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Klinik für Urologie

Aktuelles

Klinik für Urologie

Neues Verfahren zur Diagnose des Prostatakarzinoms

Roboterassistierte bildgestützte (MRT / PSMA-PET/CT) Prostatafusionsbiopsie (iSR`obotTM  Mona-Lisa)

Nicht alle Prostatatumoren lassen sich mit der üblichen transrektalen sonographisch-gesteuerten Biopsie diagnostizieren, anatomisch schwer zugängliche oder kleine Tumoren sind mit dieser Technik kaum erreichbar. Zusätzliche Informationen zur Tumorausdehnung in der Prostata können durch eine MRT (Magnetresonanztomographie) oder eine PET/CT (Positronen-Emissions-Tomographie) generiert werden. Die roboterassistierte Fusionsbiopsie der Prostata unter Einbeziehung der Bilddaten aus Sonographie und MRT oder PET/CT ist ein neues Verfahren zur exakten und sicheren Diagnose eines Prostatakarzinoms. Die in der Bildgebung dargestellten tumorverdächtigen Areale in der Prostata können durch die roboterassistierte Navigation der Biopsienadel äußert genau und verlässlich biopsiert werden. Unnötige Wiederholungsbiopsien mit fehlendem Tumornachweis trotz erhöhtem PSA-Wert können so vermieden werden.

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Moderne Therapien gegen Prostatavergrößerung – Beitrag im NDR-Magazin Visite vom 12.04.2016

In einem kurzen Fernsehbeitrag werden neue „minimal-invasive“ schonende Therapien zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung vorgestellt. Privatdozent Dr. Herrmann, Hannover, stellt die auch in unserer Klinik angebotene Holmium-Laser Enukleation der Prostata (HoLEP) vor; Privatdozent Dr. Martin Schönthaler aus der hiesigen Klinik spricht über Vorteile und Indikationsspektrum der Implantation von Prostatagewebe-Retraktoren, dem sog. „Urolift®“-Verfahren. Das HoLEP-Verfahren stellt dabei eine Alternative zur konventionellen transurethralen Resektion der Prostata (TUR-P), insbesondere auch für sehr große Drüsen dar. Das „Urolift®“-Verfahren eignet sich besonders für Patienten im Anfangsstadium der Erkrankung mit geringer vergrößerter Prostata.

Zum genannten Beitrag gelangen Sie über den folgenden Link:
Moderne Therapien gegen Prostatavergrößerung


Einführung HoLEP (Holmium-Laser-Enukleation)

Die operative Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung gehört zum wichtigsten "Handwerk" des Urologen. Seit Jahrzehnten ist die transurethrale Resektion der Goldstandard.

Aktuell stehen aber auch andere Behandlungsmethoden zur Verfügung. Die Holmium Laser Enukleation (Ausschälen) der Prostatadrüse (HoLEP) hat in wissenschaftlichen Arbeiten gleichwertige und bessere Ergebnisse gegenüber der transurethralen Resektion gezeigt.

Die Sektion Urotechnologie bietet diese Form der Behandlung an. Sind Sie Patient oder zuweisender Arzt und interessieren sich für die HoLEP Technik? Gerne beantworten wir Ihre Fragen. Zur Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an unsere Leitstelle:Telefon 0761 270-28930

Höchste wissenschaftliche Auszeichnung

PD Dr. Dr. Arkadiusz Miernik

Für seine Forschung auf dem Gebiet der Harnsteintherapie und Urotechnologie wird PD Dr. Dr. med. univ. Arkadiusz Miernik, Leiter der Sektion Urotechnologie an der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Freiburg, mit dem diesjährigen Maximilian Nitze-Preis der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) gewürdigt. Der Preis ist die höchste wissenschaftliche Auszeichnung in der deutschen Urologie. Er erhält ihn für seine Habilitationsschrift „Optimierung der Harnsteintherapie: Experimentelle, technische chirurgische und biostatistische Entwicklungen“. Der Preis wurde ihm im Rahmen des 67. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie am 25. September 2015 in Hamburg verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.  

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Schiefe Männlichkeit: Enzymtherapie hilft bei Penisverkrümmung

Minimal-invasive Behandlungsmethode erreicht Korrektur um durchschnittlich 30 Grad

Weit über eine halbe Million Männer in Deutschland leidet Schätzungen zufolge an einer unnatürlichen Penisverkrümmung, Induratio penis plastica genannt. Die Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Freiburg bietet nun als eine der ersten Kliniken in Deutschland eine minimal-invasive Behandlungsmethode an.

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Urologisches Forschungsstipendium eingeworben

Dr. Fabian Adams

Dr. Fabian Adams, Assistenzarzt an der Klinik für Urologie, erhält das Ferdinand-Eisenberger-Stipendium der Deutschen Gesellschaft für Urologie.

Am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart wird er an der Entwicklung autonomer Miniatur-Roboter forschen, die im menschlichen Harntrakt eingesetzt werden sollen, um urologische Krankheiten wie Harnstein- oder Tumorleiden schonender zu diagnostizieren und therapieren.

Das einjährige Stipendium stellt Ärzte von ihrer klinischen Tätigkeit frei und ermöglicht so dem wissenschaftlichen Nachwuchs den Einstieg in eine forschungsorientierte Karriere in der Urologie.

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Wie man Nierensteine entfernt – Beitrag Stuttgarter Zeitung vom 24.06.2013

Im Beitrag von Gerlinde Felix erläutert Privatdozent Dr. Martin Schönthaler neue „minimalinvasive“ schonende Operationstechniken zur Entfernung von Nieren- und Harnleitersteinen. Insbesondere wird auf die von der Freiburger Universitätsklinik in Deutschland neu eingeführte Technik der sog. „Ultramini“-PCNL eingegangen. PCNL steht hier für „Perkutane Nephrolitholapaxie“. Bei diesen Verfahren wird ein direkter Zugang zur Niere durch Punktion von außen geschaffen.  Mit den neuesten miniaturisierten Geräten kann dieser Zugang auf 1/5 der Durchtrittsfläche reduziert werden.

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Klinik für Urologie
Hugstetter Straße 55
79106 Freiburg

Telefon  0761 270-28930
Telefax  0761 270-28960
sekretariat.urologie
@uniklinik-freiburg.de

Ärztlicher Direktor

Prof. Dr. med. Christian Gratzke