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Röntgendurchleuchtungen

Erläuterungen der Untersuchungsverfahren

Die Durchleuchtung wird meist zur Darstellung der Gestalt und der Funktion des Magen-Darm-Traktes eingesetzt. Dazu verabreichen wir Jod- oder Barium-haltiges Kontrastmittel unter Röntgenkontrolle.

Früher lag der Schwerpunkt auf der Morphologie, die heute oft von der Endoskopie und Schnittbildgebung besser dargestellt werden kann.
Heute steht die Funktion der Hohlorgane im Vordergrund: Darstellung des Schluckaktes, Durchgängigkeit von operativen Verbindungen z.B. zwischen Speiseröhre und Dünndarm sind Beispiele dafür.

Da die Durchleuchtung oft höhere Strahlenexpositionen als statische Röntgenaufnahmen erfordert, muss ein Schwerpunkt auf der Dosisreduktion liegen. Zu diesem Zweck haben wir ein neues Durchleuchtungsgerät mit Flachdetektortechnik angeschafft, das darüber hinaus auch die Untersuchung an sehr schweren Patienten ermöglicht.

 

Ösophagus-Untersuchung mit Barium (ggf. incl. Videoskopie)

  • nüchtern ab morgens (geringe Trinkmenge, Tabletteneinnahme erlaubt)
  • Gastroskopie muss mindestens zwei Wochen her sein

Ösophagus-Untersuchung mit jodhaltigem Kontrastmittel (ggf. incl. Videoskopie)

  • nüchtern ab morgens (geringe Trinkmenge, Tabletteneinnahme erlaubt)

Magen-Darm-Passage mit jodhaltigem Kontrastmittel

  • nüchtern ab morgens (geringe Trinkmenge, Tabletteneinnahme erlaubt)
  • Gastroskopie muss mindestens zwei Wochen her sein.

Colon-Untersuchung mit jodhaltigem Kontrastmittel

  • bei Ileostoma keine Vorbereitung nötig
  • wenn möglich, nicht selber fahren.

Defäkographie (Anmeldung nur nach Rücksprache!)

  • keine Nüchternheit erforderlich
  • keine abführenden Maßnahmen, lediglich Stuhlentleerung vor der Untersuchung

Beispielbilder

Verantwortliche Ansprechpartnerin

Dr. Claudia Ehritt-Braun
Oberärztin, Konventionelles Röntgen & Durchleuchtung