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Klinik für Pneumologie

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Informationen für Patienten und Patientinnen

Auf dieser Seite versuchen wir Ihnen als Patient einige Informationen zu unserer Abteilung zukommen zu lassen und auf Ihnen einige Fragen zu beantworten.

 

Die Klinik für Pneumologie beschäftigt sich mit Erkrankungen der Atemwege, der Lungen sowie des Lungenkreislaufes. Zudem zählen die Behandlung von schlafbezogenen Atemstörungen sowie die Betreuung von beatmeten Patienten zu unserer Schwerpunkten.
In unserer Abteilung bieten wir eine umfangreiche Diagnostik an, zudem besteht die Möglichkeit einer stationären Aufnahme auf unserer Station Brehmer. Ein Großteil der Lungenerkrankungen läßt sich auch gut ambulant diagnostizieren und behandeln. Hierzu verfügen wir um ambulante Sprechstunden.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sowohl eine stationäre Aufnahme oder ein Ambulanztermin von Ihrem Arzt geplant werden.

Als ambulanter Patient kommen Sie zu uns, weil z.B. Ihr Hausarzt / Ihre Hausärztin eine Lungenerkrankung vermutet oder Ihr Lungenfacharzt / Ihre Lungenfachärztin eine Zweitmeinung möchte.

Die Ambulanzen der Pneumologie finden sich in der Killianstrasse 5 in der 5. Etage (Ihr Weg zu uns). Als Patient müssen Sie sich zunächst im Hauptgeschoß (HG) anmelden, lediglich als Privatpatient erfolgt die Anmeldung im Sekretariat in der 5. Etage.

Nach der Anmeldung kommen Sie bitte in die 5. Etage und melden sich hier in den Ambulanzräumen.

Was in der Ambulanz passiert

In der Regel erfolgt in Abhängigkeit von Ihren Beschwerden bzw. dem Grund Ihrer Vorstellung eine Blutentnahme sowie eine Lungenfunktionsprüfung.

In einem ausführlichen Gespräch mit Ihrem Arzt werden die Befunde besprochen und eine erste Einschätzung vorgenommen. In Abhängigkeit davon stehen noch weitere speziellere Untersuchungen an.

Viele Lungenerkrankungen sind sehr komplex, so dass wir oft die Befunde im Team besprechen, um eine bestmögliche Einschätzung zu erhalten, so dass wir unsere endgültige Einschätzung Ihnen manchmal erst zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. in einem Telefonat oder im Arztbrief) mitteilen können.

Was soll ich mitbringen

Hilfreich für die Einschätzung von Erkrankungen ist es, den zeitlichen Verlauf, Vorerkrankungen und Vorbefunde genau zu kennen. Deswegen ist es hilfreich, wenn Sie uns Unterlagen früherer Arztbesuche mitbringen können. Z.B. kann Ihr Hausarzt / Ihre Hausärztin Ihnen Kopien von Arztbriefen mitgeben oder Sie lassen sich Röntgenbilder von der radiologischen Praxis / vom Krankenhaus, in dem sie gemacht worden sind, auf eine CD brennen und bringen diese mit.

Hiermit ersparen Sie sich ggf. notwendige Doppeluntersuchungen und helfen uns bei der richtigen Einschätzung Ihrer Erkrankung.

Aufgrund Ihrer Erkrankung ist eine stationäre Abklärung erforderlich. Hierzu haben wir mit Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin oder Ihnen einen Termin zur stationären Aufnahme ausgemacht.

Die pneumologische Station "Brehmer" befindet sich in der Killianstraße 5, 79106 Freiburg in der 3. Etage (Ihr Weg zu uns).

Bitte melden Sie sich zunächst an der Anmeldung im Hauptgeschoß (HG) an und kommen Sie anschließend in die dritte Etage. Hier wenden Sie sich bitte direkt an das Pflegepersonal, dass Sie am Pfegestützpunkt erwartet.

Wann soll ich da sein?

In der Regel reicht es, wenn Sie zwischen 10.00h und 12.00h ankommen. Sollten wir am selben Tag noch Untersuchungen geplant haben (z.B. eine Lungenspiegelung), seien Sie bitte um 8.00h auf Station. Das werden wir aber im Vorfeld gesondert besprechen.

Muß ich nüchtern kommen?

In der Regel haben wir für den Aufnahmetag keine Untersuchungen geplant, für die Sie nüchtern kommen müssen. Sollte es anders sein, werden wir das im Vorfeld Ihrer stationären Aufnahme mit Ihnen besprechen.

Was soll ich mitbringen?

Für Ihren stationären Aufenthalt benötigen Sie zum einen Ihre persönlichen Dinge wie einen Schlafanzug, bequeme Kleidung für den Tag, Kosmetikartikel.

Zum anderen ist es hilfreich, wenn Sie medizinische Vorbefunde (z.B. Arztbriefe von Ihrem Hausarzt, Röntgenbilder) zur stationären Aufnahme mitbringen.

Sollten Sie über ein Beatmungsgerät verfügen (z.B. bei einem Schlaf-Apnoe-Syndrom), bringen Sie dieses unbedingt mit.

Wie lange muß ich bleiben?

Die Dauer des stationären Aufenthaltes lässt sich nicht voraussagen. Wir versuchen Ihnen im Rahmen des Aufnahmegespräches eine Einschätzung über die Dauer Ihres Aufenthaltes zu geben, aber diese kann sich im Verlauf durch die Untersuchungen noch verändern.

Für Rückfragen

Sollten Sie noch weitere Fragen haben oder Sie den Termin z.B. kurzfristig absagen müssen, können Sie sich gerne an unsere Stationssekretärin Frau Lorenscheit wenden.

 

Stationssekretariat

Frau Gretel Lorenscheit
Tel.:     +49 (0)761-270-74700
Fax.:    +49 (0)761-270-
Email:  gretel.lorenscheit@uniklinik-Freiburg.de

Im Schlaflabor können schlafbezogene Atemstörungen (v.a. das [obstruktive] Schlaf-Apnoe-Syndrom, u.a.) diagnostiziert werden. Zudem können die entsprechenden Therapien eingeleitet und Verlauf kontrolliert werden. Hier verbringen Sie mindestens eine Nacht im Schlaflabor.

Die Wartezeiten auf einen Platz im Schlaflabor sind oft lang. In der Regel informieren wir Sie zwei bis drei Wochen vor Ihrem geplanten Termin schriftlich. Sollten sich jedoch kurzfristig freie Termine ergeben, so kann es sein, dass wir Ihnen telefonisch einen Termin mitteilen.

Was muss ich mitbringen?

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Sie Ihre Dinge des täglichen Gebrauches mitbringen, ebenso Ihre Schlafkleidung. Sollten Sie bereits über ein Beatmungsgerät verfügen, bringen Sie dieses bitte unbedingt ebenfalls mit.

Was passiert im Schlaflabor?

Im Schlaflabor wird Ihr Schlaf überwacht. Dabei wird zum einen Ihr Schlaf auf Video aufgezeichnet, zum anderen erheben wir eine Reihe von Körperfunktionen, die uns einen Hinweis auf die Schlafqualität und ggf. zugrunde liegende Schlafstörungen geben. Hierzu zählen die Messung der Hirnströme (EEG), Herzrhythmus (EKG) und Sauerstoffversorgung (SaO2). Zudem registrieren wir die Atembewegungen sowie die dazugehörigen Luftbewegungen.

Hieraus kann eine zugrundeliegende Schlafstörung abgeleitet werden und Ihnen die richtige Therapie vorgeschlagen werden.

Wie werden Schlafstörungen behandelt?

Zum einen gibt es allgemeine Empfehlungen zu einem guten Schlaf, hierzu zählen u.a.:

  • Verzicht auf Schlaftabletten und Alkohol
  • Schlafen in einem dunklen, ruhigen Raum
  • Feste Schlafzeiten

 

Darüber hinaus ist es manchmal notwendig, mittels einer Beatmungsmaschine im weitesten Sinne Atempausen (Apnoe-Phasen) zu verhindern, da diese sonst den Schlaf stören. Sollte eine solche Schlafstörung bei Ihnen zugrunde liegen, werden wir Sie hinsichtlich der Therapie, des richtigen Gerätes beraten und Sie können noch eine oder zwei weitere Nächte in unserem Schlaflabor verbringen, um sich an das Gerät zu gewöhnen und dieses richtig für Sie einzustellen.

An wen kann ich mich wenden?

Sollten Sie Fragen zu Ihrem Aufenthalt haben oder z.B. Ihnen der vorgeschlagene Termin nicht passen, so können Sie sich gerne an das Sekretariat unserer Schlaflabors wenden.

Sekretariat Schlaflabor

Frau

Tel.:     +49 (0)761 -270 -37110
Fax:     +49 (0)761 -270 -XXXXX
Email:  schlaflabor-Pneumologie@uniklinik-freiburg.de

Sie sollen als Patient eine Bronchoskopie bei uns bekommen. Eine Bronchoskopie ist eine Lungenspiegelung, bei der - ähnlich wie bei einer Magenspiegelung - ein dünner Schlauch mit einer Kamera an der Spitze in diesem Fall in die Lunge eingeführt wird.

Hierbei kann man zum einen die Atemwege beurteilen sowie mittels einer Spülung auch Rückschlüsse auf z.B. Entzündungen in den kleinen Lungenbläschen (Alveolen) bekommen.

Die Untersuchung wird in der Regel unter einer milden Sedierung durchgeführt, zudem wird die Schleimhaut lokal betäubt.

 

Was ist bei dieser Untersuchung zu beachten

Die Untersuchung ist ein sehr sicheres Verfahren.

Wichtig ist, dass Sie zur Untersuchung nüchtern erscheinen, d.h. in den letzten 6 Stunden nicht mehr gegessen oder getrunken haben.

Nach der Untersuchung sind Sie für 24h nicht verkehrstauglich, d.h. Sie dürfen u.a. nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, dürfen keine Maschinen bedienen oder Geschäfte abschließen. Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie nach der Untersuchung abgeholt werden.

 

Nach der Untersuchung

Nach der Untersuchung werden Sie bei uns noch für etwa zwei Stunden überwacht, damit wir sehen, dass Atmung und Kreislauf die Untersuchung gut verkraftet haben.

Manche Patienten klagen nach der Untersuchung über Heiserkeit oder Halsschmerzen. Beides lässt sich durch eine Reizung im Rahmen der Untersuchung gut erklären und verschwindet in der Regel in wenigen Tagen.

Bei einigen Patienten kommt es innerhalb der ersten Stunden nach der Untersuchung zu Fieber. Dieses verschwindet in der Regel spontan wieder am nächsten Tag und sollte Sie nicht beunruhigen. Sollte das Fieber jedoch anhalten oder weitere Beschwerden wie Husten oder Luftnot hinzukommen, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

Ambulant oder stationär?

Eine einfache Lungenspiegelung lässt sich gut ambulant durchführen, wenn Sie nach der Untersuchung abgeholt werden können und idealerweise Sie die nächsten Stunden zu Hause nicht allein verbringen müssen.

 

Jedoch kann z.B. während der Untersuchung zu Besonderheiten kommen, so dass wir Ihnen eine stationäre Überwachung zu Ihrer Sicherheit nach der Untersuchung anbieten.

 

Bei bestimmten Fragestellungen kann es erforderlich sein, dass wir Sie bereits am Tag vor der Lungenspiegelung stationär aufnehmen oder nach Lungenspiegelung für einige Tage überwachen müssen. Dies werden wir oder Ihr Hausarzt im Vorfeld mit Ihnen besprechen.