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Wir überwinden Grenzen

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

(Stand 18.05.2020)

Besuche eingeschränkt möglich | Ambulanztermine finden statt | Mund-Nasen-Schutz wird ausgehändigt

Besuche im Universitätsklinikum Freiburg eingeschränkt wieder möglich

Ab sofort können stationäre Patient*innen jeweils zwei feste Kontaktpersonen empfangen, von denen pro Tag nur eine zu Besuch kommen darf. Besucher*innen haben nur mit einem gültigen Besucher*innen-Ausweis (SMS oder Armband) Zutritt. Besucher*innen müssen vorher auf Station durch stationäre Patient*innen als Kontaktpersonen genannt werden. Die Besuchszeiten sind auf die Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr (letzter Einlass um 17 Uhr) beschränkt. In Ausnahmefällen können in Rücksprache mit der Station telefonisch individuelle Lösungen gefunden werden. Diese gilt beispielsweise bei Sterbenden. Kinder können weiterhin von einer Person begleitet werden. Weitere Informationen zum Ablauf finden Sie hier.

Eine gesonderte Regelung gibt es auf Intensivstationen: Besucher*innen können schon vor 14 Uhr ihre Angehörigen besuchen, letzter Einlass um 17 Uhr.
Besucher*innen des Departments für Psychische Erkrankungen und der Hautklinik werden gebeten sich an die Stationen oder Informationen der jeweiligen Kliniken zu wenden (Pforte der Klinik für Psychiatrie: 0761 270-65010, Pforte der Hautklinik: 0761 270-67010)

Ambulanztermine finden statt

Am Universitätsklinikum Freiburg finden Ambulanztermine, soweit nicht anders vereinbart, statt. Erkrankte sollten sich daher mit der zuständigen Abteilung in Verbindung setzen, inwiefern eine Behandlung aktuell möglich ist.

Mund-Nasen-Schutz wird ausgehändigt

Patient*innen, Besucher*innen und Begleitpersonen müssen innerhalb des Universitätsklinikums Freiburg einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen. Dieser MNS wird an den Eingängen der Kliniken durch das Sicherheitspersonal ausgegeben. So soll die Gefahr einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus möglichst gering gehalten werden. Bereits getragene medizinische MNS, Masken aus Stoff oder anderweitige Behelfsmasken wie beispielsweise Schals können aus hygienischen Gründen nicht akzeptiert werden.


Bei medizinischen Notfällen sofort ins Krankenhaus

Die Notfallversorgung am Universitätsklinikum Freiburg und am Universitäts-Herzzentrum Freiburg ∙ Bad Krozingen ist weiter uneingeschränkt möglich.

Die Versorgung von Notfällen ist trotz Corona weiter uneingeschränkt möglich. Auch dringliche und nicht-verschiebbare Eingriffe und Operationen finden weiterhin statt. Wer Anzeichen einer schwerwiegenden Erkrankung wie Herzinfarkt oder Schlaganfall bemerkt, sollte deshalb wie sonst auch unverzüglich den Notruf 112 wählen.


Studie zur Virusverbreitung sucht Kinder und Eltern

Für eine Studie zur Verbreitung einer COVID-19-Infektion sucht das Universitätsklinikum Freiburg 500 Kinder von ein bis zehn Jahren mit je einem Elternteil. Gesucht werden insbesondere Kinder, die in den letzten Wochen in einer Notbetreuung waren. Erforscht werden soll, wie viele Kinder infiziert sind oder nach Viruskontakt Abwehrstoffe gebildet haben. Die Studienergebnisse könnten Entscheidungen zur Betreuungssituation von Kindern erleichtern. Weitere Informationen finden Sie unter www.corona-kinderstudie.de und in der Pressemitteilung.


Blutspenden weiterhin möglich - ab sofort auch mit Terminspende

Trotz des aktuell in Freiburg geltenden Betretungsverbots und des Besuchsverbots am Universitätsklinikum Freiburg sind Blutspenden weiterhin möglich und wichtig. Seit kurzem können Blutspender*innen vorab online einen Termin für die Blutspende vereinbaren. Dadurch wird die Aufenthaltsdauer und die Zahl der Personen vor Ort so gering wie möglich gehalten. Aber auch spontane Blutspenden sind weiterhin während der Öffnungszeiten möglich. mehr...

Ab sofort werden außerdem Personen für eine Plasmaspende gesucht, die bereits wieder von Covid-19 genesen sind. mehr...


Öffentliche Veranstaltungen werden abgesagt

Ab sofort finden am Universitätsklinikum Freiburg keine Veranstaltungen mehr für die allgemeine und die Fach-Öffentlichkeit statt.

Zum Schutz der Patient*innen und Mitarbeiter*innen finden ab sofort und bis auf weiteres keine Veranstaltungen am Universitätsklinikum Freiburg statt. Darunter fallen sowohl Informationsveranstaltungen für Patient*innen und Angehörige als auch Fachveranstaltungen wie Tagungen und Symposien mit externen Teilnehmer*innen. Für weitere Fragen setzen Sie sich bitte mit dem Veranstalter in Kontakt.


Lächeln statt Hände schütteln

Schenken Sie ein Lächeln zur Begrüßung und verzichten Sie während Ihres Aufenthalts in unserem Klinikum auf das häufige Händeschütteln. Mit jedem Händedruck werden Keime übertragen – häufig ungefährlich, aber manchmal auch mit einem Infektionsrisiko. Und ein Lächeln ist immer der beste Start in ein Gespräch.


Allgemeine Informationen

Was sollten Personen tun, die fürchten, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben?

Personen, 

- die Symptome einer Atemwegserkrankung haben (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)

und

- die in den letzten zwei Wochen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde

- bei denen Vorerkrankungen bestehen oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.)

- die bei der Arbeit mit Menschen in Kontakt kommen, die ein hohes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf haben,

sollten ärztlichen Rat einholen. Das sollte in erster Linie der Hausarzt sein. Ist dieser nicht erreichbar, können sich Betroffene an die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116117 wenden.

Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter 1,5 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


Wie schütze ich mich im Alltag? Allgemeine Hygieneregeln einhalten!

  • Beim Husten oder Niesen Abstand zu anderen Personen halten und wegdrehen
  • Niesen in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das danach entsorgt wird
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife waschen, mindestens 20 – 30 Sekunden
  • Berührungen bei der Begrüßung anderer Menschen vermeiden
  • etwa 1,5 – 2 Meter Abstand halten

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