen, die der Unterstützung eines pädiatrisch- inter- disziplinären Teams bedürfen. Neben High-Tech- Intensivmedizin liegt uns die ganzheitliche Betrachtung unserer „kleinen Patienten“ besonders am Herzen. Deshalb haben wir moderne Pflegekonzepte implementiert. Wir setzen Kriterien der Entwicklungsfördernden Pflege um. Basale Stimulation, Infant Handling und Initialberührung sind u.a. elementare Inhalte. Ebenso ist uns das Angebot an Stillberatung, Elternschulung und  psychologisch- seel-sorgerischer Betreuung wichtig.

Die im Januar 2007 eröffnete Intensivstation befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Kreißsaal und den operativen Einheiten. Neben modernstem Equipment in den Patientenzimmern, finden sich Rückzugs- möglichkeiten für die Eltern. U.a. werden dort monatliche Treffen des „Frühgeborenen Verein e.V.“ organisiert.

Stationsleitung: Arvid Dürkop

Oberarzt: Prof. Dr. Hentschel

Telefon:0761 270-44520 
Telefax:0761 270-29840
Lage:Universitäts-FrauenklinikLink weitere Informationen

Namensgebung der Station

"Ich gehe nicht in die Fabrik, ich studiere Medizin."
Der im Jahre 1891 in Ulm als zweiter Sohn der jüdischen Fabrikantenfamilie Eckstein geborene Albert nimmt mit 21 Jahren gegen den Willen seines Vaters das Studium der Medizin in Freiburg i. Br. auf, wo er 1915 promovierte. Prof. Dr. Albert Eckstein war der letzte jüdische Oberarzt der Kinderklinik in Düsseldorf. 1935 zur Emigration nach Ankara gezwungen, beteiligte er sich fortan maßgeblich am Aufbau der Kinderkrankenpflege in der Türkei. Am Ende seines Lebens remigrierte er in die Heimat, die ihn einst verstoßen hatte.