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Klinik für Pneumologie

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Ambulante Patienten

Für ambulante Patienten bieten wir neben einer Vorstellung in allgemeinen pneumologischen Ambulanz eine Reihe von Spezialsprechstunden an.

In der allgemeinen pneumologischen Ambulanz können Sie Patienten vorstellen, bei denen noch keine spezielle Lungenerkrankung bekannt ist, jedoch von Ihnen vermutet wird oder weiter differentialdiagnostisch abgeklärt werden soll. Terminvereinbarung

 

Bei spezielleren Fragestellungen und/ oder bereits bekannten pneumologischen Erkrankungen bietet sich eine Vorstellung in einer Spezialsprechstunde an. Hier können z.B. auch neue Therapien angeboten werden, die zum Teil noch im Rahmen von klinischen Studien betreut werden.

Folgende Spezialsprechstunden bieten wir an:

Der alpha1-anti-Trypsinmangel ist eine genetische Erkrankung, die zu einem frühzeitigen emphysematösen Lungengerüstumbau sowie einer Leberfibrose führt. V.a. bei Patienten mit einem fortgeschrittenen Lungenemphysem und einer untypischen Anamnese (z.B. geringe Nikotinexposition, junges Lebensalter) sollte ein solcher genetischer Defekt ausgeschlossen werden.

In unserer Ambulanz bieten wir Ihnen für Ihre Patienten die entsprechende Diagnostik sowie eine ggf. notwendige Therapieeinleitung an. Zudem stehen wir bei fortgeschrittener Erkrankung als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn es um die Frage einer Lungentransplantation geht.

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner sind:

Oberarzt

Dr. Thomas Köhler, MPVD, MPH

Telefon:     +49 (0)761 270-37200
Telefax:     +49 (0)761 270-73580
E-Mail:       thomas.koehler@uniklinik-freiburg.de

Das schwere Asthma ist für Patienten und ihre Ärzte eine schwere Bürde, da es oftmals trotz einer ausführlichen Patientenschulung und einer intensiven Inhalationstherapie keine suffiziente Krankheitskontrolle zu erzielen.

Oftmals bleibt auch eine orale Kortisontherapie nur eingeschränkt erfolgreich, hinzu kommen die Nebenwirkungen der Steroide.

In unserer Spezialambulanz versuchen wir, durch eine Reevaluation der Diagnose, der Erwägung anderer Differentialdiagnosen sowie durch eine Therapieanpassung eine bessere Krankheitskontrolle für die Betroffenen zu erzielen.

Bei manchen Patienten kommen u.U. gezielte Antikörpertherapien in Frage, die z.T. schon zugelassen sind, z.T noch im Rahmen von klinischen Studien zur Verfügung stehen.

 

Ansprechpartner

Ansprechpartner für Sie sind:

Oberarzt

Dr. Thomas Köhler, MPVD, MPH

Telefon:     +49 (0)761 270-37200
Telefax:     +49 (0)761 270-73580
E-Mail:       thomas.koehler@uniklinik-freiburg.de

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung ist eine schwere chronische Erkrankung, die v.a. die Lunge betrifft, jedoch auch mit anderen Komorbiditäten assoziiert ist. Hierzu zählen kardiovaskuläre Erkrankungen, Osteoporose, Depression und maligne Erkrankungen.

Entsprechend benötigen diese Patienten eine medizinische Betreuung, die nicht nur die Lunge, sondern auch andere Erkrankungen mit im Blick behält.

In der Spezialsprechstunde wollen wir Ihnen und Ihren Patienten eine Beratungsmöglichkeit hinsichtlich unterschiedlicher Therapieoptionen bieten, z.B.: 

 

Inhalative Therapie

Bei einer Vielzahl von Inhalationshilfen gilt es, die richtige Inhalationshilfe für jeden Patienten individuell zu finden, mit dem eine optimale Deposition der Wirkstoffe in der Lunge möglich ist.

Viel diskutiert wird die Frage nach Inhalation von Steroiden, welche bei der COPD auf der einen Seiten zu einer lungenfunktionellen Verbesserung führen, auf der anderen Seite jedoch Infektexazerbationen begünstigen können.

U.a. bei diesen Fragen möchten wir Sie unterstützen, um eine optimale Therapie für Ihre Patienten zu finden.

Beatmungstherapie

Oftmals führt die COPD bei Patienten im Verlauf zu einer Erschöpfung der Atemmuskelpumpe, so dass v.a. nächtlich Hyperkapnien auftreten. Klassische klinische Symptome sind Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen und steigende pCO2-Werte auf am Tag. Hierbei lässt sich durch eine nächtliche Beatmungstherapie oft eine Besserung erzielen.

Sollten Sie bei Ihrem Patienten den Verdacht haben, dass eine Erschöpfung der Atemmuskelpumpe vorliegt, bieten wir Ihnen an, dieses weiter abzuklären, was in der Regel eine stationäre Aufnahme (u.U. im Schlaflabor) notwendig macht.

Emphysemtherapie

Das Lungenemphysem stellt ein häufiges Problem bei der COPD dar und in den letzten Jahren sind viele unterschiedliche Therapieverfahren eingesetzt worden mit z.T. widersprüchlichen Ergebnissen.

Im Rahmen einer interdiszplinären Emphysemkonferenz zusammen mit den Klinik für Thoraxchirurgie versuchen wir für Patienten mit einem Lungenemphysem die beste Therapieoption zu finden. Hierbei können zum Einsatz kommen:

  • chirurgische Volumenreduktion
  • Implantation  von Ventilen
  • Implantation von Coils

Das beste therapeutische Konzept für Ihren Patienten zu finden, ist unsere Aufgabe

Ansprechpartner

Ansprechpartner für Sie sind:

Leitender Oberarzt

Prof. Dr. Marco Idzko
Telefon:    0761 270-37130
Telefax:    0761 270-37040
E-Mail:      marco.idzko@uniklinik-freiburg.de

Sekretariat, Terminvergabe Privat-Sprechstunde:
Yvonne Föhrenbach

08:30 - 12:30 Uhr
Telefon:    0761 270-37460
Telefax:    0761 270-37040
E-Mail:      yvonne.foehrenbach@uniklinik-freiburg.de

Prof. Dr. Marco Idzko

Tel.:    0761 270-37130
FAx.:   0761 270--37040
email: marco.idzko@uniklinik-freiburg.de

Sekretariat
Frau Föhrenbach (vormittags)
Frau Quindt (nachmittags)
Tel.:    0761 270-37130
FAx.:   0761 270-37040

Prof. Dr. Marco Idzko

Tel.:    0761 270-37130
FAx.:   0761 270--37040
email: marco.idzko@uniklinik-freiburg.de

Sekretariat
Frau Föhrenbach (vormittags)
Frau Quindt (nachmittags)
Tel.:    0761 270-37130
FAx.:   0761 270-37040

  

Freiburg ist in Baden-Württemberg das einzige pneumologische Zentrum, an dem Lungentransplantationen durchgeführt werden.

Die Lungentransplantation stellt für viele Patientinnen und Patienten mit schweren Lungenerkrankungen die einzige Möglichkeit dar, ein längeres und beschwerdeärmeres Leben zu führen.

Mit einer jährlichen Anzahl von etwa 25 Patienten, die an unserem Zentrum lungentransplantiert werden, verfügen wir zum einen über genügend Erfahrung im Umgang mit lungentransplantierten Patienten und können auf der anderen Seite individuell und persönlich auf jeden einzelnen Patienten eingehen.

 

Die Evaluation zur Lungentransplantation erfolgt in einer indisziplinären Besprechung mit den Kollegen der Thoraxchirurgie, die den Eingriff unter spezialisierter anästhesiologischer Betreuung vornehmen.

 

Die Vorbereitung auf eine Lungentransplantation sowie die ambulante Nachbetreuung erfolgt über unsere Lungentransplantationsambulanz

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner sind:

Funktionsoberärztin

Dr. med. Ina Hettich
Telefon:     +49 (0)761 270-33650
Telefax:     +49 (0)761 270-73580
E-Mail:       ina.hettich@uniklinik-freiburg.de

 

Die Mukoviszidose als eine häufige monogenetische Erkrankung manifestiert sich häufig im Kindes- und Jugendalter. Aufgrund des inzwischen besseren medizinischen Verständnisses, neuer Therapieoptionen sowie einer optimaleren Betreuung erreichen viele Patienten das dritte und vierte Lebensjahrzehnt, so dass eine Behandlungstransition von der Kinderheilkunde hin die Erwachsenenmedizin erfolgt.

In unserer Mukoviszidose-Ambulanz bieten wir betroffenen Patientinnen und Patienten sowie niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen eine spezialisierte Sprechstunde zur bestmöglichen Behandlung der unterschiedlichen Probleme dieser Patientengruppe.

Ansprechpartner

Ansprechpartner für Sie sind:

 

Die pulmonal-arterielle Hypertonie ist seltene Erkrankung, bei deren Diagnostik und Behandlung in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt worden. Wichtig ist das frühe Erkennen der Erkrankung, eine genaue Diagnose sowie die Einleitung einer adäquaten Therapie und regelmäßiger Verlaufskontrolle des Therapieerfolges.

Typische Symptome sind u.a. eine progrediente (Belastungs-) Dyspnoe, Synkopen oder periphere Ödeme.

Die Diagnose wird mittels Rechtsherzkatheter gestellt, wichtig ist der Ausschluss von anderen kardialen und pulmonalen Ursachen.

Oftmals kommt es unter einer adäquaten medikamentösen Therapie zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden, jedoch gibt es auch Verläufe, die eine Lungentransplantation erforderlich machen.

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner für die pulmonale Hypertonie sind:

Oberarzt

Dr. Thomas Köhler, MPVD, MPH

Telefon:     +49 (0)761 270-37200
Telefax:     +49 (0)761 270-73580
E-Mail:       thomas.koehler@uniklinik-freiburg.de