Zu den Inhalten springen

Klinik für Urologie

Bereiche und Sektionen

Klinik für Urologie

Das Organfeld der Urologie

Die Urologie beschäftigt sich mit den harnbildenden und den harnableitenden Organen (Niere, Harnleiter, Harnblase, Harnröhre) sowie der Behandlung von Erkrankungen im Bereich der Geschlechtsorgane des Mannes (Hoden, Nebenhoden, Samenleiter, Prostata, Samenbläschen und Penis) und der inneren Organe der Frau, die die Kontinenz aufrechterhalten. Häufige Erkrankungen sind Infektionen und Tumoren des Urogenitalsystems, darüber hinaus die Harnsteinbildung und die Harninkontinenz.

Die Andrologie ist eine Spezialdisziplin in der Urologie, die sich mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes unter physiologischen und pathologischen Bedingungen auseinandersetzt, hierzu gehören Störungen der Zeugungsfähigkeit (Infertilität), der Hormonbildung im Hoden (Hypogonadismus) und der Erektionsfähigkeit (erektile Dysfunktion) sowie die Alterungsprozesse des Mannes (Seneszenz).

Es gibt Überschneidungen zu anderen Fachdisziplinen, z.B. der Gynäkologie, der Viszeralchirurgie, der Onkologie, der Neurologie und der internistischen Nierenheilkunde, der Nephrologie. Bezüglich der Andrologie gibt es zusätzlich Überschneidungen zur Endokrinologie, der Humangenetik, der Reproduktionsmedizin und der Dermatologie.

Viele Erkrankungen sind durch typische Beschwerden charakterisiert, die den behandelnden Arzt schon frühzeitig auf die möglichen Ursachen hinweisen. In der Urologie sind Veränderungen der Harnausscheidung, Beimengungen im Urin und Schmerzen Leitsymptome mit hoher Aussagekraft.

Die Untersuchungsmöglichkeiten und -techniken in der Urologie sind sehr vielfältig. Zunächst werden die aktuellen Beschwerden im Rahmen eines ersten Gesprächs erhoben. Danach werden sehr häufig eine den Beschwerden angepasste körperliche Untersuchung und häufig auch eine Ultraschalluntersuchung auf Veränderungen im Bereich der urologischen Organe durchgeführt. Im Labor können Urin, Samenflüssigkeit, Sekrete aus der Harnröhre und der Prostata sowie zahlreiche Blutbestandteile untersucht werden.

Männer sollten spätestens ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich den Urologen zu einer Krebsvorsorgeuntersuchung aufsuchen. Diese sollte neben einer körperlichen Untersuchung des Urogenitalbereiches, einer Urin- und Ultraschalluntersuchung der urologischen Organe auch das Abtasten der Prostata sowie (nach entsprechender Aufklärung auf Wunsch des Patienten) die Bestimmung des PSA-Wertes umfassen. Bei letztgenanntem handelt es sich um einen validierten Prostatatumormarker. Ziel dieser Vorsorgeuntersuchung ist es, möglichst frühzeitig Organveränderungen zu erkennen, denn je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto besser sind im Allgemeinen die Chancen auf Heilung. Dies gilt insbesondere für bösartige Erkrankungen.



zurück

 

Urologische Infektionen beim Mann (Auszug):

Prostataentzündung

Bei er sogenannten „Prostatitis“ bestehen verschiedenartige Beschwerden im Unterbauch- und Dammbereich, z.B. Symptome einer Blasenentleerungsstörung mit häufigem erschwertem und schmerzhaftem Wasserlassen bis hin zur Harnverhaltung, allg. Krankheitsgefühl, Schmerzen im Dammbereich, evtl. auch schmerzhafter Stuhlgang und/oder Fieber sowie Schüttelfrost.

Die Entzündung ist meist bakteriell bedingt, es gibt allerdings auch nicht-bakterielle Verläufe, beide Entitäten können in eine chronische Form übergehen.

Zur genaueren Einschätzung, welche Form vorliegt, muss eine Urinuntersuchung, ein Abtasten der Prostata, evtl. auch eine Blutabnahme, ein transrektaler Ultraschall (TRUS) und eine Samenflüssigkeitsanalyse (Bakterienkultur) durchgeführt werden. Hiernach richtet sich dann auch die einzuleitende Therapie, so muss z.B. bei einer akuten bakteriellen Entzündung eine antibiotische Therapie erfolgen, um die schädigenden Keime abzutöten, da es sonst zu einer Keimabsiedlung ins Blut mit nachfolgender Blutvergiftung kommen kann. Bei einer (chronischen) nicht-bakteriellen Form stehen verschiedene medikamentöse Therapieansätze zur Verfügung.

Risikofaktoren einer Prostataentzündung sind z.B. wiederkehrende Harnwegsinfektionen, Blasenentleerungsstörungen, Nebenhodenentzündungen, vorangegangene Operationen, Vorhautverengungen, einliegende Blasenkatheter etc.


zurück

Nebenhodenentzündung

Bei der sogenannten „Epididymitis“ kommt es zu einer akuten schmerzhaften Schwellung des Nebenhodens, die meist langsam beginnt und im Verlauf deutlich an Intensität zunimmt. Es kann zu einer Rötung des Hodensackes sowie zu Fieber und Schüttelfrost kommen. Auch hier sind das vorsichtige Abtasten des Befundes, eine Urinuntersuchung, ggf. mit Ansetzen einer Bakterienkultur, sowie eine Ultraschalluntersuchung zur weiteren Diagnostik notwendig.

Die Therapie richtet sich ebenfalls nach der Form der Entzündung. Meist sind es bakterielle Erreger, die die Beschwerden hervorrufen. Diese müssen – je nach erwartetem Keimspektrum – mit antibakteriellen Substanzen behandelt werden. Möglich sind jedoch auch nicht-infektiöse Ursachen als Grund der Beschwerden, wie z.B. mechanische Reizungen des Nebenhodens oder nach einer Sterilisationsoperation (Vasektomie).

Grundsätzlich sollte jedoch eine Kühlung und Hochlagerung des Hodensackes sowie antiphlogistische Behandlung, z.B. mit Voltaren oder Ibuprofen in Tablettenform, erfolgen. Eine körperliche Schonung ist in vielen Fällen empfohlen.

nach oben

Definition:

Die Andrologie ist ein Spezialgebiet in der Urologie. Sie beschäftigt sich mit spezifischen männlichen Erkrankungen im Bereich der Sexualität wie Erektionsstörungen, Störungen der Zeugungsfähigkeit, Hormonellen Störungen bei Männern, Libidostörungen, vorzeitigem Samenerguss (Ejaculatio praecox) und präventiven Gesundheitsuntersuchungen.

Patienten mit entsprechenden Störungen können sich in der Andrologischen Sprechstunde gezielt vorstellen. Diese wird von Oberarzt Dr. Christian Leiber geleitet. Die Sprechstunde findet immer mittwochs zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr statt. Eine telefonische Voranmeldung unter 0761 270–28930 ist erforderlich.

Krankheitsbilder und besondere Verfahren:

Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion): Unter Erektionsstörungen werden alle Probleme im Zusammenhang mit der Versteifung des Penis (keine ausreichende Rigidität und/oder zu schnelles Nachlassen der Erektion) verstanden. Bei den meisten Patienten mit Erektionsstörungen liegen nach heutigen Erkenntnissen organische Ursachen vor. Diese werden im Rahmen der diagnostischen Maßnahmen festgestellt und ggf. behandelt. Auf psychosexuelle Probleme, die fast immer begleitend vorhanden sind, wird ebenfalls eingegangen. Wenn immer möglich wird die Partnerin oder der Partner mit in die Behandlung einbezogen. Zur Therapie der erektilen Dysfunktion stehen heute mit Tabletten (vier verschiedene PDE-5-Hemmer), Wirkstoffen, die mit einer ganz feinen Nadel direkt in den Penis gespritzt werden (SKAT), Vakuumpumpensystemen und Penisimplantaten sehr gute und wirksame Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Patienten versuchen wir die individuell beste Behandlungsform herauszufinden.

Induratio penis plastica (IPP): Bei der Induratio penis plastica handelt es sich um eine gutartige Bindegewebserkrankung der Penisschwellkörper. Die Erkrankung wird im Englischen und damit in der heute üblichen wissenschaftlichen Literatur nach  ihrem Erstbeschreiber „Morbus Peyronie“ oder „Peyronies disease“ genannt. Der genaue Entstehungsmechanismus der Erkrankung ist bisher nicht geklärt. Es kommt bei den Patienten zu einer überschießenden Bindegewebsvermehrung im Bereich der Außenhülle der Penisschwellkörper. Diese ist dann im Verlauf oft als Knoten oder auch Plaque tastbar. Anfangs besteht oft eine Schmerzsymptomatik (vor allem bei der Erektion), die dann im Verlauf fast immer nachlässt. Als Folge der Bindegewebsvermehrung kommt es bei vielen Patienten zu einer Penisverkrümmung bei der Erektion. Meist zeigt diese nach oben (seltener nach unten oder zur Seite). Durch die Verkrümmung können sowohl bei dem Patienten als auch seiner Partnerin/seinem Partner Probleme bzw. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr entstehen. Die medikamentöse Behandlung der IPP mit Tabletten ist bisher wenig effektiv, so dass in den Fällen mit einer störenden Peniskurvatur eine operative Begradigung die Behandlungsmethode der Wahl ist. Eine solche Operation sollte allerdings erst erfolgen, wenn mindestens für 6 Monate ein Stillstand der Erkrankung vorliegt, da es in bis zu 20 % aller Fälle auch zu einer spontanen Verbesserung kommen kann.

Neu bei der IPP ist die Behandlung mit einem Enzympräparat (2 Kollagenasen aus Clostridium histolyticum [Xiapex®], welche in bzw. an den Plaque gespritzt wird. Hierdurch soll es zu einer Aufweichung der Verhärtung kommen. Durch ein zusätzliches tägliches Modellieren des Penis durch den Patienten kann in ca. der Hälfte der Fälle eine wesentliche Verbesserung der Penisverkrümmung auch ohne Operation erzielt werden. Auch für diese Therapie ist Voraussetzung, dass mindestens für 6 Monate ein Stillstand der Erkrankung besteht, d. h. in der akuten/entzündlichen Phase der IPP kann diese Behandlung nicht angewendet werden. Die intraläsionale Injektionsbehandlung wird im Abstand von 4 Wochen drei- bis sechsmal durchgeführt. Die Sektion Andrologie in der Klinik für Urologie ist bislang eine der wenigen Kliniken in Deutschland, die diese Behandlung so anbietet. Bisher ist für jeden Patienten eine vorherige Kostenzusage bei der Krankenkasse notwendig.


Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox): Der vorzeitige Samenerguss ist eine häufige sexuelle Störung bei Männern. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen kommt dieser bei ca. 5 – 25 % aller Männer in allen Altersgruppen vor. Wie bei vielen Erkrankungen unterscheidet man eine angeborene (lebenslange) Form von einer später erworbenen. Bei der angeborenen Variante kommt es bei den meisten Patienten schon innerhalb von 60 Sekunden zum vorzeitigen Orgasmus und Samenerguss. Bei den Männern mit der erworbenen Störung tritt dies innerhalb von 3 Minuten auf. Typisch ist der Kontrollverlust, d. h. der Patient kann den Vorgang willentlich nicht beeinflussen. Die Erkrankung führt oft zu einem deutlichen Leidensdruck bei den Patienten und Ihren Partnerinnen. Zur Behandlung stehen verschiedene Methoden zur Verfügung:

  1. Die Einnahme von Tabletten bei Bedarf, die zu einer Verzögerung der Ejakulation führen.

  2. Maßnahmen zur Senkung der Reizschwelle (z. B. lokale Betäubungsmittel oder Spezialkondome). Die Einnahme von Schmerzmitteln wird in diesem Zusammenhang nicht empfohlen.

  3. Verhaltenstherapie/Sexualtherapie (z. B. Start-Stop-Technik)

  4. Einsatz von PDE-5-Hemmern


Testosteronmangelsyndrom (Hypogonadismus): Von einem Testosteronmangel-Syndrom spricht man, wenn bei einem Mann ein durch 2 Labor-Untersuchungen bestätigter Mangel an Testosteron und entsprechende klinische Beschwerden vorliegen. Typische Symptome eines männlichen Hypogonadismus können sein: Nachlassen der Lust, Antriebsarmut, vermehrte Müdigkeit, reduzierte Energie, nachlassende Muskelkraft, Konzentrationsstörung, depressive Verstimmung, Erektionsstörungen, bei langfristigem Mangel auch Knochendichteminderung (= Osteoporose) Man unterscheidet hier zwischen Störungen der Hoden (primärer Hypogonadismus) und Störungen der übergeordneten Steuerung im Gehirn (sekundärer Hypogonadismus). Außerdem gibt es noch den sogenannten „Altershypogonadismus“, bei dem in der Regel eine gemischte Störung vorliegt. Hier liegen oft Risikofaktoren wie Übergewicht, Zuckerkrankheit, erhöhter Blutdruck oder eine Fettstoffwechselstörung vor. Bei Verdacht auf eine solche Erkrankung ist zunächst eine sorgfältige Abklärung der möglichen Ursachen notwendig. In den meisten Fällen wird dann eine Testosteron-Substitutionsbehandlung eingeleitet. Hierbei wird dem Patienten das fehlende Testosteron entweder in Form von Gel, welches er täglich morgens auf die Haut aufträgt, oder von intramuskulären Spritzen, die in Regel nur alle 3 Monate gegeben werden müssen, verabreicht.


Krampfader am Samenstrang (Varikozele testis): Bei erweiterten Venen im Bereich des Samenstrangs kann es zu einer Störung der Zeugungsfähigkeit und/oder klinischen Beschwerden wie einem dumpfen Ziehen oder Schweregefühl in dem betroffenen Hoden kommen. Diese Erkrankung tritt aufgrund der anatomischen Verhältnisse in über 80 % auf der linken Seite auf. Durch eine Verödung oder eine operative Unterbindung der erweiterten Venen kann die Varikozele testis in der Regel erfolgreich behandelt werden. In der Klinik für Urologie wird hauptsächlich eine mikrochirurgische operative Behandlung durchgeführt, da diese Methode besonders gute Erfolgsraten und geringe Komplikationen hat.


Männliche Unfruchtbarkeit (Infertilität): Wenn ein Paar 1 Jahr lang trotz regelmäßigem ungeschützten Geschlechtsverkehr nicht zu einer Schwangerschaft kommt, spricht man von einem unerfüllten Kinderwunsch. In ca. 50 % aller Fälle liegt hier eine männliche Ursache vor. Neben der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung sowie der Bestimmung von Laborwerten stellt die Spermiogramm-Untersuchung die wichtigste Maßnahme in der weiteren Abklärung dar. Hierzu sollte der Patient nach einer Karenz, d. h. hier darf kein Samenerguss stattfinden, von mindestens 3 Tagen und maximal 7 Tagen eine Samenprobe in unserer Ambulanz abgeben. Diese wird dann unmittelbar untersucht. Je nach Befund wird danach über das weitere Vorgehen entschieden. Im Falle von behandelbaren Ursachen (z. B. Varikozele testis = Krampfader am Samenstrang) erfolgt eine entsprechende Therapie. Ist keine weitere Verbesserung möglich, stehen den Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch in unserem kooperierenden IVF-Kinderwunsch-Zentrum der Universitäts-Frauenklinik Freiburg alle Möglichkeiten der modernen Reproduktionsmedizin zur Verfügung.


Penisimplantat: Bei Männern mit einer ausgeprägten erektilen Dysfunktion stellt das Penisimplantat seit mehr als 40 Jahren eine gute und erfolgreiche Behandlungsmethode dar. Statt der früher verwendeten halbsteifen (= semirigiden) Implantate werden heute üblicherweise auffüllbare 3-Komponenten Penisimplantate verwendet. Diese ahmen die normale Erektionsfunktion nach ohne das Gefühl am Penis zu beeinträchtigen, d. h. die Patienten können einen normalen Orgasmus und Samenerguss haben. Auch das Wasserlassen wird nicht beeinträchtigt. Bei den hydraulischen Penisimplantaten kann der Patient durch Zusammendrücken der Pumpe im Hodensack sterile Kochsalzlösung in die Zylinder in den Schwellkörpern verschieben und so eine Versteifung erreichen. Die Zufriedenheitsraten bei dieser Behandlungsmethode sind sowohl auf Seiten der Patienten als auch auf Seiten der Partnerinnen/Partner mit über 90 % sehr hoch. Die Klinik für Urologie Freiburg ist für diese operative Behandlungsmethode ein Exzellenzzentrum, d. h. hier werden solche Eingriffe in einer hohen Stückzahl mit exzellenter Qualität durchgeführt.


Geschlechtsangleichende Operation (Mann zu Frau): In der Klinik für Urologie werden routinemäßig geschlechtsangleichende Operationen bei Patienten mit der Diagnose „Transsexualismus (Mann zu Frau)“ durchgeführt. Die Diagnose muss zuvor durch zwei unabhängige Fachgutachten bestätigt worden sein. Außerdem sollte schon mindestens für 6 Monate eine entsprechende Behandlung mit weiblichen Hormonen durchgeführt werden. Die Operation wird immer in 2 Teilschritten durchgeführt, die üblicherweise 6 Monate auseinander liegen.


Hodengewebe-Entnahme bei Kinderwunsch (TESE = testikuläre Spermienextraktion): Bei Männern mit unerfülltem Kinderwunsch, bei denen in der Spermiogramm-Untersuchung keine Spermien nachgewiesen werden (= Azoospermie), führen wir in Zusammenarbeit mit der IVF-Kinderwunsch-Ambulanz der Universitäts-Frauenklinik Freiburg die operative Hodenbiopsie durch. Bei diesem ambulanten Eingriff werden in Vollnarkose aus beiden Hoden jeweils 3 kleine Gewebeproben entnommen, um dort nach dem Vorhandensein von Spermien zu schauen. Wenn hier Spermien gefunden werden, erfolgt sofort im Anschluss eine Konservierung durch Einfrieren in flüssigem Stickstoff bei -196° C (= Kryokonservierung). Die so gewonnenen Spermien können dann später für eine künstliche Befruchtung, bei der sie im Labor direkt in eine Eizelle injiziert werden (= intrazystoplasmatische Spermieninjektion [ICSI]), verwendet werden.


Sterilisations-OP beim Mann = Non-Skalpell-Vasoresektion (bei Sterilisationswunsch):  Bei Männern mit abgeschlossener Familienplanung führen wir nach entsprechender Beratung, klinischer Untersuchung und Operationsaufklärung eine beidseitige Vasoresektion durch. Dieser Eingriff kann in der Regel problemlos als ambulante Operation in Lokalanästhesie durchgeführt werden. In der Klinik für Urologie wird heute die sogenannte „Non-Skalpell-Technik“ angewendet, bei der die Haut am Hodensack über dem Samenleiter nicht mehr mit einem Skalpell, sondern mit einem speziellen spitzen Klemmchen vorsichtig auf gespreizt wird. Hierdurch kommt es nur noch sehr selten zu Blutungskomplikationen. Die Samenleiter werden dann auf beiden Seiten durchtrennt und mit einem Faden unterbunden, der sich später nicht auflösen kann. Nach der Operation muss der Erfolg durch 2 negative Spermiogramm-Kontrollen überprüft werden.

 
Refertilisierung = Rückgängigmachung einer früheren Sterilisations-Operation beim Mann: In manchen Fällen kommt es durch persönliche Umstände zu einem erneuten Kinderwunsch nach bereits erfolgter Sterilisations-OP beim Mann. Hier wird in unserem andrologischen Zentrum bereits seit mehr als 20 Jahren erfolgreich die mikrochirurgische Vaso-Vasostomie angeboten. Bei dieser Operation werden unter einem Operationsmikroskop die vorher durchtrennten Samenleiter wieder zusammengenäht. Die Wiederdurchgängigkeitsrate liegt im eigenen Krankengut bei > 90 %. Daher kann ein solches Verfahren bei Paaren mit erneutem Kinderwunsch nach einer früheren Sterilisations-OP des Mannes eindeutig empfohlen werden.


Dr. Christian Leiber

Sektionsleiter Andrologie
Oberarzt, Facharzt für Urologie – Andrologie, medikamentöse Tumortherapie
Fellow of the European Board of Urology (F.E.B.U.)
Fellow of European Committee on Sexual Medicine (F.E.C.S.M.)

E-Mail: christian.leiber@uniklinik-freiburg.de
Telefon: +49 (0)761 270-28930
Spezialgebiet: Erektionsstörungen (speziell Penisimplantate), Hormonstörungen des Mannes


Stellvertreter:
Prof. Dr. med. Ulrich Wetterauer
Ärztlicher Direktor, Facharzt für Urologie – Andrologie

Diese Seite befindet sich in Bearbeitung.

Prof. Dr. med. Wolfgang Schultze-Seemann

Stellvertretender Ärztlicher Direktor -
Sektionsleiter Urologische Onkologie


Telefon:  +49 (0)761 270-28920

Sekretariat: Frau Kellner, Frau Kobuß
E-Mail: sekretariat.schultze-seemann@uniklinik-freiburg.de

Harninkontinenz im Überblick

Als Harninkontinenz bezeichnet man jeden ungewollten Urinabgang. Mehr als 20% der über 60-Jährigen Frauen und etwa 10% der über 60-Jährigen Männer  mehr >>

Behandlungsmöglichkeiten für Frauen

Zunächst wird geprüft, inwieweit die Inkontinenz bereits durch einfache Maßnahmen wie z.B. regelmäßigeres Wasserlassen und  verändertes  mehr >>

Behandlungsmöglichkeiten für Männer

Inkontinenz nach radikaler Entfernung der Prostata: Nach der operativen radikalen Entfernung der Prostata bei Prostatakarzinom tritt leider  mehr >>

Zertifizikate und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Wir sind ein zertifiziertes Beratungszentrum der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. Es erfolgt eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Kliniken und Abteilungen in unserem Kontinenzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg.

 
Für weitere Informationen steht Ihnen der Flyer
Kontinenz- und Beckenbodenzentrum zum Download bereit.

 

Dr. Arndt Katzenwadel

Harninkontinenz,
gynäkologische Urologie, Neurourologie


Telefon 0761 270-27810 (Fr. Gutzweiler)
Telefax 0761 270-28960
E-Mail   arndt.katzenwadel@uniklinik-freiburg.de



nach oben

Minimalinvasive Techniken und Steintherapie

Durch den rasanten technischen Fortschritt kommen auch in der Medizin neu entwickelte „high-tech“-Geräte immer schneller zur Anwendung. Diese Neuentwicklungen sollen vorhandene Operationsmethoden verbessern und weniger belastend machen. So konnte in entsprechenden Untersuchungen gezeigt werden, dass sich dadurch die notwendige Krankenhausverweildauer und die Erholungszeit nach einem operativen Eingriff verkürzen lassen.

Was versteht man unter „minimalinvasiven Techniken“ oder „minimalinvasiver Chirurgie“?

Durch verkleinerte Zugangswege (sog. „Schlüsselloch-Chirurgie“) soll versucht werden das Trauma, d.h. den zwangsläufig durch eine Operation zugefügten Schaden, so gering wie möglich zu halten.

Im Bereich der Urologie können Organe wie Nieren, Harnblase und Prostata zudem über körpereigene Öffnungen (insbesondere die Harnröhre) erreicht werden. Dadurch ist es möglich mit miniaturisierten Instrumenten Operationen ganz ohne äußeren Schnitt durchzuführen.

Neue Hilfsmittel, wie verschiedene Laser, ermöglichen dabei trotz der eingeschränkten räumlichen Verhältnisse eine genauso gute und sichere Therapie wie die offene Operation. In der Urologie wurden schon im 19. Jahrhundert entsprechende Spiegelungsgeräte zur Untersuchung der Harnblase durch die Harnröhre entwickelt. Unser Fachgebiet hat somit eine lange Tradition im Bereich der „minimal-invasiven Chirurgie“.

Schwerpunktbildung

Die Urologie des Universitätsklinikums Freiburg betreibt einen etablierten Schwerpunkt „Minimalinvasive Techniken und Steintherapie". Qualifizierte Ärzte und ein geschultes Pflegepersonal schaffen die Grundlage für einen vertrauensvollen und qualifizierten Umgang mit den Patienten. Selbstverständlich wird jeder Therapie die entsprechende sorgfältige Diagnostik vorangestellt, um dann das für den individuellen Patienten geeignete Therapieverfahren wählen zu können.

Wir bieten alle modernen und anerkannten Methoden zur minimalinvasiven Behandlung aller urologischen Organsysteme und Krankheitsbilder an.

Laparoskopie

Die Laparoskopie (= Bauchspiegelung) ist die heute bekannteste Form einer minimalinvasiven Technik bzw. der minimalinvasiven Chirurgie. Über kleinste Hautschnitte („Schlüsselloch-Chirurgie“) werden Hülsen in den Bauchraum eingebracht, über die dann wiederum eine Optik mit angeschlossener Videokamera und die OP-Instrumente eingeführt werden können.

Die ersten laparoskopischen Eingriffe im Bereich der Urologie wurden Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts (erste laparoskopische Nierenentfernung durch Clayman 1990) durchgeführt. Seither wurde diese Technik für Operationen fast aller Organe weiterentwickelt.

Endoskopie

Bei der Endoskopie werden sog. Hohlorgane, wie die Harnblase (oder auch Magen und Darm) über natürliche Körperöffnungen erreicht. So können die Harnröhre, die sie umfassende Prostata, die Harnblase, Harnleiter und Nieren ohne äußeren Schnitt operiert werden. Das technisch immer weiter entwickelte Instrumentarium erlaubt es uns heute auch umfangreichere Eingriffe, z.B. bei sehr stark vergrößerter Prostata oder mehreren Harnsteinen in Niere und Harnleiter, schonend und ohne wesentlichen Blutverlust durchzuführen.
(Siehe auch Urotechnologie/ Endourologie).

Laserchirurgie

Seit einiger Zeit werden in verschiedenen Bereichen der Medizin unterschiedliche Laser zur operativen Behandlung eingesetzt.

In der Urologie ermöglicht ein bereits langjährig erprobter Holmium-Laser die schonende und blutarme Operation bei gutartiger Prostatavergrößerung (sog. „Holmium-Laser-Enukleation der Prostata“, HoLEP). Bei diesem Verfahren wird das gutartig „wuchernde“ Prostatagewebe, das sog. „Prostata-Adenom“, vollständig aus der Prostataaußenzone gelöst und entfernt. Dadurch kann einem Nachwachsen von Gewebe in nahezu allen Fällen vorgebeugt werden. Folgeerscheinungen, wie eine Harninkontinenz oder Erektionsstörungen, treten sehr selten auf. Dieser Laser kann auch in der Therapie von Blasen-. Harnleiter- und Nierenbeckentumoren, sowie zur Zerkleinerung von Harnsteinen vor der eigentlichen Entfernung eingesetzt werden.

Stosswellentherapie

Neben der o.g. Spiegelung von Harnleiter und Niere können Harnsteine auch durch von außen applizierte Stosswellen behandelt werden. Die Abteilung Urologie verfügt über zwei der modernsten Geräte zur Steinzertrümmerung.

Ziel dieser Entwicklungen kann nie die „Apparate-Medizin“, sondern muss immer die Verbesserung der individuellen Versorgung unserer Patienten sein.

Die Urologie des Universitätsklinikums Freiburg kann Ihnen die modernsten Techniken der operativen Therapie anbieten. Durch kontinuierliche Weiterbildung unserer qualifizierten Ärzte und des Pflegepersonals kann insbesondere auch beim Einsatz neuer Technologien ein Höchstmass an Sicherheit für Sie als Patienten gewährleistet werden. Auch in Zukunft werden wir neue technische Entwicklungen für Sie bereitzuhalten, um den Erfordernissen einer modernen operativen Therapie gerecht zu werden.

Prostatagewebe-Retraktoren (Urolift®)

Ein völlig neuartiges Verfahren zur Behandlung der gutartigen Vergrößerung der Prostata (BPH) stellt die Implantation kleiner Prostatagewebe-Retraktoren, das sog. „Urolift®-Verfahren“ dar. Dabei werden über einen Zugang durch die Harnröhre chirurgische Fäden und „Clips“ so eingebracht, dass die Prostataseitenlappen komprimiert und die Harnröhre so wieder erweitert werden kann. Im Gegensatz zu allen anderen Behandlungsverfahren dieser Erkrankung muss dabei kein Gewebe abgetragen oder verödet werden und der Samenerguss nach außen bleibt erhalten.

Oberarzt Priv.-Doz. Dr. Martin Schönthaler

Minimalinvasive Techniken und Steintherapie
 
Telefon 0761 270-28930
Telefax 0761 270-28780
E-Mail   martin.schoenthaler@uniklinik-freiburg.de



nach oben

Rekonstruktive Urologie

Rekonstruktive Urologie

Nach Verletzungen, Operationen, Fehlbildungen oder auch schwer verlaufenden Infektionen kann es zu Funktionsbeeinträchtigungen oder nachhaltiger Schädigung von urologischen Organen oder auch zu kosmetisch störenden Befunden kommen. Unsere rekonstruktive Urologie bietet ein Spektrum an modernen Operationstechniken z. T. mit Verwendung von körpereigenem und Fremd-Material zur Wiederherstellung der Funktionen.

Hauptschwerpunkte unserer rekonstruktiven Urologie sind:

  • Urologische Implantate-Chirurgie bei Erektionsstörungen (Einbringung von Penisschwellkörperimplantaten)

  • Urologische Implantate-Chirurgie bei Harninkontinenz (Künstlicher Harnröhrenschliessmuskel = Artifizieller Sphinkter, Sphinkterersatzsysteme „Bändchen-Implantation“)

  • Rekonstruktion bei Beckenbodensenkungserkrankungen der Frau

  • Operation bei Hypospadie oder Epispadie (Fehlmündung der Harnröhrenöffnung)

  • Harnröhrenstriktur (endourologische und offene Verfahren zur Harnröhrenrekonstruktion ; Harnröhrenrekonstruktion mit Eigenmaterial wie Mundschleimhaut)

  • Wiederherstellung bei sonstigen Veränderungen im Bereich des äußeren Genitale (z. B. Penisverkrümmung)

  • Operation bei Harnleiterabgangsenge (endoskopische, laparoskopische und offene Behandlungsverfahren)

 

nach oben

Kinderurologie

Die Sektion Kinderurologie im Universitätsklinikum Freiburg im Breisgau behandelt in enger Kooperation mit den Kinderärzten die Erkrankungen der Harn- und Genitalorgane von Kindern und Jugendlichen beiderlei Geschlechts.

Kinderurologie ist ein hoch spezialisiertes Teilgebiet der Urologie, das in Freiburg auf eine Jahrzehnte-lange Tradition und Erfahrung aufbaut. Von dieser Entwicklung profitieren heute unsere jungen Patienten, die nach hohem internationalen Standard diagnostisch abgeklärt und ggf. operiert werden, wie es für ein zertifiziertes universitäres Zentrum angemessen ist.

Trotz unserer Spezialisierung sind wir uns bewußt, dass wir nicht Befunde sondern Menschen behandeln und dass unsere Verantwortung weit über das Skalpell hinausreicht. Wir betrachten die uns anvertrauten Patienten ganzheitlich als junge Persönlichkeiten und sehen uns selbst auch in der Rolle eines Beraters und Steuermanns zwischen den medizinischen Möglichkeiten und Bedürfnissen und dem familiären Umfeld.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Priv.-Doz. Dr. Alexander Frankenschmidt

Sektionsleiter Kinderurologie

E-Mail: alexander.frankenschmidt@uniklinik-freiburg.de
Telefon: +49 (0)761 270-25750
Spezialgebiet: Pädiatrische Urologie,
alle Formen der angeborenen urogenitalen Fehlbildungen

 

nach oben

Prostatazentrum

Das Prostatazentrum Freiburg am Universitätsklinikum bietet Ihnen interdisziplinäre Kompetenz für Diagnostik und Therapie von Prostataerkrankungen.

Die zunehmende Lebenserwartung macht fast jeden Mann zum Betroffenen.

Fast jeder Mann wird im Laufe seines Lebens mit einer Erkrankung seiner Prostata konfrontiert. Sei es die Prostataentzündung im jüngeren Alter, die gutartige Vergrößerung im fortgeschrittenen Alter oder der in seiner Häufigkeit und Aggressivität zunehmende Prostatakrebs - alle beeinträchtigen die Lebensqualität entscheidend und erfordern eine fachkundige und meist interdisziplinäre Beratung und Behandlung.

Das Prostatazentrum Freiburg in der Urologie des Universitätsklinikums ist Anlaufstelle für alle Patienten und Ratsuchenden mit Prostataerkrankungen. Eine umfassende Information der Patienten in der Klinik sowie bei den niedergelassenen urologischen Konsiliarärzten und in interdisziplinären Sprechstunden bildet die Grundlage für eine individuelle und ganzheitliche Diagnostik und Behandlung im Sinne der Patientenautonomie. Am Klinikum werden sämtliche Diagnostik- und Therapieverfahren angeboten, die eine optimale Versorgung der Patienten ermöglichen.

Am Prostatazentrum beteiligt sind die Disziplinen Urologie, Strahlenheilkunde, Onkologie, Radiologie, Nuklearmedizin, Pathologie inklusive Referenzpathologie sowie Rehabilitationseinrichtungen und die Selbsthilfegruppe Prostatakrebs. Die Behandlung von Tumorerkrankungen erfolgt nach internationalen Richtlinien und in enger Kooperation mit dem Tumorzentrum Freiburg (CCCF).

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des Prostatazentrums: www.prostatazentrum.de

 

Sekretariat Prostatazentrum

 Frau Gutzweiler


Tel.: +49(0)761 27027810
Fax: +49(0)761 270-28780
E-Mail: andrea.gutzweiler@uniklinik-freiburg.de

 

Urotechnologie

Medizinnahe Technologien erfahren aktuell eine äußerst dynamische Entwicklung. Die Medizintechnik gilt daher als besonders innovativ, wachstumsstark und zukunftsträchtig. Dazu zählen diverse Systeme und Verfahren, die in verschiedenen Bereichen der Patientenversorgung eingesetzt werden können.

Die Chirurgie inklusive Urologie wird als eine besondere Form des medizinischen Handelns angesehen. In unserem Fach werden z.B. durch Korrekturen der Anatomie (Operationen) Krankheiten geheilt. Demzufolge werden Instrumente und Geräte benötigt, die diesen Vorgang erleichtern bzw. erst ermöglichen. Für den Chirurgen ist somit der Behandlungssprozess des Patienten verknüpft mit dem besten technischen Fortschritt ausschlaggebend.Daher bilden technologische Entwicklung und Innovation die Fundamente der modernen operativen Medizin.

Flyer Urotechnologie

Medizintechnische Fragestellungen sowie damit verbundene Forschungs- und Entwicklungsprojekte sind die Ecksäulen der Urologie als einer chirurgischen Disziplin und spiegeln sich direkt in deren Innovationspotenzial wieder. Die Sektion Urotechnologie des Universitätsklinikums Freiburg, basierend auf einem internationalen Netzwerk von universitären und außenuniversitären Einrichtungen sowie industriellen Kooperationspartnern, beschäftigt sich mit komplexen high-end Forschungsarbeiten im Bereich der urologischen Medizintechnik.

Unser Ziel ist, diese Forschungsvorhaben in einem strukturierten und koordinierten Rahmen ablaufen zu lassen. Die Idee einer inter- und transdisziplinären Sektion für Urotechnologie erfüllt diese Voraussetzungen auf exzellente Art und Weise. Dabei wird auch die Lücke zwischen technologischer Entwicklung und Anwendung (Ärzten) geschlossen.

Urotechnologie kurz vorgestellt:

  • Strukturierte Verwertung neuer medizin-technischen  Technologien
  • Institutionalisierte Schnittstelle zwischen Industrie und Medizin
  • Technologietransfer
  • Eigenes klinisch-wissenschaftliches Programm mit ca. 30 laufenden Forschungsvorhaben
    (darunter 3 große, öffentlich geförderte Projekte (BMBF)
  • Enge Kooperation mit nationalen und internationalen Forschungszentren und industriellen Partnern

Endourologie

Endourologie wird als eine Sonderform der minimal invasiven Chirurgie verstanden. Dabei werden mit Endoskopen verschiedene diagnostische und  therapeutische Eingriffe an urologischen Organen vorgenommen. In der Regel werden spezielle Spiegelungsgeräte benutzt mit denen die Zielstrukturen auf schonende Art und Weise erreicht werden. Der Patient erholt sich danach schnell und sein Körper wird wenig belastet.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Instrumentariums, besonders hinsichtlich der optischen Systeme (von Stablinsen zur Fiberoptik, bei flexiblen Geräten der neuesten Generation digitale „on-tip“ Kamera, Videoendoskopie), sowie die Optimierung des Verhältnisses vom Außendurchmesser zu den Arbeitskanälen (verbesserter Spülfluss), führten zu dramatischen Fortschritten in der Endourologie. Durch diese und weitere Modifikationen konnten auch neue Behandlungsfelder und Indikationsstellungen erschlossen werden. Heutzutage können die meisten Probleme auf urologischem Gebiet schonend und minimal-invasiv therapiert werden.

Wir bieten moderne, high-end Verfahren zur Behandlung von Krankheiten der Harnröhre, Prostata, Blase, des Harnleiters und der Niere.

Minimal-invasive Verfahren haben jedoch ihre Einschränkungen. Des Weiteren muss auch die sich häufig ändernde, wissenschaftliche Datenlage bei Therapieentscheidungen mitberücksichtigt werden. Daher ist es entscheidend im Dialog mit dem Patienten den individuellen Behandlungsweg festzulegen. Unser Team verfügt über eine breite, klinische und wissenschaftliche Expertise und fundierte, operative Expertise. Wir setzen auf umfangreiche, präoperative Aufklärung sowie maßgeschneiderte Therapie mit höchstem Grad an Präzision und Sicherheit.  

Endourologie im Überblick:      

  • Spiegelungsgeräte (Endoskope) zur Diagnostik und Therapie urologischer Krankheiten
  • Im Regelfall schonende Behandlung und schnelle Genesung
  • Einsatz von modernsten, high-end Geräten und innovativen OP-Techniken
  • Gut geeignet zur Behandlung von Harnsteinen, Blasentumoren, gutartiger Prostatavergrößerung, Harnröhrenstrikturen, Harnleiterengen sowie zur Diagnostik des gesamten Harntraktes

Oberarzt Prof. Dr. Dr. med. univ. Arkadiusz Miernik

Urotechnologie und Endourologie
Sektionsleiter Urotechnologie


Telefon 0761 270-28930
Telefax 0761 270-28780
E-Mail   arkadiusz.miernik@uniklinik-freiburg.de


nach oben

Ärztlicher Direktor

Prof. Dr. med. Christian Gratzke

Klinik für Urologie

Klinik für Urologie
Hugstetter Str. 55
79106 Freiburg

Ambulante Termine & Notfälle
Telefon 0761 270-28930
Telefax 0761 270-28960
urologie.leitstelle
@uniklinik-freiburg.de

Privatpatienten
Telefon 0761 270-28910
Telefax 0761 270-28780
sekretariat.urologie
@uniklinik-freiburg.de

Zentrales Bettenmanagement
Telefon 0761 270-28911
Telefax 0761 270-28780