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Klinik für Thoraxchirurgie

Einengung der Luftröhre

Thoraxchirurgie

Eine Verengung der Luftröhre (Trachealstenose) kann angeboren oder erworben sein, vor allem durch Krebsgeschwüre, Narbenbildung (z. B. nach Verletzungen, nach Langzeitbeatmung und nach Luftröhrenschnitten) und gutartige (meist entzündlich bedingte) Wucherungen. Möglich ist auch eine Einengung von außen z. B. durch einen Kropf, der auf die Luftröhre drückt. Manchmal kommt es auch zum „Verschlucken“ von Fremdkörpern, die dann in der Luftröhre (oder auch in den tieferen Atemwegen) stecken bleiben und zu einer Verengung mit meist plötzlicher Luftnot führen können.

Symptome

Für den Betroffenen führt eine Einengung der Luftröhre zu Atemnot mit manchmal plötzlichen Luftnotanfällen, meist begleitet von pfeifenden Geräuschen bei der Einatmung. Diese sind so typisch, dass der Arzt schon hieraus die richtige Diagnose stellen kann. Außerdem kann der Schleim schlechter abgehustet werden, was die Luftnot noch verstärkt.

Diagnose

Die ärztliche Untersuchung und die Lungenfunktionsprüfung gehören ebenso zu den Routinemaßnahmen, wie die Anfertigung eines Röntgenbildes der Lunge. Manchmal ist auch eine Computertomographie zur Bildgebung erforderlich. Am wichtigsten ist aber die Durchführung einer Lungenspiegelung (Bronchoskopie), bei der man das Ausmaß der Engstellung feststellen und das Problem meist gleichzeitig durch spezielle Verfahren, wie den Einsatz eines Lasers zur Entfernung von Fremdgewebe oder den Einbau einer Stütze (Stent) beheben kann.

Therapie

In manchen Fällen kann eine Operation nötig werden. Hier wird der betroffene Teil der Luftröhre herausgeschnitten und die beiden verbliebenen Enden wieder aneinander genäht. Im Anschluss an alle Verfahren sind meist Kontrolluntersuchungen in regelmäßigen Abständen erforderlich.

Klinik für Thoraxchirurgie

Robert-Koch-Klinik
Hugstetter Straße 55
79106 Freiburg
Telefon: 0761 270-24570 (Sekretariat)
Telefax: 0761 270-24990

Ärztlicher Direktor
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