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Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie

Sektion Pädiatrische Hämostasiologie

Sehr geehrte Eltern, liebe Patientinnen und Patienten,
uns erreichen zurzeit  eine Vielzahl von Anfragen bezüglich der Häufung von Thrombosen bei Patienten mit einer SARS-CoV-2 Infektion.

Richtig ist, dass es im Rahmen von schweren Verläufen dieser Infektion zu einer Dysregulation der Gerinnung kommen kann. Dies kann sowohl zu Thrombosen im venösen System, als auch zu Gerinnseln im arteriellen System wie zum Beispiel bei einem Herzinfarkt führen. Allerdings gelten alle diese Erkenntnisse bisher nur für Erwachsene die auf Intensivstationen behandelt werden mussten.

Zudem gibt es bisher keine Daten zu Patienten mit erblicher Neigung zu Thrombosen (Thrombophilie) oder mit vorausgegangener Thrombose.

Das bedeutet, es gilt weiterhin, dass Kinder wenn sie mit dem Coronavirus infiziert sind, in mehr als 99% der Fälle milde Erkrankungsverläufe zeigen.

Es gibt somit keinen Grund, Kinder mit Thrombophilie oder mit einer vorausgegangenen Thrombose als neue Risikogruppe zu ein zu stufen. .

Wir stehen weiterhin für Rückfragen gerne zur Verfügung,

Prof. Dr. Charlotte Niemeyer                    Dr. Hannah Glonnegger

Ärztliche Direktorin
Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie

Mathildenstraße 1 (Postadresse)
Heiliggeiststraße 1 (Anfahrt)
79106 Freiburg

Telefon: 0761 270-45060
Telefax: 0761 270-45180